An alle, die da waren zu meiner Geburt.
An alle, die ihr davon früher oder später erfuhrt.
An alle, die da waren bei meiner ersten Taufe.
An alle, die mir beim Lernen erster Schritte geholfen haben, dass ich laufe.
An alle, die für mich da waren in der Kinderkrippe.
An alle, die für mich da waren in der großen Kita-Kindersippe.
An alle, die mich in der Grundschule gelehrt.
An alle, die mich dort nicht mochten und mir Kummer beschert.
An alle, die mich beleidigten wegen meinen Medikamenten.
An alle, die mir in Pausen einen kostbaren Teil ihrer Zeit spendeten.
An alle auf dem Gymnasium, ob Lehrer oder Schulkind.
An alle, die für mich da gewesen sind.
An alle, mit denen ich beim Busfahren geredet.
An alle, mit denen ich auch kam verspätet.
An alle, mit denen ich in Pausen habe Verschiedenes gemacht.
An alle, die mich verachtet, nicht gemocht haben oder mich ausgelacht.
An alle, die in harten Zeiten für mich sind da gewesen.
An alle, die mich mit Lehrstoff versorgt, mir gaben Texte zum Lesen.
An alle, die mir die Schulfächer näherbrachten.
An alle, die mir die Schulzeit leichter oder auch schwerer machten.
An alle, die in Krankheit mir zur Seite gestanden.
An alle, die Zeit, Kraft, Ermutigung für mich fanden.
An alles, was mir war zu Kopf gewachsen an Tumorzellen.
An alle, die im Krankenhaus als Fachpersonal waren, um mir zur Hilfe zu schnellen.
An alle, die für mich, meine Familie und meine Genesung gebetet haben.
An alle, die Kraft, Ruhe und Zeit dafür hatten an allen leichten und schwierigen Tagen.
An alle, die meiner Familie damals haben beigestanden.
An alle, die ermunternde Worte für uns fanden.
An alle, die in Freizeit mich und meine Art haben ertragen.
An alle, die hörten meine Sprüche, Wortspiele und Fragen.
An alle, die in der Jungen Gemeinde mit mir Zeit haben verbracht.
An alle, die im Jugendchor gemeinsam mit mir gesungen, mal heftig, mal sacht.
An alle, die mir bei Arbeit geholfen haben.
An alle, die auf Arbeit freundlich mich aufgenommen mit meinem Können, meinen Gaben.
An alle, die auf Arbeit mit Achtung mir entgegengetreten.
An alle, die mit mir gearbeitet Stunden, frühen und späten.
An alle, die im Studium geholfen haben mir.
An alle, die meine Zeit dort nicht bei meinem „Ich“ ließen, sondern machten zum „Wir“.
An alle, mit denen ich gemeinsam habe studiert.
An alle, die mich haben in die Materie geführt.
An alle, die mich in Ausbildung als Azubi angenommen.
An alle, die mir da sind mit Hilfe entgegengekommen.
An alle, die mir in Berufsschule freundlich waren gesonnen.
An alle, die mir in dort mit Verachtung entgegengekommen.
An alle, die mich nicht ernst oder für voll nahmen.
An alle, die mir mit Freude entgegenkamen.
An alle, die im Glauben mit mir Schritte gegangen.
An alle, die gehen oder gingen ein Stück des Weges, des langen.
An alle, die mich zur Wahrheit und auch näher an sie geführt.
An alle, die meine Freude daran haben gespürt.
An alle, die mich mit einbezogen in Gemeinschaft.
An alle, die mir meinen Dienst in Gemeinde ermöglicht haben mit aller Kraft.
An alle, die mir Geschwister im Herrn worden sind.
An alle, ob Vater, Mutter, Bruder, Schwester oder Kind.
An alle, die für meine Freundin, später Frau, jetzt Ex-Frau da waren.
An alle, die dabei waren oder auch nicht in den wenigen Jahren.
An alle, die den Kampf mit gekämpft, der uns bevorstand.
An alle, die uns, die mich unterstützten mit tatkräftiger Hand.
An alle, die gebetet haben für unser Leben, die Geburt und für uns.
An alle, die auch mal erfüllt haben jeden noch so kleinen Wunsch.
An alle, die auch mitgerungen haben, ob fern oder nah.
An alle, die, ob im Gebet oder physisch, ob nicht sichtbar oder klar waren oder sind da.
An alle, die in Streit, Trennung, Scheidung mir zur Seite standen.
An alle, die mir mit aller Kraft halfen, die ihnen war vorhanden.
An alle, die da waren für uns, meine Ex-Frau, mich und unser Kind.
An alle, die da waren, da bleiben werden und auch da sind.
An alle, die auf der Gegenseite fechten werden, gerade kämpfen und schon fochten.
An alle, die bisher schon viel einzunehmen und abzuschlagen vermochten.
An alle, die mit einbezogen in dieser Situation.
An alle, die viel geholfen haben schon.
An alle, die mir in schwerer Zeit gute Freunde geworden sind.
An alle, für die ich nur Dankbarkeit find.
An alle Brüder und Schwestern aus meiner Gemeinde.
An alle, die mir wertvoller sind als Freunde.
Ich danke euch, jedem Einzelnen, wirklich jedem,
denn ihr seid bereit gewesen, etwas zu meinem Leben
hinzuzugeben und damit nicht zurückzuhalten
und mich, mein Leben und meine Erlebnisse mitzugestalten.
An alle, denen ich etwas Falsches tat in meinem Leben.
An alle, denen ich habe Versprechen, die ich nicht gehalten, gegeben.
Ich bitte um Vergebung. Bitte verzeiht!
Es tut mir wirklich von Herzen leid.
Ich würde es gerne rückgängig machen, wenn ich es könnte,
doch hab’s getan, hätt’s anders machen können, jetzt ist es zu Ende.
An alle, die mir nicht gut waren geneigt.
An alle, die mir Verachtung, Hohn, Spott, Neid oder ähnliches haben gezeigt.
An alle, die mich oder meine Art in Gedanken mit Füßen getreten.
An alle, die an mir nur Fehler suchten und finden wollten wirklich jeden.
Ich trage euch nichts nach. Ich habe euch alles vergeben.
Mich habt ihr mit verändert. Nun lasst mich mit verändern euer Leben.
Ich weiß, dass Gott mit jedem von euch hat einen Plan,
den Er, wenn ihr an Ihn glaubtet, mit euch vollführen kann.
Drum lest euch gut durch die kommenden Zeilen,
lasst euch Zeit, um in Gedanken darin zu verweilen.
An den einen Gott, dem ich voll und ganz vertrau.
An Seinen Sohn, auf dem ich mein Leben nun bau.
An Ihn, den ich angenommen als Retter in meinem Leben.
An Ihn, der mir all meine Schuld und Sünde hat vergeben.
Dir sei Dank, Lob, Preis, Ehre und noch viel mehr in Ewigkeit.
Du allein bist mächtig, Herr, für alle Zeit.
Dir geb‘ ich alles von mir, was ich habe und bin,
denn Du bist mir im Leben der größte Gewinn.
In Dir hab ich Ruhe. In Dir hab ich Frieden.
In Dir hab ich Kraft und Weisheit, mir zu lassen genügen.
In Dir hab ich alles, was die Welt nicht geben kann.
In Dir fing mein Leben erst richtig an.
In Dir hab ich nicht nur Leben auf beschränkte Zeit,
denn in Dir hab ich Leben in Ewigkeit.
Du hast Tod und Sünde besiegt. Du hast es vollbracht.
Du hast gebracht Licht in meines Lebens finsterste Nacht.
In Dir hab ich mehr als ich brauche. In Dir allein
kann ich allezeit sicher und behütet sein.
In Dir muss ich mich um nichts mehr sorgen,
denn Du schenkst mir, was ich brauche gestern, heute und morgen.
Weil ich in Dir alles, was ich brauche, hab,
und nicht nur ein bisschen, sondern bemessen gar nicht knapp,
will ich, dass auch noch andere glauben an Dich und Deinen Sohn.
Und dass sie, so sie wollen, noch heute wie ich in Dir wohn’n.
Lass mich auf meine Art durch Predigt, die töricht,
die nicht ist in hohen Worten, sondern einfach und schlicht,
zu anderen sagen: „Bekehrt euch zu Gott!
Lasst Ihn euch retten aus all eurer Not!
Bekennt eure Sünde, auch wenn’s zu viel zum Vergeben erscheint.
Der Herr Jesus Christus vergibt viel mehr als ihr denkt oder meint.
Er will euch befreien, der Herr Jesus Christ,
Er, der für euch und eure Sünde gestorben ist.
Nehmt Ihn heute an, heute ist es noch Zeit
und seid, für Ihn zu leben, stets bereit.
Christus ist das Beste, was einem im Leben kann passieren.
Kommt mit zu Ihm und lasst euch von Ihm führen.
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