Kategorie: Gedichte

  • Guter Grund

    Ich habe guten Grund, voller Freude zu leben.
    Ich habe guten Grund, zu teilen, was Gott mir gegeben.
    Ich habe guten Grund, keine Angst zu haben.
    Ich habe guten Grund, zufrieden zu sein mit wenig Gaben.

    Ich habe guten Grund, mich nicht mehr zu sorgen.
    Ich habe guten Grund, nicht in Angst zu schauen auf morgen.
    Ich habe guten Grund, nicht einfach nur stillzustehen.
    Ich habe guten Grund, im Glauben nach vorne zu gehen.

    Ich habe guten Grund, meinem Gott voll zu vertrauen.
    Ich habe guten Grund, allein auf Ihn zu schauen.
    Ich habe guten Grund, keiner zu sein von den Lauen.
    Ich habe guten Grund, um mein Leben auf Ihn zu bauen

    Ich habe guten Grund, mein Fels, mein Fundament.
    Ich habe guten Grund, ohne den ich nicht leben könnt’.
    Ich habe guten Grund, auf Ihn zu gründen mein Leben.
    Ich habe guten Grund, denn Er hat es mir gegeben.

    Ich habe guten Grund, meinen Herrn Jesus Christ.
    Ich habe guten Grund, weil Er alles mir ist.
    Ich habe guten Grund, zu trauen Gottes Sohn.
    Ich habe guten Grund, denn er erwarb mir ewiges Leben schon.

  • Reiner Tisch

    Du lebst dein Leben, wie es dir gefällt.
    Du strebst nach Ruhm, Ehre, Macht und Geld.
    Dir ist Ansehen der anderen unbeschreiblich wichtig.
    Alles ohne Gewinn ist für dich nichtig.

    Du lebst dein Leben so gut du nur kannst
    und ziehst hin und wieder auch mal Bilanz.
    Du hast Stunden gegrübelt, gedacht, gesessen
    und hast dabei das Wichtigste vergessen.

    Du willst es immer gut und sogar besser machen,
    willst gerne immer lernen neue Sachen.
    Oder willst nur bleiben beim Gewohnten, beim Alten,
    nichts, was gut läuft, umgestalten.

    Dein Maßstab, du selbst legst dir alles zurecht.
    Was andere raten, ist grundsätzlich erst mal schlecht.
    Du lebst, wie du willst, manchmal auch gegen dein Gewissen,
    und bleibst auf deinen Wegen, entschieden, verbissen.

    Du hörst nicht auf das, was dein Gewissen dir sagt.
    Du betäubst deine Sinne, wenn Zweifel dich plagt.
    Von Herzen begehrst du, wozu dein Verstand sagt „Nein!“.
    Du machst einfach weiter und lässt es nicht sein.

    Wenn Schlimmes passiert und andere dich fragen,
    kannst du nur „Ich wurde so geboren.“ sagen.
    Oder „Ich bin so und kann nichts dafür.“ –
    Dein Standardausrede, deine Hintertür.

    Du vergisst, was wahr und wirklich wichtig ist,
    nämlich, dass du ein verlorener Sünder bist.
    Alles, was du tust, kommt aus deinem bösen Herz
    und verursacht viele Mal nur Trauer und Schmerz.

    Alles, was für dich stets Wert behält,
    ist in dieser Welt, die doch zerfällt.
    Denn es kommt der Tag und Gott hält Gericht.
    Alles, was für dich wert hatte, zählt dann nicht.

    Drum ergreif jetzt das Heil, das Gott bereithat für dich.
    Der Mensch wurde, am Kreuz für deine Sünde gab Sich.
    Nimm an den Herrn Jesus Christus, Gottes Sohn,
    und bekomme in ihm den ewigen Lohn.

    Bekenne deine Sünde, du musst dich nicht schämen.
    Leg alles auf den Tisch, er will es dir nehmen.
    Leg ab alles Übel, das verunreinigt dich,
    und mache in Christus vor Gott reinen Tisch.

  • Gnade

    Des Morgens früh will ich rühmen Gottes Gnade,
    die Er mir schenkt jeden Tag neu.
    Ich will Ihm danken, dass Er behütet hat mich vor Schade,
    damit ich mich täglich in Ihm freu.

    Doch auch wenn des Lebens Stürme toben,
    mir Sturmwind stets entgegenweht,
    so will ich Ihn von Herzen loben,
    weil Er auch allzeit mit mir geht.

    Er ist mein Schutz, mein Schild, mein Heil,
    mein Retter in der größten Not,
    ist mir Gottes größtes Segensteil,
    weil durch Ihn ich erlöst bin von Sünd’ und Tod.

    Er hat, als ich zu Ihm gekommen,
    mich erlöst von dem, was mich beschwert.
    Er hat mich tröstend angenommen.
    Er gab mir wahren Lebenswert.

    Nun bin ich hier in dieser Welt,
    leb stets in Ihm gar fest geborgen,
    bin dort, wo Er mich hat hingestellt,
    und muss mich keines Dings mehr sorgen.

    Er hat befreit mich, hat erneut mich,
    hat mir gegeben neues Leben.
    Ich will Ihn preisen auf allen Weisen,
    mein ganzes Leben nach Seinem Willen streben.

  • Lastentzug

    Hast du im Leben noch eine Last,
    an der du schon so lang zu tragen hast?
    Gibt es etwas, das dich immer bedrückt,
    das dich immer wieder macht verrückt?

    Tust du immer wieder etwas, das du hasst,
    und ärgerst dich dann, weil’s dir nicht passt.
    Du hast bestimmt etwas in deinem Leben,
    was aus deiner Sicht läuft daneben.

    Ich schreibe dir nicht, um dich bloßzustellen,
    sondern will dir helfen, eine Entscheidung zu fällen.
    Denn du musst nicht all diese Lasten tragen,
    dich damit abmühen in allen kommenden Tagen.

    Egal, wo du herkommst, egal, wer du bist,
    eine Sache allen Menschen ohne Ausnahme gleich ist.
    Jeder, ja, jeder Mensch ist ein Sünder,
    ob Männer oder Frauen, Erwachsene oder Kinder.

    Keiner kann von sich sagen, er sei gerecht,
    wie sehr er sich, das zu sein, anstrengen möcht’.
    Doch das kann ganz einfach geändert werden,
    denn es gibt einen, aber nur einen, Weg dafür auf Erden.

    Die Lösung für der Menschen größtes Problem
    ist einfach, doch zu Beginn nicht angenehm.
    Es beginnt damit, sich nicht mehr zu belügen,
    zu sagen: “Ich bin sündlos!”, und sich damit zu betrügen.

    Bekenne vor Gott, dass du ein verlorener Sünder bist,
    dass du nicht gerecht werden kannst ohne den Herrn Jesus Christ.
    Geh’ im Gebet zu Ihm, bitte Ihn, dich zu befrei’n,
    Er hilft! In Ihm allein kannst du wirklich frei sein.

    Nichts in dieser Welt kann und wird dich sonst erlösen,
    dir alle Last nehmen, so du lässt und weichst von dem Bösen.
    Er kann dir nehmen deine Last – mehr als genug.
    Er allein kann dir helfen bei deinem Lastentzug.

  • Erkenntnis

    Eine große Freude würde es sein,
    wenn alle Menschen würden Gott erkennen.
    Wenn sie die Wahrheit sähen ein,
    Ihn ihre Hilfe, Stärke, ihren Schutz und Sicherheit nennen.

    Alle Menschen suchen und hoffen
    nach dem wirklichen Sinn im Leben.
    Mancher tut’s verborgen, andere offen,
    jeder, wie’s ihm gerade so passt eben.

    Jeder zieht sich die ihm passende Jacke an,
    sucht sich seine eigene Wahrheit.
    Er glaubt zu glauben, doch ist nah am Zweifel dran,
    kommt meist damit nicht weit.

    Aber es gibt auch viele, die wissen,
    dass irgendwas Höheres sei,
    etwas, an das sie glauben müssen.
    Dieses Denken ist sehr alt, nicht neu.

    Du gehörst zu den einen oder den andern
    oder stehst irgendwo zwischen beiden.
    Du gehörst vielleicht zu denen, die wandern,
    aber sich nicht können für einen Weg entscheiden.

    Doch wenn du nur Gott würdest erkennen
    und Seinen Sohn, der dich retten kann,
    dann könntest du sicher dein Lebensziel nennen,
    nicht mehr ohne Plan herumirren dann.

    Denn der Herr Jesus Christus starb für dich,
    hat neues Leben für dich bereit.
    Wenn du Ihn hast angenommen noch nicht,
    tu es jetzt, solange noch ist Zeit.

    Nimm Ihn auf in dein Leben,
    lass dich von Ihm erlösen.
    Er kann alles, was du brauchst, dir geben,
    dich befreien von allem Bösen.

    In Gott und Seinem Sohn
    kann jeder Rettung finden,
    erlöst und frei hier leben schon,
    muss sich an nichts Nichtiges binden.

    Jeder könnte leben frei,
    in Gott ruhend allezeit.
    Jeder wäre durch Ihn neu
    und von aller Last befreit.

    Dies ist die Antwort auf die Frage:
    Was wäre, wenn
    alle Menschen doch Gott mögen erkennen?

  • Warte mal kurz

    Ich will dir kurz was erklären, long story short.
    Egal, wer du bist, was du tust, egal an welchem Ort.
    Du bist ein Sünder, brauchst Erlösung davon,
    die schon zu Beginn deines Lebens da war schon.

    Du tust Böses, auch wenn du meinst, du seist gut.
    Mach dir nichts vor, denn dein Denken und Handeln nicht allen gut tut.
    Mach dir bewusst, dass es einen gerechten Gott gibt,
    der keine sündigen und bösen Menschen liebt.

    Doch Er hat Seinen eigenen Sohn gegeben,
    dass alle Menschen, die in Sünde leben,
    von dieser Sünde werden können befreit,
    sodass sie mit Gott leben können in Ewigkeit.

    Aber sag nicht: „Ja, ja. Jetzt kommt wieder das mit Hölle und Tod.“,
    denn diese Einstellung ist eine Ursache für der Menschen größte Not.
    Ein Leben ohne Gott mag zwar schön wirken und auch haben Sinn,
    doch es bleibt die beißende Frage: Wo geh‘ ich eigentlich hin?

    Auf diese Frage hat Gott die Antwort gegeben.
    Entweder du gehst in den ewigen Tod oder in das ewige Leben.
    Darum sei, wenn du dich gegen Ihn entscheidest, bereit,
    ein Leben in Schmerz und Not zu verbringen in Ewigkeit.

    Ich sag es dir gerne immer wieder, denn du bist mir wichtig.
    Entscheidung für Gott ist existentiell, nicht null und nichtig.
    Wenn du Fragen hast, schreib mich gerne an.
    Ich will für dich nach Antworten suchen, wenn ich sie noch nicht geben kann.

  • Veränderung

    Wenn es dein Leben nicht gut mit dir meint,
    such dir jemanden zum Reden,
    denn es gibt so viel Grund zum Leben.

    Wenn dir alles verloren und sinnlos erscheint,
    dann geh‘ zu deinem Schöpfer hin,
    such bei Ihm deinen Lebenssinn.

    Er hat einen Plan für dich,
    der wunderschöner sein kann nicht.

    Er will dich mit so viel mehr beschenken.
    So viel, dass so groß du kannst nicht denken.

    Nimm Ihn an! Lass Ihn in dein Leben!
    Er will dir Ruhe schenken und Seinen Frieden geben.

    Geh‘ zum Herrn Jesus Christus im Gebet
    und sag‘ Ihm, wie es dir wirklich geht.

    Suche Ihn und lass dich von Ihm finden,
    lass dich befreien von all deinen Sünden.

    Er will dich in Seinen Frieden betten,
    will dich erlösen, will dich retten.

    Und wenn es ist in deinem Willen,
    kann Er all deinen Kummer stillen.

  • Neu Ja

    Vorbei ist nun das alte Jahr
    mit allem, was darin geschehen war.
    Älter bin ich auch geworden.
    Nur äußerlich kommt’s so vor, denn
    alles, was in mir drin geschieht,
    niemand denn Gott allein sieht.

    Alles, was im letzten Jahr geschehen,
    kann ich jedoch jetzt noch nicht verstehen.
    Alle Dinge, die geschahen, die passiert,
    haben mich letztlich hierhergeführt,
    alles, was ich als gut oder nicht so empfand.
    Und was das neue Jahr bringt, bin ich gespannt.

    Auf jeden Fall werde ich mit Gott gehen,
    will mich von Ihm leiten lassen, durch Ihn verstehen.
    Ich will neu mich an Ihm erfreuen,
    auf Ihn allein bauen, dem ewig Treuen.
    Ich will täglich aufs Neue, egal, was war,
    zu Ihm aus tiefstem Herzen sagen Ja.

    Denn Er ist der, der mich gut führt,
    der, der Hilfe für mich hat garantiert.
    Er ist der, der mir täglich Kraft gibt,
    der, der mich in Seinem Sohn hat geliebt.
    Er ist der, der Seinen Sohn hat gegeben,
    damit alle, die an Ihn glauben, leben.

    Er ist der, der ewig Derselbe bleibt,
    der, der schenkt Leben in Ewigkeit.
    Er ist der, dessen Sohn hat für alles bezahlt,
    der alle Strafe nahm, die uns Menschen galt.
    Er ist der, der sie genommen und getragen,
    der, der heute noch ruft: „Kommt und lasst euch dies sagen!“

    Er ist der, der sagt, dass jeder Mensch Sünder ist,
    was der Mensch jedoch allzu oft und gerne vergisst.
    Er ist der, der jedem, der Ihn annimmt im Leben,
    alle Sünde will und allein kann vergeben.
    Er ist der, der ruft: „Ihr Beladenen, kommt zu mir her!“,
    der, der sagt: „Nehmt meine Last, denn sie ist nicht schwer.“.

    Und ich sage dir, dass du das Schönste verpasst,
    wenn du Ihn am Ende deines Lebens nicht angenommen hast.
    Denn Er ist der Einzige, der dich ewig will erlösen
    von aller Sünde, allem Leid, aller Not und allem Bösen.
    Er ist der Einzige, der dich will befreien
    und mit dir leben will in einem Leben, einem neuen.

    Einem neuen Leben, das du sonst nicht kannst erwerben,
    weder durch gute Taten, Worte oder Gedanken auf Erden.
    Du kannst es dir nur von Gott selbst schenken lassen.
    Warum willst du denn dieses Geschenk nur verpassen?
    Es ist egal, wo du herkommst, was in deinem Leben geschah.
    Komm zu Ihm und sag zu Ihm einmal und dann immer wieder neu Ja.

  • 28 3/4 Annalen

    An alle, die da waren zu meiner Geburt.
    An alle, die ihr davon früher oder später erfuhrt.
    An alle, die da waren bei meiner ersten Taufe.
    An alle, die mir beim Lernen erster Schritte geholfen haben, dass ich laufe.

    An alle, die für mich da waren in der Kinderkrippe.
    An alle, die für mich da waren in der großen Kita-Kindersippe.
    An alle, die mich in der Grundschule gelehrt.
    An alle, die mich dort nicht mochten und mir Kummer beschert.

    An alle, die mich beleidigten wegen meinen Medikamenten.
    An alle, die mir in Pausen einen kostbaren Teil ihrer Zeit spendeten.
    An alle auf dem Gymnasium, ob Lehrer oder Schulkind.
    An alle, die für mich da gewesen sind.

    An alle, mit denen ich beim Busfahren geredet.
    An alle, mit denen ich auch kam verspätet.
    An alle, mit denen ich in Pausen habe Verschiedenes gemacht.
    An alle, die mich verachtet, nicht gemocht haben oder mich ausgelacht.

    An alle, die in harten Zeiten für mich sind da gewesen.
    An alle, die mich mit Lehrstoff versorgt, mir gaben Texte zum Lesen.
    An alle, die mir die Schulfächer näherbrachten.
    An alle, die mir die Schulzeit leichter oder auch schwerer machten.

    An alle, die in Krankheit mir zur Seite gestanden.
    An alle, die Zeit, Kraft, Ermutigung für mich fanden.
    An alles, was mir war zu Kopf gewachsen an Tumorzellen.
    An alle, die im Krankenhaus als Fachpersonal waren, um mir zur Hilfe zu schnellen.

    An alle, die für mich, meine Familie und meine Genesung gebetet haben.
    An alle, die Kraft, Ruhe und Zeit dafür hatten an allen leichten und schwierigen Tagen.
    An alle, die meiner Familie damals haben beigestanden.
    An alle, die ermunternde Worte für uns fanden.

    An alle, die in Freizeit mich und meine Art haben ertragen.
    An alle, die hörten meine Sprüche, Wortspiele und Fragen.
    An alle, die in der Jungen Gemeinde mit mir Zeit haben verbracht.
    An alle, die im Jugendchor gemeinsam mit mir gesungen, mal heftig, mal sacht.

    An alle, die mir bei Arbeit geholfen haben.
    An alle, die auf Arbeit freundlich mich aufgenommen mit meinem Können, meinen Gaben.
    An alle, die auf Arbeit mit Achtung mir entgegengetreten.
    An alle, die mit mir gearbeitet Stunden, frühen und späten.

    An alle, die im Studium geholfen haben mir.
    An alle, die meine Zeit dort nicht bei meinem „Ich“ ließen, sondern machten zum „Wir“.
    An alle, mit denen ich gemeinsam habe studiert.
    An alle, die mich haben in die Materie geführt.

    An alle, die mich in Ausbildung als Azubi angenommen.
    An alle, die mir da sind mit Hilfe entgegengekommen.
    An alle, die mir in Berufsschule freundlich waren gesonnen.
    An alle, die mir in dort mit Verachtung entgegengekommen.

    An alle, die mich nicht ernst oder für voll nahmen.
    An alle, die mir mit Freude entgegenkamen.
    An alle, die im Glauben mit mir Schritte gegangen.
    An alle, die gehen oder gingen ein Stück des Weges, des langen.

    An alle, die mich zur Wahrheit und auch näher an sie geführt.
    An alle, die meine Freude daran haben gespürt.
    An alle, die mich mit einbezogen in Gemeinschaft.
    An alle, die mir meinen Dienst in Gemeinde ermöglicht haben mit aller Kraft.

    An alle, die mir Geschwister im Herrn worden sind.
    An alle, ob Vater, Mutter, Bruder, Schwester oder Kind.
    An alle, die für meine Freundin, später Frau, jetzt Ex-Frau da waren.
    An alle, die dabei waren oder auch nicht in den wenigen Jahren.

    An alle, die den Kampf mit gekämpft, der uns bevorstand.
    An alle, die uns, die mich unterstützten mit tatkräftiger Hand.
    An alle, die gebetet haben für unser Leben, die Geburt und für uns.
    An alle, die auch mal erfüllt haben jeden noch so kleinen Wunsch.

    An alle, die auch mitgerungen haben, ob fern oder nah.
    An alle, die, ob im Gebet oder physisch, ob nicht sichtbar oder klar waren oder sind da.
    An alle, die in Streit, Trennung, Scheidung mir zur Seite standen.
    An alle, die mir mit aller Kraft halfen, die ihnen war vorhanden.

    An alle, die da waren für uns, meine Ex-Frau, mich und unser Kind.
    An alle, die da waren, da bleiben werden und auch da sind.
    An alle, die auf der Gegenseite fechten werden, gerade kämpfen und schon fochten.
    An alle, die bisher schon viel einzunehmen und abzuschlagen vermochten.

    An alle, die mit einbezogen in dieser Situation.
    An alle, die viel geholfen haben schon.
    An alle, die mir in schwerer Zeit gute Freunde geworden sind.
    An alle, für die ich nur Dankbarkeit find.

    An alle Brüder und Schwestern aus meiner Gemeinde.
    An alle, die mir wertvoller sind als Freunde.

    Ich danke euch, jedem Einzelnen, wirklich jedem,
    denn ihr seid bereit gewesen, etwas zu meinem Leben
    hinzuzugeben und damit nicht zurückzuhalten
    und mich, mein Leben und meine Erlebnisse mitzugestalten.

    An alle, denen ich etwas Falsches tat in meinem Leben.
    An alle, denen ich habe Versprechen, die ich nicht gehalten, gegeben.

    Ich bitte um Vergebung. Bitte verzeiht!
    Es tut mir wirklich von Herzen leid.
    Ich würde es gerne rückgängig machen, wenn ich es könnte,
    doch hab’s getan, hätt’s anders machen können, jetzt ist es zu Ende.

    An alle, die mir nicht gut waren geneigt.
    An alle, die mir Verachtung, Hohn, Spott, Neid oder ähnliches haben gezeigt.
    An alle, die mich oder meine Art in Gedanken mit Füßen getreten.
    An alle, die an mir nur Fehler suchten und finden wollten wirklich jeden.

    Ich trage euch nichts nach. Ich habe euch alles vergeben.
    Mich habt ihr mit verändert. Nun lasst mich mit verändern euer Leben.
    Ich weiß, dass Gott mit jedem von euch hat einen Plan,
    den Er, wenn ihr an Ihn glaubtet, mit euch vollführen kann.
    Drum lest euch gut durch die kommenden Zeilen,
    lasst euch Zeit, um in Gedanken darin zu verweilen.

    An den einen Gott, dem ich voll und ganz vertrau.
    An Seinen Sohn, auf dem ich mein Leben nun bau.
    An Ihn, den ich angenommen als Retter in meinem Leben.
    An Ihn, der mir all meine Schuld und Sünde hat vergeben.

    Dir sei Dank, Lob, Preis, Ehre und noch viel mehr in Ewigkeit.
    Du allein bist mächtig, Herr, für alle Zeit.
    Dir geb‘ ich alles von mir, was ich habe und bin,
    denn Du bist mir im Leben der größte Gewinn.

    In Dir hab ich Ruhe. In Dir hab ich Frieden.
    In Dir hab ich Kraft und Weisheit, mir zu lassen genügen.
    In Dir hab ich alles, was die Welt nicht geben kann.
    In Dir fing mein Leben erst richtig an.

    In Dir hab ich nicht nur Leben auf beschränkte Zeit,
    denn in Dir hab ich Leben in Ewigkeit.
    Du hast Tod und Sünde besiegt. Du hast es vollbracht.
    Du hast gebracht Licht in meines Lebens finsterste Nacht.

    In Dir hab ich mehr als ich brauche. In Dir allein
    kann ich allezeit sicher und behütet sein.
    In Dir muss ich mich um nichts mehr sorgen,
    denn Du schenkst mir, was ich brauche gestern, heute und morgen.

    Weil ich in Dir alles, was ich brauche, hab,
    und nicht nur ein bisschen, sondern bemessen gar nicht knapp,
    will ich, dass auch noch andere glauben an Dich und Deinen Sohn.
    Und dass sie, so sie wollen, noch heute wie ich in Dir wohn’n.

    Lass mich auf meine Art durch Predigt, die töricht,
    die nicht ist in hohen Worten, sondern einfach und schlicht,
    zu anderen sagen: „Bekehrt euch zu Gott!
    Lasst Ihn euch retten aus all eurer Not!

    Bekennt eure Sünde, auch wenn’s zu viel zum Vergeben erscheint.
    Der Herr Jesus Christus vergibt viel mehr als ihr denkt oder meint.
    Er will euch befreien, der Herr Jesus Christ,
    Er, der für euch und eure Sünde gestorben ist.

    Nehmt Ihn heute an, heute ist es noch Zeit
    und seid, für Ihn zu leben, stets bereit.
    Christus ist das Beste, was einem im Leben kann passieren.
    Kommt mit zu Ihm und lasst euch von Ihm führen.

  • Freunachten

    Es ist wieder Weihnachten – ein Grund, sich zu freu’n.
    Ein Grund, Schlechtes zu vergessen und fröhlich zu sein.
    Ein Grund, mal gut drauf zu sein, wenigstens einmal im Jahr,
    wenn der Rest des Jahres zeitweise sehr schwer war.

    An Weihnachten und in der Zeit davor ist viel los,
    die Spannung steigt und die Vorfreude wird riesengroß.
    Alle fiebern hin auf das Weihnachtsfest,
    doch lasst uns mal betrachten darum den Rest.

    Denn bezüglich manchem ist diese Zeit nicht so schön,
    weil darin viele, viele Dinge geschehen.
    Es wird geschmückt, gekauft, verpackt und gemacht,
    doch an das wirklich Wichtige wird kaum noch gedacht.

    Natürlich ist es schön, in alle möglichen Geschäfte zu laufen
    und für alle möglichen Menschen Geschenke zu kaufen,
    nachzudenken, wie man sich kann eine Freude machen
    und was der Andere noch nicht hat an schönen Sachen.

    Aber jetzt erstmal genug davon, das muss kurz hinten bleiben
    denn das, was Freude macht, will ich dir jetzt beschreiben.
    Alles andere, woran es fehlt, will ich jetzt aber nicht beachten,
    denn ich will mit dir Dinge, die Freude machen, betrachten.

    In der Weihnachtszeit freust du dich über Kälte und Schnee,
    über weiß bedeckte Landschaft, über zugefror’nen See.
    Du freust dich, dass vielerorts Menschen, dick bekleidet,
    sind für Sport und körperliche Betätigung vorbereitet.

    Zum Andern freust du dich über das Stillstehen,
    das in der Natur und in den Städten ist zu sehen.
    Du freust dich über frische, kalte Winterluft
    und den klaren und reinen Winterduft.

    Auch drinnen gibt es zu riechen viele Gerüche,
    wovon einige stammen aus der Küche.
    Es riecht nach Plätzchen, Orangen, Zimt und Vanille,
    auch Glühwein, Punsch und Tee in vieler Sorten Fülle.

    Auch der Geruch von leckerem Essen liegt oft in der Luft,
    es gibt an fast jeder Ecke leckeren und angenehmen Duft.
    Und überall, wo es gibt etwas Leckeres zu riechen,
    sieht man die Menschen selbst aus den letzten Ecken kriechen.

    Aber auch, wenn es draußen ist kalt,
    gewinnt drinnen Gemütlichkeit mehr an Gestalt.
    Du setzt dich in den Sessel, um zu Entspannen,
    oder zum Wohlfühlen in warm eingelassene Wannen.

    Du setzt dich, wenn du hast, an den Kamin ans Feuer
    oder an die warme Heizung, auch wenn das sehr teuer.
    Du holst heraus warme Kissen und noch wärmere Decken
    und kuschelst dich darin ein in noch wärmeren Ecken.

    Und bist du in der Ecke zu lang allein,
    kommst du heraus, um mit anderen zusammen zu sein.
    Du verbringst Zeit mit Familie, mehr als sonst,
    und wenn’s dir zu viel wird, schaust du, dass du zu deinen Freunden kommst.

    Du willst gemeinsam mit anderen gute Gemeinschaft spüren,
    willst am liebsten immer gute, herzerwärmende Gespräche führen.
    Du suchst und gibst sehr viel Zeit da hinein,
    um möglichst wenig und selten allein zu sein.

    Und wenn du schon dabei bist, an die anderen zu denken,
    willst du ihnen natürlich auch gerne etwas schenken.
    Du machst dir Gedanken, um andere zu erfreuen
    und bringst ihnen Freude mit immer wieder Neuem.

    Und auch wenn es nicht etwas Besonderes ist,
    du trotzdem bei der Vorbereitung voll dabei bist.
    Hier oder da mal eine kleine Aufmerksamkeit
    bringt etwas Abwechslung und neuen Schwung von Zeit zu Zeit.

    Abwechslung zu dem, was sonst dran im ganzen Jahr,
    sind Rituale, von denen jedes Einzelne schon seit deiner Kindheit da war.
    Du schmückst deine Wohnung, deine Zimmer, dein Zuhaus,
    bis alles sieht möglichst leuchtend und funkelnd aus.

    Du holst dir einen Baum, stellst ihn mitten ins Zimmer,
    wie’s bei deinen Eltern war, jedes Jahr, wirklich immer.
    Auch gehört dazu, zu Weihnachten in die Kirche zu gehen,
    danach zuhause zu essen und sich dann die Geschenke anzusehen.

    Und nicht nur beim Schenken und Beschenkt werden,
    wirst du beim Beschenken von Gefühlen übermannt, mehr denn
    sonst im einem ganzen Jahr,
    weil sonst nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit für dich da war.

    Du freust dich über die gemeinsame Zeit,
    über Wärme im Herzen, über Freundlichkeit.
    Du freust dich über jedes an dich gerichtete freundliche Wort,
    bist froh über die Wohligkeit an gefühlt jedem Ort.

    Auch wird dir wohl ums Herz, wenn du merkst, dass Nachbarn an dich denken,
    weil sie dich auch mit kleinen, freundlichen Geschenken beschenken.
    Du denkst daran, wie wichtig es ist, seinen Nächsten zu lieben,
    da um Vergebung zu bitten, wo Versöhnung auf der Strecke geblieben.

    Du verbringst viel Zeit mit vielen anderen Menschen,
    weil du das gerade gerne tust für sie, denn schon
    mindestens einmal im Jahr, das muss man verstehen,
    ist es wichtig, sich auch mal richtig anzusehen.

    Und gerade beim Ansehen spielt eine große Rolle das Licht,
    denn ohne gute Beleuchtung sieht man andere kaum oder nicht.
    Darum machst du mit, schmückst deine Wohnung möglichst hell,
    denn dann sieht von außen jeder möglichst schnell,

    dass du wirklich ein freundlicher, fröhlicher Mensch sein musst.
    Dass das manchmal nur Fassade ist, ist vielen unbewusst.
    Denn auch, wenn nach außen es hell scheint zu sein,
    ist das heuchlerisch, wenn das nur der falsche Schein.

    Denn auch, wenn man außen das Böse sieht nicht,
    hilft nicht einmal im Jahr in der Wohnung hell leuchtendes Licht.
    Denn das mag vielleicht kurzzeitig erleuchten des einen oder anderen Herz,
    aber erlöst nicht auf Dauer von Sorge, Kummer und Schmerz.

    Weil auch viele Menschen, obwohl sie es nach außen nicht scheinen,
    innerlich doch böse sind, auch wenn sie es nicht meinen.
    Denn dort, wo in der Weihnachtszeit kommt kurz Freude her,
    ist sonst der Ort, das Herz, mit Bösem gefüllt oder leer.

    Denn kein Mensch – es tut mir leid, das zu sagen – ist gut.
    Egal, wie viel Freundliches er sagt oder wie viel Gutes er tut.
    Jeder Mensch, egal ob groß oder klein,
    wird, wenn es aus ihm selbst kommt, nicht anders als böse sein.

    Auch wenn es dir vielleicht anders erscheint,
    ist es wirklich ganz anders als du es je hast gemeint.
    Denn du als Mensch, siehst nur den äußeren Schein,
    doch über das, was im Menschen ist, kannst du dir nicht so sicher sein.

    Außer über eine Sache, die wirklich sicher ist,
    nämlich, dass du auch böse und nicht gut bist.
    Und wenn du sagst, dass das muss ganz anders sein,
    sag ich dir: „Tut mir leid! Das stimmt nicht. Nein.“

    Denn jeder Mensch, wirklich jeder, ist Sünder.
    Egal ob Erwachsene, Jugendliche oder Kinder.
    Jedem Menschen, jedem einzelnen, der lebt,
    von Beginn seines Lebens die Sünde anklebt.

    Und jeder Mensch, auch du, wenn du willst nur drüber lachen,
    kannst selbst, aus eigener Kraft nichts gegen deine Sünde machen.
    Du bist ihr fast ausnahmslos geliefert aus
    und kommst durch eigene Taten nicht aus ihrem Machtbereich heraus.

    Du brauchst, um von Sünde loszukommen, Hilfe von Gott,
    von Ihm, der dir beisteht und hilft in deiner Not.
    Und jetzt komm ich zu dem Grund, warum wir Weihnachten feiern:
    Gott sandte Seinen Sohn in unsere Welt, um Seinen Bund zu erneuern.

    Den Bund, welchen er mit den Menschen hatte gemacht,
    um sie zu leiten aus finsterer und tiefster Todesnacht.
    Doch sie wollten lieber ihre eigenen Wege gehen
    und ließen ihre Möglichkeit der Rettung links liegen und stehen.

    Doch durch Ihn, den Herrn Jesus Christus, hast du heut‘ die Möglichkeit,
    mit Ihm in deinem Leben zu beginnen eine neue Zeit.
    Durch Ihn, der für dich und deine Sünde am Kreuze hing
    und den Weg, den jeder Sünder gehen müsste, für alle ging,

    durch Ihn kannst du noch heute von deiner Sünde frei werden,
    kannst errettet und erneuert sein, erlöst vom Bösen auf Erden.
    All das kannst du nur, weil der Herr Jesus Christ
    für dich und deine Sünde am Kreuz gestorben ist.

    Er, der als kleines Kind in der Krippe kam in die Welt,
    hat sich für dich, für alle Menschen zur Rettung gestellt.
    Er kam in diese Welt, hat für dich alles gegeben,
    gab für dich alles, was er geben konnte, sogar sein eig’nes Leben.

    Und das ist für mich der Hauptgrund, fröhlich zu sein,
    nicht nur an Weihnachten an Ostern oder wann anders – o Nein.
    Er ist der Grund all meiner tiefsten Herzensfreude,
    die ich in mir trage jederzeit, gestern, morgen und heute.

    Ich sage dir: Freue dich!
    Sei allzumal freudig und fröhlich!
    Das, was für dich und mich ist wirklicher Grund zur Freud‘,
    war wahr gestern, ist wahr morgen und wahr heut‘.

    Du musst nicht länger warten, um dich auch mit mir zu freuen.
    Du kannst schon heute mit Christus leben im Leben, aber einem neuen.
    Du kannst ihn noch heute einfach annehmen als Retter und Heiland,
    weil Er für dich, für mich, für uns alle Schmerzen litt und überstand.

    Er hat schon alles für dich erlitten und ertragen.
    So viel, dass ich dir das nicht kann beschreiben oder sagen.
    Und noch heute kannst du Ihn annehmen und errettet werden
    und dich dann freudig zählen zu den Erlösten auf Erden.

    Nimm du Seine Hand, die Er dir noch freundlich reicht.
    Nimm du Ihn als Retter und Erlöser an, weil Seiner Liebe niemals etwas gleicht!
    Du kannst erlöst werden, all dein Hunger und Durst werden gestillt,
    wenn du eine große Sache zu tun bist gewillt.

    Bekenne Ihm, dem Herrn Jesus Christus deine Sünde.
    Bitte Ihn, dass Er dich annimmt und nicht mehr schuldig finde.
    Lass du dich von Ihm retten, denn noch ist es noch Zeit,
    und lass dir von Ihm schenken wunderbares Leben in Ewigkeit.

    Du kannst das tun, durch ein einfaches kurzes Gebet.
    Entweder du sprichst selbst eins oder nimmst das, was hier steht:
    Herr Jesus Christus, ich bekenne Dir, dass ich ein Sünder bin.
    Bitte rette Du mich! Erlöse Du mich! Gib meinem Leben neuen Sinn!

    Ich bitte Dich, Herr, der Du bist als Kind in die Welt gekommen,
    mir all meine Sünde zu nehmen, wie Du sie hast anderen schon genommen.
    Ich danke Dir, mein Heiland, mein Herr Jesus Christ,
    dass Du für mich, für meine Sünde gestorben bist!

    Hab Dank für alles, was Du mir schon hast gegeben!
    Ich will von nun an bei Dir bleiben, mit Dir leben.
    Zeige Du mir den Weg, den Du für mich hast bereit,
    und führe mich hin, immer weiter, bis in Deine Ewigkeit.

    All dies bitte ich, in Deinem, Jesu Christi, Namen,
    und lobe dich und danke dir auf ewig. Amen!