Kategorie: Gedichte

  • Halloween – Schau hin!

    Morgen ist schon wieder Halloween,
    ein Tag, von dem ich sag: Schau unbedingt genauer hin!
    Denn jetzt, wo ich älter und klüger bin,
    sehe ich auch kritischer und genauer hin.

    Halloween ist es ein Tag und eine Nacht voller Dunkelheit,
    und das nicht nur wegen der Jahreszeit.
    Es ist für mich eine Nacht der Geister und des Todes.
    Ein Tag, der feiert, was böse und in Dunkelheit groß ist.

    Ein Tag voller Feiern und unbändigem Spaß,
    der gut heißt, was inwendig übel, und freut sich über das.
    Ein Tag, an welchem vielerorts viele Häuser geschmückt
    und jeder den anderen machen will mit Gruseligem verrückt.

    Ein Tag, an welchem dunkle Gestalten und Geistern werden geprießen,
    die bei unseren Vorvätern noch greulich waren und wurden zutiefst böse gehießen.
    Ein Tag, an dem, was dunkel ist, wird hell genannt.
    Ein Tag, dessen wahre Herkunft nur noch von wenigen gekannt.

    Es wird geschmückt, beschönt, verehrt, beleuchtet,
    wovor vor ein paar Generationen man sich noch gefürchtet.
    Es wird gefeiert, getanzt, gesungen und gelacht,
    über das, was vielen Menschen schon hat Angst, Furcht und Schrecken gebracht.

    Halloween, der Dämonen, Geister und Teufel Nacht,
    wird heute verharmlost und eher zum Zirkus gemacht.
    Viele Kinder freuen sich über das Verkleiden
    und können das Herumgehen und Süßigkeiten bekommen sehr gut leiden.

    Sie gehen herum und sagen „Süßes oder Saures!“,
    doch wissen über dessen Herkunft nichts Genau’res.
    Sie wissen nicht, dass, wer das im ursprünglichen Sinn hat gesagt,
    nach Opfergaben für ein heidnisches Kult-Fest hat gefragt.

    Konnte man in einem Haus vor Armut kein ausreichend Opfer geben,
    nahm man stattdessen auch Kinder und diesen schlussendlich ihr Leben.
    So wurden Gut, Geld, Tiere, Menschen zu Opfergaben,
    die die Priester, die sie holten, im Nachhinein geopfert haben.

    Und wenn aus einem Haus schon ein Mensch als Opfer genommen,
    hat das Haus zum Schutz eine leuchtende Kürbislaterne bekommen.
    Diese wurde draußen vor dem Haus aufgestellt
    und dadurch das Haus als frei und vor Geistern geschützt gezählt.

    Auch wurden und werden in dieser Nacht getrieben besondere Riten,
    über die die sie taten und tun höchstes Stillschweigen hüten.
    Und das, was bekannt ist, wird verkauft als Lüge oder Spaß,
    sodass heute selbst schon die Jüngsten reden über dies und das.

    Vielen Eltern ist auch nicht bewusst, welch Gefahr sie ihre Kinder aussetzen,
    wenn sie, ohne selbst genau zu prüfen und nur unwissend daherschwätzen.
    Doch ich sag euch, ob Kind oder Eltern, nehmt das wirklich ernst!
    Ich schreibe diese Zeilen nicht zum Spaß, sondern dass ihr, dass du was lernst.

    Doch auch wenn du forschst nach Hintergründen dessen, was du meinst zu wissen,
    sag ich dir, dass das langfristig nicht zu Besserung wird führen müssen.
    Denn auch, wenn du wüsstest über alles in der Welt Bescheid,
    über Freude, Reichtum, Können, Unvermögen, Armut und Leid,

    wenn du es schaffst, alles vereint unter einen Hut zu bringen,
    wird dir, alles voll und ganz zu verstehen, trotzdem nicht gelingen.
    Denn alles Wissen, das es gibt in dieser Welt,
    hat keinen Wert, weil es am Ende nicht mehr zählt.

    Alles, was du hast erreicht im Leben, hat keinen Wert,
    weil dein Leben im Vergleich zur Ewigkeit wie ein Dampf dahinfährt.
    Alles, wirklich alles, was du siehst, wird irgendwann vergehen.
    Nichts, aber auch gar nichts in dieser Welt bleibt ewig bestehen.

    Du aber, der du als Seele geschaffen bist zu deiner Zeit,
    bist ausgelegt und bereitet für ein Leben in Ewigkeit.
    Ein Leben voller Liebe, Frieden, Reichtum und Freud‘,
    ein Leben, das besser ist als alles, was du dir vorstellen kannst heut.

    Ein Leben in ewiger Herrlichkeit, nur für dich bereit.
    Und die Fragen sind: Willst du das haben? Hast du dafür Zeit?
    Denn auch wenn du hier in deinem vergleichssweise kurzen Leben
    willst alles für dein Wohlergehen, Vorankommen und Reichtum geben,

    hast du jetzt noch den kurzen Moment deines restlichen Lebens Zeit,
    zu entscheiden und festzumachen, wo du verbringst die Ewigkeit.
    Es gibt nur zwei Möglichkeiten: ewiges Leben oder ewigen Tod.
    Du kannst haben ewigen Reichtum oder ewige Armut und Not.

    Für dich ist bereitet ewiges Leben, an dem du dich kannst ewig freuen,
    oder ewiger Tod mit ewigen Schmerzen und ewigem Schreien.
    Wie schon beschrieben: Du kannst für dich noch heute entscheiden,
    ob du willst in Ewigkeit Ruhe und Frieden haben oder ewig leiden.

    Eine einzige Entscheidung, wirklich nur eine allein,
    entscheidet darüber, wo du in Ewigkeit wirst sein.
    Und der Inhalt dieser Entscheidung ist,
    ob du angenommen hast den Herrn Jesus Christ.

    Denn Er allein, der Herr Jesus Christ, hat für dich schon gestritten,
    hat für aller Menschen Sünde bezahlt und an deiner Statt am Kreuz gelitten.
    Du kannst und wirst dich niemals selbst erretten,
    auch, wenn alle dir wohlgesonnen und nichts gegen dich hätten.

    Du kannst es nicht. Egal, wie sehr du es auch willst.
    Du bist nicht gut und so, dass du die Voraussetzung erfüllst.
    Denn um gerettet zu werden, musst du werden von allen Sünden frei,
    musst werden ein neuer Mensch mit neuem Leben mit einfach allem neu.

    Doch du kannst dich nicht aus dir selbst heraus erneuern,
    denn du kannst nicht einmal alles, was in dir passiert, steuern.
    Du bist ein Mensch und kannst nichts ändern daran,
    egal ob du bist jung oder alt, ob du bist Frau oder Mann.

    Du bist ein Mensch und jeder Mensch ist ein Sünder,
    alle Erwachsenen und auch alle Kinder.
    Und jeder Mensch ist ein Sünder schon von Geburt an.
    Ja, an jedem Menschen klebt die Sünde von Anfang an dran.

    Und weil jedem Menschen die Sünde anklebt,
    will ich dir jetzt sagen, was noch dazu geschrieben steht.
    Die Heilige Schrift, Gottes Wort, sagt dazu,
    dass jeder Mensch wegen seiner Sünde sterben muss – auch du.

    Und weil Gott nicht will, dass jeder Mensch muss in seiner Sünde sterben,
    sandte Er für dich und mich Seinen Sohn zu uns Menschen auf Erden.
    Er sandte Ihn, um mit Seinem kostbaren Blut für unsre Sünden zu bezahlen,
    um uns von ihnen zu befreien und uns zu erretten vor den verdienten Höllenqualen.

    Und wenn du jetzt meinst, dass du sie nicht verdienst,
    erkläre mir bitte, wie du sonst all deine Sünden sühnst.
    Du kannst es nicht, denn du bist nicht rein
    und wirst auch niemals aus dir selbst vor dem großen Gott rein sein.

    Du brauchst jemanden, der dich aus deinem Elend befreit,
    und gerade das will der Herr Jesus Christus tun zu dieser Zeit.
    Denn jetzt noch kann, wer zu Ihm kommt, angenommen werden,
    von Sünden befreit werden und in Ihm ruhend leben auf Erden.

    Drum sag ich dir, was das Beste für dich ist:
    Nämlich, Ihn anzunehmen, den Herrn Jesus Christ.
    Nimm Ihn an als deinen Retter und Erlöser.
    Lass Ihn dich befreien, denn Er ist größer.

    Größer als alles auf und in dieser Welt,
    größer als alles, was sich gegen dich stellt.
    Er ist bei dir, an deiner Seite jederzeit,
    und wenn du zu Ihm gehörst auch zu kämpfen für dich bereit.

    Glaube du an Ihn, Er macht dich frei.
    Er schenkt dir ein Leben, das jeden Tag neu.
    Er erneuert dich von innen, was selbst nicht kannst du,
    und ist bei dir, schenkt dir Kraft, spricht dir gute Worte zu.

    Du kannst sie lesen und jeden Tag neu studieren.
    Sie werden dich sicher leiten und auf guten Wegen führen.
    Seine Worte, die wahr waren und sind zu jeder Zeit,
    sind nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit.

    Kehr du zu Ihm um und mach es jetzt fest im Gebet,
    damit dein Name, wenn du vor Gott stehst, mit im Buch des Lebens steht.
    Nimm den Herrn Jesus Christus an, nimm an, was Er für dich getan,
    lass dich von Ihm ändern, verwandeln und fang in Ihm neues Leben an.

    Der Weg ist kurz und einfach, es reicht ein simples Gebet.
    Du kannst einfach beten oder mit betendem Herzen lesen, was nachfolgend steht.
    „Ich komme zu dir, Herr Jesus Christ, so wie ich bin.
    Und bitte dich: Nimm du mich elenden Sünder hin.

    Reinige Du mich, erlöse mich durch Dein kostbares Blut
    und mache Du mich auf ewig in Dir gerecht und auch gut.
    Nimm Du mich an, lass mich auch ein Gotteskind sein,
    dass ich, wenn es Zeit ist, mit dir ziehe in den Himmel hinein.“

  • Kommt!

    Oh kommt doch, ihr Menschen, von nah und von fern!
    Oh kommt doch hierher und preiset den Herrn!
    Oh preiset den Herren, der Großes getan!
    Ruft, betet den Schöpfer dieser Welt doch an!

    Kommt doch nur, kommt her und seht, was er hat vollbracht,
    in dem, dass Er zu uns kam in die dunkelste Nacht,
    dass Er uns errettete durch seinen Sohn
    und gab uns das ewige Leben als Lohn.

    Oh kommt doch und sehet, was geschehen!
    Kommt und erzählt das, was andere gesehen!
    Kommt doch, schaut den Herrn der Wunder vollbracht!
    Rühmet und preiset den, der alles gemacht!

    Kommt doch und preiset ihn, lobet den Herrn!
    Kommt doch ihr Menschen von nah und von fern!
    Oh kommt doch her, ihr Menschen, von nah und von fern!
    Oh kommt, rühmt und lobet den gnädigen Herrn!

    Kommt und seht das Wunder das geschah!
    Kommt und schaut den Herrn, der auf Golgatha
    Seinen Sohn hat für deine und meine Schuld gegeben,
    damit die, die an Ihn glauben, für immer leben.

    Schaut den, der seinen Sohn gab für unsere Schuld,
    nahm uns an in Liebe, Gnade, Geduld.
    Er hat es vollendet. Er hat es vollbracht
    und Freude und Hoffnung den Menschen gemacht.

    Oh kommet und sehet den, der allein treu
    und kommt und nahet euch Ihm jeden Tag neu.
    Oh kommt doch ihr Menschen, die ihr seid blind und verloren.
    Oh kommt und werdet in Christus neu geboren.

    Oh kommt, lasst euch geben, was nimmer zerfällt,
    lasst euch geben, was besser als alles Gut, alles Geld.
    Oh lasst euch in Ihm geben ewiges Heil!
    Nehmt Ihn an und erhaltet das beste Teil

    Geht zu Ihm, die ihr seid als Sünder geboren
    und ohne Gott und Seinen Sohn auf ewig verloren!
    Geht zu Ihm, die ihr seid Menschen wie ich!
    Geht heute zu Ihm und wartet doch nicht!
    Er hat eure Errettung gekauft durch Sein, durch Christi, Blut.
    Geht, nehmt Ihn an und lasst Ihn machen alles gut!

    Geht zu Ihm, sagt zu Ihm: „Herr Jesus Christ,
    ich weiß, dass du für alle Sünde gestorben bist.
    Ich weiß und bekenne, dass auch ich ein Sünder bin,
    und bitte Dich, nimm Du mich verlor’nen Sünder hin.

    Nimm mich hin zu Dir, in Deine Gnad‘,
    und lass mich sein, einer, der in Dir alles hat!
    Vergib‘ mir meine Sünde, was ich habe Böses getan!
    Ach Herr, nimm Du mich so, wie ich bin, an!

    Herr, ich glaub‘ und weiß, dass Du willst vergeben.
    Herr, ich bitte Dich, schenke mir auch neues Leben!
    Herr Jesus Christ, sei Du mir Erlöser und Herr
    und lass mich Dich erkennen immer mehr und mehr!“

  • Glück

    Wenn ich dir erzähle, was für mich Glück ist,
    ist’s möglich, dass du sagst: „Ich glaub‘, dass du verrückt bist.“.
    Doch lass mich erst kurz erzählen, was es für mich ist nicht,
    damit du weißt, was für mich hat kein Gewicht.

    Glück ist für mich nicht ein Sechser im Lotto
    oder das Leben nach einem Lebensmotto.
    Glück ist für mich nicht das Finden von Geld
    oder zu haben davon Mengen ungezählt.

    Glück habe ich nicht durch Spiel oder Ruhm
    und auch nicht durch sehr viel Eigentum.
    Glück habe ich weder durch einen Glücksbringer
    oder andere Glück versprechende Dinger.

    Nur eine Sache ist’s, die für mich Glück ist und Halt,
    doch die ist nicht zu finden in sichtbarer Gestalt.
    Glück ist für mich kurz gesagt Freude pur.
    Das bedeutet, dass von Trauer ist keine Spur.

    Das aber habe ich bei kaum etwas in dieser Welt heute.
    Doch ich stimme in Psalm 73:28 ein: „Aber das ist meine Freude,
    dass ich mich zu Gott halte …“, erst einmal bis dorthin.
    Was hier schon steht, macht für mich Sinn.

    Denn damit ich wirklich Glück und Freude hab,
    muss ich zu dem, der mich schuf und mir Leben gab.
    Denn Er, wirklich nur Er allein,
    kann Erfüller all meiner Sehnsüchte sein.

    Denn nur Er allein weiß, was ich wirklich brauche im Leben,
    denn Er hat es mir mit all seinen Facetten gegeben.
    Doch das war erst der halbe Vers – weiter geht’s jetzt,
    denn Gott hat alles vollkommen gegeben und gesetzt.

    Wir lasen, dass Freude ist, sich zu Gott zu halten – tue ich gern,
    weiter steht „und meine Zuversicht setze auf den Herrn Herrn“.
    Das bedeutet, auf Ihn alle Hoffnung zu setzen. Auf Ihn zu hoffen,
    egal zu welcher Zeit, was auch geschieht oder wovon man ist betroffen.

    „Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht
    des, das man hoffet, und nicht
    zweifeln an dem, das man nicht siehet.“,
    Hebräer 11:1 bestätigt’s – glaube, hoffe, was auch geschieht.

    Doch weiter im Vers aus Psalm 73,
    denn was da zu lesen ist, ergibt sich
    aus dem bisher Geles’nen ganz klar.
    Halt so, wie Gottes Wort sein wird, ist und war.

    Noch einmal, um es kurz zusammenzufassen
    und alles vom Bisherigen in Erinnerung zu lassen:
    Freude ist, zu Gott sich zu halten, Zuversicht auf Ihn zu setzen.
    Was jetzt folgt, lässt sich leicht damit vernetzen.

    Aus den bisherigen Dingen folgt nun
    „dass ich verkündige all dein Tun.“.
    Das heißt, von Gottes Wirken und Werken zu reden,
    jederorts, jederzeit, mit ausnahmslos jedem.

    Nun ja… darin bin ich jetzt nicht so gut,
    denn ich bin jemand, der vieles, um anderen zu gefallen, tut.
    Ich hatte es aber bisher schon mit Gottes Hilfe geschafft,
    anderen von Ihm zu erzählen mit aller Kraft.

    Doch nicht nur im Verkündigen durch Reden allein
    soll Sein Tun durch mich verkündiget sein.
    Von Ihm und Seinen Taten soll sprechen mein ganzes Leben,
    mein Handeln, Reden, Denken – alles eben.

    Auf Ihn allein ausgerichtet soll mein Leben sein
    und alles in mir, an mir, von mir soll in die Welt hinaus schreien:
    Gott, der Herr, hat Großes an mir getan,
    denn Er nahm mich armen, elenden Sünder an.

    In Ihm allein gibt es Vergebung aller Sünden.
    In Ihm allein ist Heil und Rettung zu finden.
    Er gab Seinen Sohn, auf dass Er für mich starb,
    meine Sünde zu nehmen ans Kreuz und ins Grab.

    Dort ist sie geblieben. Dort hat Er sie gelassen.
    Ich sage dir, dass ich kann mein Glück kaum fassen.
    Denn auch wenn ich jetzt noch im Leib leb‘ in Sünde,
    bin ich durch das Blut Christi erkauft Ihm zum Kinde.

    Es wäscht mich rein, macht mich rein von aller Schuld
    und lässt mich immer mehr verstehen Gottes Geduld,
    Seinen Langmut, Seine Liebe, Sein Heil, Seine Gnade.
    Doch dass das so wenige auch wollen, finde ich furchtbar schade.

    Denn, wer nur hofft auf das für ihn Sichtbare,
    verpasst bei Gott das Vollkommene, Reine und Wahre.
    Und damit noch so viele wie möglich auch errettet werden,
    will ich mich, mein Fleisch, überwinden auf Erden.

    Ich will gehen zu anderen, vom Heil Ihnen verkünden,
    Ihnen sagen, wie sie rein werden von allen Sünden.
    Ich stehe da als Botschafter an Christi Statt,
    wie Paulus im 2. Korinther geschrieben hat.

    Ich vermahne: Lasset euch versöhnen mit Gott!
    Ich sage: Lasst euch erretten von Sünde und Tod!
    Lasst euch von Ihm in Christus schenken neues Leben,
    welches Er, jedem, der zu Ihm kommt, will geben.

    Der Weg zu Ihm ist kurz: Bekenne du Ihm deine Sünde,
    nimm Ihn als Retter und Erlöser an und werd‘ noch heute zum Kinde.
    Erhalte wahres Glück und geh‘ auch mit dorthin,
    wo Gott und Seine Heiligen in Ewigkeit sind.

    Ein Ort voller Frieden, Freude und Gerechtigkeit,
    allem vollkommen, was nicht vollkommen ist heut‘.
    Kehre du zu Ihm um! – Jetzt ist noch die Zeit!
    Habe Freude und Glück in Gottes Nähe in Ewigkeit.

  • Glaube

    Ich
    Ich glaube
    Ich glaube, dass du verunsichert bist,
    weil so vieles heutzutage unsicher ist.

    In den Nachrichten hörst du von Krieg und von Frieden,
    viele Menschen, viele Meinungen, alle verschieden.
    Die einen rufen nach Gerechtigkeit, die anderen nach Klarheit,
    aber kaum einer in dieser Menge sucht Wahrheit.

    Jeder nimmt, was ihm grad passt,
    kaum einer passt sich an.
    Dass da fast jeder den anderen hasst,
    ist einzige klare Folge dann.

    Ich glaube, dass es eine unveränderliche Wahrheit gibt,
    an welcher niemand etwas ändern kann, so wie’s ihm beliebt.
    Sie steht da, unumstößlich, doch von den meisten verachtet,
    weil ihr Menschen nur an euch und euer Wohlleben dachtet.

    Du, ich, wir sind Ursache für den Befund,
    dass Wahrheit heute wirken muss im Untergrund.
    Alle sagen „Wahrheit ist schön.“ und „Wahrheit ist toll.“,
    doch der größte Teil der Menschen hat von ihr die Nase voll.

    Denn was kannst du damit anfangen, wenn dir wird Wahrheit aufgetischt?
    Sind wir mal ehrlich, du denkst bestimmt „Dass das Wahrheit ist, glaub ich nicht.“.
    Und da liegt wahrscheinlich das größte Problem –
    die Wahrheit ist vielen einfach viel zu extrem.

    Denn wenn Wahrheit sich Bahn bricht, zum Zuge kommt,
    kann jeder Mensch einpacken – gleich, sofort, prompt.
    Denn wenn alles Verborgene wird sein zu sehen,
    ist kein Mensch ohne Schuld, kann kein Mensch bestehen.

    Ich, ich glaube, dass es gibt eine Wahrheit,
    die schon immer bestand von Anbeginn der Zeit.
    Zu dieser Wahrheit gehört: Gott hat den Menschen geschaffen.
    Er ist kein Ergebnis von Evolution, stammt nicht ab vom Affen.

    Doch daran können die meisten Menschen sich nur stören,
    denn für sie ist es schöner, Affen anzugehören,
    als von einem genialen Schöpfer geschaffen zu sein.
    Manche leben auch wie Affen, könnte man fast meinen.

    Laut schreien, auf die Brust klopfen und anderen imponieren
    und dabei sich selbst und die anderen verführen.
    Denn fängt man dann an, von der Wahrheit zu reden,
    wird man sehen Ausreden vorhalten ausnahmslos jeden.

    Doch zurück zum Thema – ich schweife weit ab.
    Um alles zu sagen ist die Zeit viel zu knapp.
    Der Mensch wurde geschaffen – haben wir gelesen oder gehört,
    und auch, dass das zu hören die meisten stört.

    Die Wahrheit ist, dass damit verbunden
    der Ursprung alles Lebens kann werden gefunden.
    Doch das Leben der ersten Menschen war nicht mit Erfolg gekürt,
    denn nach nur kurzer Zeit wurden sie vom Teufel verführt.

    Sie haben gegen Gott gesündigt, sind geistlich gestorben,
    denn ihre geistliche Bindung zu Gott war nun verdorben.
    Und heute ist auch sehr oft und viel zu sehen,
    wie Menschen ohne Gott verloren gehen.

    Menschen suchen heute Hoffnung, Freude, Lebenssinn,
    doch kaum gefunden ändert sich das Leben und sie sind dahin.
    Doch damit wir jetzt und in Ewigkeit können erfüllt leben,
    hat Gott für uns Seinen Sohn Jesus Christus gegeben.

    Er starb am Kreuz für aller Menschen Schuld.
    Und Gott hat auch heute noch unbeschreiblich viel Geduld.
    Denn jeder Mensch ist Sünder und hat den ew’gen Tod verdient,
    doch Gott hat im Herrn Jesus Christus all unsere Schuld gesühnt.

    Wer ihn annimmt als Retter, aufnimmt als Herrn in sein Herz,
    dem kann Er noch heute die Last nehmen von Sünde, Tod und Schmerz.
    Noch ist Umkehr möglich. Er steht noch da, ruft, ist bereit,
    jeden, der willig ist, umzukehren, anzunehmen jederzeit.

    Drum warte du nicht auch noch länger
    und lass dir vom Leben werden bang und bänger.
    Geh du hin zu Ihm, zum Herrn Jesus Christ,
    und sag Ihm von Herzen, was dein Anliegen ist.

    Sag Ihm: „Herr, Gott, ich bin ein Sünder schon mein ganzes Leben,
    doch Du hast gesagt, dass Du hast Rettung uns gegeben –
    Rettung im Herrn Jesus Christus, Deinem Sohn.
    Ich bitte dich, Herr, lass Ihn in mir wohn’n.

    Ich bekenne dir all meine furchtbare Sünde
    und bitte Dich: Mach Du mich noch heut‘ zu Deinem Kinde.
    Ich bitte Dich: Rette Du mich von Sünde und Tod
    und hol‘ mich heraus aus meiner elenden Not.

    Ich will Dir folgen, bei Dir will ich sein
    und ziehen mit vielen anderen in deinen Himmel ein.
    Ich bitte Dich, mich anzunehmen, in Jesus Christi Namen!
    Erbarme Dich meiner, bitte vergib‘ mir! Amen.“

  • Klartext

    Mir liegt etwas auf dem Herzen,
    was mir bereitet hin und wieder Sorgen und Schmerzen.
    Etwas, das für das Leben ist essentiell,
    denn dieses vergeht einfach wirklich schnell.

    Bitte wund’re dich nicht, warum ich so viel schreib.
    Das ist für mich meistens kein Zeitvertreib.
    Nein, es ist in Wirklichkeit bitterer Ernst.
    Denn mein Ziel ist eigentlich, dass du etwas lernst.

    Und ich möchte auch, dass du etwas erkennst,
    weil die Welt um dich herum anders ist als du sie nennst.
    Du sagst vielleicht: „Es ist doch alles gut.
    Ich hab‘, was ich brauche und davon genug.“

    Ok. Ich verstehe dich, doch was ist mit Unsicherheit?
    Was ist mit Unrecht, Leid, Not, Sorgen weit und breit?
    Ich weiß, dass man sagen kann „Das ist doch weit weg!“,
    aber das hat auf lange Sicht keinen wirklichen Zweck.

    Denn jeden Menschen erwischt es mal hier mal dort.
    Jeder hat Kämpfe in sich, um sich, an jedem Ort.
    Der Eine hat Probleme in der Familie. Na ja,
    es war, glaub‘ ich, noch nie eine ohne Probleme da.

    Einer will Bester sein in der Schule beim Lernen,
    wo ein Anderer am Liebsten da raus will und sich davon entfernen.
    Der Nächste hat mit den Menschen um sich Probleme
    und meist sind das heftige – nichts für Bequeme.

    Wieder ein Anderer hat Probleme mit Alkohol oder Drogen
    und die verlaufen meist nicht gut, manchmal tödlich, ungelogen.
    Der Nächste spielt gern mit seinem Leben,
    braucht viele Adrenalinkicks, was oft sehr riskant eben.

    Ein Anderer hat sich und seinen Körper auf Kraft und Leistung gedrillt,
    weil er sich und seinen Lebenssinn sonst nicht sieht erfüllt.
    Wiederum ein Anderer legt sich oft unters Messer,
    um schöner als and’re zu oder auszusehen besser.

    Jeder von ihnen ist von Unsicherheit geplagt,
    weil ständig etwas an seinem Ego, seinem Ich, nagt.
    Bin ich zu hässlich, zu schwach oder nicht klug?
    Diese und andere Fragen führen meist nur zu Selbstbetrug.

    Aber, wie bekannt, kann man ja vieles fragen,
    erzählen, reden oder sagen,
    doch nur eine Frage, wenn richtig beantwortet, führt zur Wahrheit hin,
    nämlich: „Wo finde ich auf Erden echten Lebenssinn?“.

    Diese Frage, so oft gestellt,
    so oft als Inhalt des Lebens gewählt,
    aber so oft von vielen Menschen verkannt,
    von anderen missbraucht, wodurch sich viele haben verrannt.

    In Sport, Intellekt, Philosophie oder Religion,
    und noch viel mehr – doch was find‘ ich darin schon.
    Nichts als „Ich muss schaffen, machen, tun,
    muss alles geben, ohne zu ruhen.“.

    Das Alles, um zu erreichen die Perfektion
    in Geist oder Körper ohne sich zu schon’n.
    Doch was dazwischen ist, wird abgetan.
    Statt der Seele schaut man sich die Psyche an.

    Doch, du Mensch, könntest ohne sie nicht leben,
    denn Gott hat sie dir zum Leben gegeben.
    Diese Seele mag zwar oft verkannt sein,
    doch ist sie ewig und wird für immer bleib’n.

    Und da stellt sich die Frage „Wo geht sie hin,
    wenn ich dann mal nicht mehr am Leben bin?“.
    Jetzt komm ich zurück auf deines Lebens Sinn,
    denn tief in dir steckt eine Sehnsucht drin.

    Die Sehnsucht, den Schöpfer deiner selbst zu erkennen.
    Ja, du kannst mich auch ruhig verrückt nennen.
    Aber führe dir bitte mal kurz zu Gemüt,
    was ich dir sage darüber, dass Gott die Menschen hat geliebt.

    Gott hat dich und mich und alle anderen geschaffen,
    als Sein Ebenbild und nicht als Nachkommen von Affen.
    Doch durch den Sündenfall haben Menschen das verloren
    und wurden nun alle im Bilde eines Menschen geboren.

    Seit dem sehnt sich jeder Mensch ungemein,
    wieder im Bilde Gottes und mit Ihm verbunden zu sein.
    Doch aus sich selbst heraus schafft das keiner,
    denn wie die Schrift sagt, ist keiner gerecht, nicht einer.

    Jeder Mensch tat schon mal eine Sünd‘,
    egal, ob erwachsen oder noch Kind.
    Und jeder Mensch, ob er in Frieden oder in Not,
    verdient durch diese Sünde den Tod.

    Doch Gott preist Seine Liebe zu uns,
    denn uns zu retten, war sein Wunsch.
    Darum Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
    damit Er für deine und meine Sünde starb.

    Er starb am Kreuz, wurde gelegt in ein Grab
    und ging für uns in die Hölle hinab.
    Doch diese konnte Ihn nicht halten auf.
    Er kam zurück von den Toten und fuhr zum Himmel hinauf.

    Jetzt sitzt zur Rechten des Vaters Er,
    sieht dich und dein Leben und immer mehr
    sehnt Er sich danach, dass du bist bei Ihm.
    Nimm Ihn doch an und geh‘ zu Ihm hin.

    Er starb für dich, ganz persönlich für dich.
    Warum willst du Ihn annehmen nicht?
    Ich sag es dir nochmals – Komm und nimm Ihn doch an!
    Ein ganz neues Leben beginnt für dich dann.

    Hast du Ihn angenommen und in deinem Leben,
    wird Er dir neue Freude und Frieden im Herzen geben.
    Wenn du Ihn hast, wird deine Seele nicht in der Hölle leid’n,
    denn du wirst mit bei Ihm im Himmel sein.

    Er hat den Weg freigemacht für dich,
    damit du kommen kannst aus der Dunkelheit ins Licht.
    Er ruft dich, wartet und sehnt sich nach dir.
    Er sagt: „Mein liebes Kind, komm doch zu mir.“

  • Welt

    Oh du Mensch, schau dir die Welt nur an.
    Was findest du nur so Schönes daran?
    Was ist so schön an einer Welt,
    die doch jeden Tag mehr und mehr zerfällt?

    Die Menschen leben so vor sich hin
    und vieles, was sie tun, macht keinen Sinn.
    Und vieles hat einen Beigeschmack, einen bitteren und faden,
    denn oft wollen alle nur einander schaden.

    Jeder sucht nur für sich das Beste
    und gönnt seinem Nächsten davon nicht den kleinsten Reste.
    Denn man ist nur daran interessiert,
    was zum eigenen Nutzen führt.

    „Alle anderen denken nur an sich
    und nur ich, ich denke an mich.“
    scheint Motto zu sein in vieler Menschen Leben.
    Das ist Folge fehlender Gottesfurcht eben.

    Denn wenn der Mensch wieder daran denkt,
    wer ihm sein Leben hat geschenkt
    – Nein, nicht wer ihn gezeugt und geboren! -,
    dann könnte verstehen, wie er nicht mehr bleibt verloren.

    Wenn der Mensch sich besinnt, dass er ist von Gott geschaffen
    und weder abstammt noch Ururenkel ist irgendeines Affen,
    dann könnte er auch einfacher sehen,
    was Gott für ihn getan hat und es verstehen.

    Denn weil alle Menschen gegen Gott und so böse sind
    und alle von Natur her des Widersachers Kind,
    und alle unüberwindbar getrennt waren von Gott,
    sandte Er seinen eigenen Sohn hinein in unsere Not.

    Dieser kam zu uns herab auf Erden,
    um für die Sünden aller Menschen am Kreuz zu sterben.
    Er ging in den Tod für dich und für mich,
    hielt nichts zurück und veräußerte sich.

    All das tat Er, damit du frei kannst sein
    und, wenn du ihn annimmst, nicht musst in die Hölle hinein.
    Jetzt ist nur die Frage: Nimmst du das an?
    Er starb für alle, damit jeder, der Ihn liebt, leben kann.

    Was machst du mit diesem großen Geschenk?
    Ist es das, was ich hoffe und mir denk‘?
    Schieb‘ nicht auf, es anzunehmen! Warte nicht zu lang!
    Denn es ist nicht mehr viel Zeit und zu spät irgendwann.

    Nimm‘ als deinen Retter an den Herrn Jesus Christ,
    der für alle deine Sünde und Schuld gestorben ist!
    Bekenne Ihm deine Schuld noch jetzt und noch heut‘
    und sei erlöst und gerettet bis in alle Ewigkeit.

    Mach‘ es am besten fest jetzt sofort,
    egal was du gerade machst an welchem Ort!
    Und auch egal zu welcher Zeit
    – Er ist immer zum Retten bereit!

  • Ungeschminkt

    Heutzutage weiß ich manchmal nicht mehr, was echt ist und was nicht,
    denn so manche Menschen zimmern sich ein falsches Lächeln ins Gesicht
    Sie nutzen dafür auch Puder und Pasten, gefühlt Mörtel und Kleister
    und zum richtigen Täuschen braucht man einen Abschluss als Meister.

    Manch einer nimmt auf sich auch Prozedere unter großer Qual
    und die meisten nennen das Ergebnis dann einfach „Schönheitsideal“.

    Es ist jedoch klar für den aufmerksamen Schauer,
    dass dies alles zu vergleichen ist dem Bau einer Mauer.
    Denn das Ziel des Ganzen und Ende vom Lied
    ist, dass ja niemand hinter die Fassade sieht.

    Manche bauen jedoch nicht direkt äußerlich diese Fassade und Mauer.
    Für sie scheint eine Mauer und Fassade ums eigene Herz schlauer.
    So lassen sie zwar Menschen an sich heran, doch nicht an ihre Herzen.
    Und das bringt oft für ihre Mitmenschen nur Kummer und Schmerzen.
    Denn wenn man denkt, ein wenig zu ihnen vorgedrungen zu sein,
    ziehen sie meist einfach eine neue Mauer dazwischen hinein.

    Viele Menschen verstecken lieber in den hintersten Ecken
    ihre Fehler, Makel und Macken – hoffen, niemand wird sie entdecken.
    Sie hoffen, so in der Masse nicht aufzufallen,
    als unvollkommen, fehlerhaft und was sonst noch könnte ihnen einfallen.

    Sie versuchen, mit jeder Möglichkeit zu vertuschen ihr wahres Ich,
    doch das geht meist schief und auf längere Zeit schon gar nicht.
    Irgendwann kommt alles raus und ans Licht,
    spätestens dann, wenn jeder wird seinem Schöpfer schauen ins Gesicht.

    Darum bring du lieber alles in Ordnung mit Ihm jetzt,
    solange du noch kannst – Er hat noch niemanden verletzt.
    Er, dein Schöpfer, der Herr Jesus Christ,
    der auch für dich und deine Sünde ans Kreuz gegangen ist.
    Er kennt dich sowieso vollkommen bis auf Nieren und Herz,
    kennt all deine Freude, deinen Kummer, Sorg‘ und Schmerz.

    Darum geh‘ im Gebet ganz einfach zu Ihm hin.
    Sag Ihm: „Herr Jesus Christus, ich komme zu dir, wie ich bin.
    Ich bekenne dir meine Sünde, sei Du mein Herr, nimm‘ mir den Schmerz
    und erfülle noch heute mit deinem Frieden mein Herz.
    Erlöse Du mich durch dein kostbares Blut
    und mach mich rein, heilig und in deinen Augen gut.
    Dies bet‘ ich und bitt‘ Dich in Deinem heiligen Namen.
    Mach Du mich auch einem Kind Gottes. Amen.“

  • Ostergedanken

    Ich weiß, dass es sein kann sehr gefährlich,
    wenn man sich mal hinterfragt und zwar ehrlich.
    Also, wenn man darüber nachdenkt, ob das, was man denkt und tut,
    am Ende statt falsch und böse wirklich ist nützlich und gut.

    Heute denk‘ ich drüber nach, ob der Freitag der Kar-
    woche wirklich der Todestag des Herrn Jesus Christus war.
    Darum frage ich dich heute einfach ganz feist,
    was du wirklich über des Herrn Tod und Auferstehung weißt.

    Dass er gekreuzigt wurde und auferstand ist einfach und klar,
    aber weißt du, dass die Zeit dazwischen drei Tage und drei Nächte lang war?
    Wenn ja, dann frage ich dich: „Jetzt mal ehrlich,
    hast du denn noch nie darüber gewundert dich?“

    Gesetzt dem Falle, die Auferstehung würde am Sonntag sein,
    liegen zwischen diesem und dem Freitag davor keine drei Tage und Nächte, nein!
    Drum frage ich dich, ob du darüber nachgedacht hast schon
    oder nur stumm und starr befolgst alte verstaubte Tradition?

    Wem oder was glaubst du? – Glaubst du der Welt oder Gott?
    Glaubst du Menschen oder dem Herrn, der kam in unsere Not?
    Glaubst du ihm, der allein von aller Sünd‘ kann dich erlösen
    oder willst du einfach nicht nachdenken und geistlich weiterdösen?

    Ich stehe da und rufe dir zu: „Tu das nicht!
    Denn was du jetzt zu Lebzeiten tust, hat vor Gott Gewicht.“
    Wenn du schon erlöst bist, dann mach was daraus,
    denn im Himmel mit deinem Nächsten sieht es schon anders aus.

    Wenn du schon das Heil hast, geht’s hinaus in die Welt
    und erzähl‘ den Menschen davon, auch wenn’s nicht gefällt.
    Denn der Herr Jesus Christus starb für sie und dich,
    doch die meisten interessiert das nicht.

    Die meisten Gläubigen igeln sich zuhause ein,
    freu’n sich ihrer Errettung und lassen alles andere sein.
    Sie gehen in Gemeinden und meinen, dass das sei der Ort,
    an dem der Glaube am meisten wird gebracht fort.

    Doch wer das einfach tut, weil er so denkt,
    hat schon jetzt kostbare Lebenszeit verschenkt.
    Denn was sagte der Herr Jesus Christus über die Menschen nah und fern?
    Geht hinaus in alle Welt und macht sie zu Jüngern und Nachfolgern.

    Darum sei du nicht faul wie im Gleichnis Christi der Knecht,
    der seinen Teil vergrub und meinte, es wäre recht.
    Hör auf, dich zu vergraben, zu verschwenden deine Talente!
    Nutze, gebrauche deine Gaben und mach deiner Faulheit ein Ende!

    Geh hinaus in die Welt, lass in sie scheinen das Licht,
    das durch Christus in dir ist und alle Ketten zerbricht.
    Das Licht, das selbst tiefste Finsternis und Dunkelheit vertreibt
    und für alle Ewigkeit bestehen bleibt.

    Und wenn du noch nicht hast den Herrn Jesus Christus als Retter angenommen,
    kannst du heute, jetzt sofort im Gebet zu Ihm kommen.
    Bekenne du Ihm deine Fehler, was in deinem Leben Sünde ist,
    und werde auch du noch heute errettet, sein Kind und ein Christ.

    Genieße auch du noch heute Ruhe, Freude und Frieden im Herrn,
    denn Er gibt denen, die Ihn lieben und Ihm folgen, sehr gern.
    Geh noch heute den Schritt zu Ihm ins Licht!
    Geh ihn jetzt! Er wartet schon lange auf dich!

  • Kampf

    Im Eifer des Gefechts gibt es nichts Recht’s,
    dafür gibt es aber genügend Schlecht’s,
    Denn du willst ja nicht dumm dastehen, willst nicht verlieren,
    willst nicht tatenlos zusehen, sondern lieber einen Kampf mit allen Mitteln führen.

    Dafür ist nichts zu groß und nichts zu viel,
    denn es steht auch zu viel, nämlich deine eigene Ehre, auf dem Spiel.
    Und sind dann noch andere involviert,
    so ein Kampf schnell zu großen Brüchen führt.

    So stehst du da, im Kopf bewaffnet bis ans Messer,
    gespannt bis aufs Äußerste, hoffend, dass es wird irgendwann besser.
    So stehst du in Deckung hinter scheinbar guten Argumenten
    wie „Der oder Die ist schuld!“ oder „Ohne sie oder ihn würde sich alles wenden.“.

    Doch wie leicht ist es, so etwas zu sagen,
    um dich zu beruhigen, alles Placebo für deine Seele, um keine Schuld zu tragen.
    Ja, wie leicht ist’s, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben.
    Da ist es egal, wer es ist – das geschieht nach Belieben.

    Und schon hast du etwas vorgeworfen, ob be- oder unbegründet,
    und das Problem dabei ist, dass man dadurch selbst kaum noch Ruhe findet.
    Denn du hast, solltest du einen Vorwurf sagen
    und den anderen juckt’s nicht, von da an zu tun, nachzutragen.

    Nachzutragen, schleichend auf leisen Sohlen,
    und es dann im richtigen Moment wieder hervorzuholen
    und es dem anderen wieder lang und breit unter die Nase zu schmieren.
    Doch wohin soll dieser ganze Mist führen?

    Es führt auf jeden Fall dazu,
    dass der Andere die Nase voll hat im Nu.
    Und schon ist man wieder am gleichen Ort wie zuvor,
    beschuldigt sich wild und liegt einander im Ohr.

    Und das Einzige, was Nachtragen und wieder Hervorholen bringt,
    ist, dass man sich einander immer mehr und mehr stinkt.
    Man hat keine gemeinsame Freude mehr
    und selbst einfachste Unterhaltung fällt unfassbar schwer.

    Es brodelt und brodelt und kocht irgendwann über,
    denn man hat keine Kontrolle und schnell ist hinüber,
    was man gemeinsam sich aufgebaut hat.
    Plötzlich hat man sich gegenseitig einfach nur noch satt.

    Und das Schlimmste an der Situation,
    ist, du ahnst es vielleicht schon,
    dass am Ende der Schmerz anfängt, sich auszubreiten,
    und am Ende die, die nichts dafür können, darunter müssen leiden.

    Es geht oft schneller als man denkt,
    weil man dem anderen einfach nichts schenkt,
    weder Aufmerksamkeit, noch ein offenes Ohr
    und schnell ist es viel schlimmer als noch im Moment davor.

    Man geht dann einfach so auf Schritt und Tritt
    miteinander und bekommt vieles mehr mit.
    Und bevor man merkt, dass es gerade in diese Richtung geht,
    ist es meist leider schon zu spät.

    Dann sind die Würfel leider schon gefallen
    und du hörst von Aufprall nur noch das Wiederhallen.
    Du spürst die eisig kalte Druckwelle
    und findest keine Deckung auf die Schnelle.

    Und erst dann wird dir heiß und kalt im gleichen Moment
    und du denkst dir: „Ach, wenn ich doch jetzt eine Lösung noch fänd‘!“.
    Doch es ist schon zu spät, dass du so in dich gehst
    – jetzt, wo du vor einem riesigen Trümmerhaufen stehst.

    Das ist nun mal, was herauskommt in so einem Prozess.
    Das ist das Ergebnis von gegenseitig gesteigertem Stress.
    Darum hör lieber auf mit Nachtragen du
    und gib‘, dass du auch Fehler gemacht hast, gleich offen zu.

    Das ist viel viel besser, als die ganze Zeit nur nachzutragen
    und sich verbal oder nonverbal gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.
    Und auch, wenn das beim anderen nicht gleich zu Besserung wird führen,
    wirst du doch selbst die größte Erleichterung spüren.

    Geh du den ersten Schritt und bleib nicht stehen.
    Du musst den Weg auch nicht alleine gehen.
    Denn der Herr Jesus Christus trug schon aller Menschen Sündenlast,
    unbeschreiblich viel mehr, als du bisher in deinem Leben getragen hast.

    Er trug alle Schuld, alle Sünde, Not und Leid,
    jede noch so kleine Unehrlichkeit jeder Zeit.
    Er hat sie getragen, für dich ging er ans Kreuz,
    damit du frei sein kannst, los alles Sündenleids.

    Er steht schon da, wartet auf dich, nimmt dich gerne an.
    Geh doch zum ihm, werde frei und dann
    gehe mit ihm weiter den Weg in deinem Leben
    und noch weiter, den er will dir ewiges Leben geben.

    Geh zu Ihm, sag‘: „Herr Jesus Christus, ich glaube, dass du hast
    getragen aller Menschen Schuld, Sünde und Last.
    Ich weiß, dass auch ich habe viele Fehler getan,
    und bitte dich, Herr, nimm du mich Sünder an.

    Mach du mich frei und mach mich rein,
    dass ich von all meiner Sünde befreit mag sein.
    Ich will mit dir gehen von jetzt an in meinem Leben
    und von dir mir Freude, Friede, ewiges Leben und noch mehr lassen geben.“

  • (Un)Ruhe

    Ruhe ist in der heutigen Zeit selten geworden.
    Man könnte fast meinen, die Ruhe wäre ausgestorben.
    Nahezu überall ist es laut
    – hier redet jemand, da klingelt ein Handy und dort wird ein Haus gebaut.

    Es gibt kaum einen Ort, an dem es still ist.
    Wie schnell man doch den Klang von Stille vergisst.
    Aber es scheint ja heutzutage kaum einen zu stören,
    egal wohin er geht, etwas zu hören.

    Im Auto ist das Radio an,
    einer hat Kopfhörern auf in der Straßenbahn,
    im Supermarkt oder in der Einkaufspassage ist Musik präsent
    und um die Ecke eine Partylocation mit dem nächsten Musik-Event.

    Die Autos hupen, die Straßenbahnen rattern,
    die Fahrräder klingeln, die Mopeds knattern.
    Und ist man dann doch mal zuhause,
    geht’s mit dem Lärm weiter ohne Pause.

    Kaum angekommen, wird das Radio angemacht
    und läuft einmal der Fernseher, bleibt dieser an bis weit nach Acht.
    Oder Video um Video wird abgespielt auf Handy oder Rechner.
    Es wäre ja komisch, wenn’s plötzlich doch mal ruhig wär‘.

    Oder man hängt ständig am Telefon
    und trainiert für den Telefonier-Marathon.
    Oder es wird das Instrument geholt, das in der Ecke steht,
    gespielt und vielleicht noch der Verstärker laut aufgedreht.

    Wie schon erwähnt, es gibt kaum Ruhe oder Stille,
    denn das ist nicht der Menschen Wille.
    Mensch will gerne seinen eigenen Willen,
    und den kann Zur-Ruhe-Kommen nicht erfüllen.

    Doch warum all der Lärm und warum all der Krach?
    Wenn man nur wenig hört, hört man auch nicht sein eigenes Weh und Ach.
    Mensch will alles Mögliche übertönen,
    um sich besser an Schmerz und Leiden zu gewöhnen.

    Mensch will keine Ruhe und will keine Stille,
    denn beides macht Mensch richtig knülle.
    Denn für Mensch ist der Lärm wie ein Traum,
    bei dem Mensch nicht auf seine eigenen Fehler schauen.

    Mensch will sich lieber in Lärm und Aktivität flüchten,
    statt sich selbst zu hinterfragen und Zweifel zu vernichten.
    Mensch will lieber immer mehr Barrieren um sich bauen,
    statt der Realität in die Augen zu schauen.

    Denn die Realität, keine Frage, ist hart,
    wenn mit keiner noch so harten Frage wird gespart.
    Zum Beispiel: Wo komme ich her? Wo gehe ich hin?
    Was ist in meinem Leben der Sinn?

    Oder vielleicht: Bin ich errettet
    oder hab ich im Leben auf das falsche Pferd gewettet?
    Mensch sucht nach Erfüllung und Sinn, meist nur auf möglichst leichtem Weg,
    und will nichts dafür aufgeben, lieber breite Straße statt schmalem Steg.

    Denn auf einem schmalen Steg zu laufen ist, mit Verlaub, kein leichtes Unterfangen,
    denn man kann schnell von dem richtigen Weg ab und auf falsche Wege gelangen.
    Und einmal auf falschem Weg, führt dieser immer weiter weg vom Ziel.
    Man kann versuchen, was man will,
    es hilft meist nichts oder, wenn doch, nicht viel.

    Es gibt einen Weg, den du nicht musst alleine gehen,
    denn der Sohn Gottes hilft dir gerne und will an deiner Seite stehen.
    Er will dich retten, der Herr Jesus Christ,
    der allein Weg, Wahrheit und Leben ist.

    Er starb für all deine Schuld und Sünde am Kreuz,
    was für dich, wenn du Ihn annimmst, vollkommene Rettung heut ist.
    Er will gerne in dein Leben, will dir mehr Gutes geben,
    wovon mit eines der Größten ist ewiges Leben.

    Ewiges Leben in Frieden und Freude.
    Du kannst es haben noch hier und noch heute.
    Wenn du dir willst dessen gewiss sein,
    dann lass Ihn noch heute in dein Herz hinein.

    Sag Ihm ehrlich: „HErr JEsus Christ, ich bin verloren ohne Dich.
    Komm Du in mein Leben und nimm an mich.
    Mich, der ich voll Sünde und Unruhe bin.
    Nimm mich, HErr JEsus, ich komme zu Dir hin.

    Ich bekenne Dir alles, was ich Falsches getan.
    Bitte vergib mir und nimm mich armen Sünder an.
    Schenk mir Sinn, Ruhe und wahre Freude im Leben,
    die mich erfüllen und die ich kann an andere weitergeben.“