Autor: Nico

  • Klartext

    Mir liegt etwas auf dem Herzen,
    was mir bereitet hin und wieder Sorgen und Schmerzen.
    Etwas, das für das Leben ist essentiell,
    denn dieses vergeht einfach wirklich schnell.

    Bitte wund’re dich nicht, warum ich so viel schreib.
    Das ist für mich meistens kein Zeitvertreib.
    Nein, es ist in Wirklichkeit bitterer Ernst.
    Denn mein Ziel ist eigentlich, dass du etwas lernst.

    Und ich möchte auch, dass du etwas erkennst,
    weil die Welt um dich herum anders ist als du sie nennst.
    Du sagst vielleicht: „Es ist doch alles gut.
    Ich hab‘, was ich brauche und davon genug.“

    Ok. Ich verstehe dich, doch was ist mit Unsicherheit?
    Was ist mit Unrecht, Leid, Not, Sorgen weit und breit?
    Ich weiß, dass man sagen kann „Das ist doch weit weg!“,
    aber das hat auf lange Sicht keinen wirklichen Zweck.

    Denn jeden Menschen erwischt es mal hier mal dort.
    Jeder hat Kämpfe in sich, um sich, an jedem Ort.
    Der Eine hat Probleme in der Familie. Na ja,
    es war, glaub‘ ich, noch nie eine ohne Probleme da.

    Einer will Bester sein in der Schule beim Lernen,
    wo ein Anderer am Liebsten da raus will und sich davon entfernen.
    Der Nächste hat mit den Menschen um sich Probleme
    und meist sind das heftige – nichts für Bequeme.

    Wieder ein Anderer hat Probleme mit Alkohol oder Drogen
    und die verlaufen meist nicht gut, manchmal tödlich, ungelogen.
    Der Nächste spielt gern mit seinem Leben,
    braucht viele Adrenalinkicks, was oft sehr riskant eben.

    Ein Anderer hat sich und seinen Körper auf Kraft und Leistung gedrillt,
    weil er sich und seinen Lebenssinn sonst nicht sieht erfüllt.
    Wiederum ein Anderer legt sich oft unters Messer,
    um schöner als and’re zu oder auszusehen besser.

    Jeder von ihnen ist von Unsicherheit geplagt,
    weil ständig etwas an seinem Ego, seinem Ich, nagt.
    Bin ich zu hässlich, zu schwach oder nicht klug?
    Diese und andere Fragen führen meist nur zu Selbstbetrug.

    Aber, wie bekannt, kann man ja vieles fragen,
    erzählen, reden oder sagen,
    doch nur eine Frage, wenn richtig beantwortet, führt zur Wahrheit hin,
    nämlich: „Wo finde ich auf Erden echten Lebenssinn?“.

    Diese Frage, so oft gestellt,
    so oft als Inhalt des Lebens gewählt,
    aber so oft von vielen Menschen verkannt,
    von anderen missbraucht, wodurch sich viele haben verrannt.

    In Sport, Intellekt, Philosophie oder Religion,
    und noch viel mehr – doch was find‘ ich darin schon.
    Nichts als „Ich muss schaffen, machen, tun,
    muss alles geben, ohne zu ruhen.“.

    Das Alles, um zu erreichen die Perfektion
    in Geist oder Körper ohne sich zu schon’n.
    Doch was dazwischen ist, wird abgetan.
    Statt der Seele schaut man sich die Psyche an.

    Doch, du Mensch, könntest ohne sie nicht leben,
    denn Gott hat sie dir zum Leben gegeben.
    Diese Seele mag zwar oft verkannt sein,
    doch ist sie ewig und wird für immer bleib’n.

    Und da stellt sich die Frage „Wo geht sie hin,
    wenn ich dann mal nicht mehr am Leben bin?“.
    Jetzt komm ich zurück auf deines Lebens Sinn,
    denn tief in dir steckt eine Sehnsucht drin.

    Die Sehnsucht, den Schöpfer deiner selbst zu erkennen.
    Ja, du kannst mich auch ruhig verrückt nennen.
    Aber führe dir bitte mal kurz zu Gemüt,
    was ich dir sage darüber, dass Gott die Menschen hat geliebt.

    Gott hat dich und mich und alle anderen geschaffen,
    als Sein Ebenbild und nicht als Nachkommen von Affen.
    Doch durch den Sündenfall haben Menschen das verloren
    und wurden nun alle im Bilde eines Menschen geboren.

    Seit dem sehnt sich jeder Mensch ungemein,
    wieder im Bilde Gottes und mit Ihm verbunden zu sein.
    Doch aus sich selbst heraus schafft das keiner,
    denn wie die Schrift sagt, ist keiner gerecht, nicht einer.

    Jeder Mensch tat schon mal eine Sünd‘,
    egal, ob erwachsen oder noch Kind.
    Und jeder Mensch, ob er in Frieden oder in Not,
    verdient durch diese Sünde den Tod.

    Doch Gott preist Seine Liebe zu uns,
    denn uns zu retten, war sein Wunsch.
    Darum Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
    damit Er für deine und meine Sünde starb.

    Er starb am Kreuz, wurde gelegt in ein Grab
    und ging für uns in die Hölle hinab.
    Doch diese konnte Ihn nicht halten auf.
    Er kam zurück von den Toten und fuhr zum Himmel hinauf.

    Jetzt sitzt zur Rechten des Vaters Er,
    sieht dich und dein Leben und immer mehr
    sehnt Er sich danach, dass du bist bei Ihm.
    Nimm Ihn doch an und geh‘ zu Ihm hin.

    Er starb für dich, ganz persönlich für dich.
    Warum willst du Ihn annehmen nicht?
    Ich sag es dir nochmals – Komm und nimm Ihn doch an!
    Ein ganz neues Leben beginnt für dich dann.

    Hast du Ihn angenommen und in deinem Leben,
    wird Er dir neue Freude und Frieden im Herzen geben.
    Wenn du Ihn hast, wird deine Seele nicht in der Hölle leid’n,
    denn du wirst mit bei Ihm im Himmel sein.

    Er hat den Weg freigemacht für dich,
    damit du kommen kannst aus der Dunkelheit ins Licht.
    Er ruft dich, wartet und sehnt sich nach dir.
    Er sagt: „Mein liebes Kind, komm doch zu mir.“

  • Welt

    Oh du Mensch, schau dir die Welt nur an.
    Was findest du nur so Schönes daran?
    Was ist so schön an einer Welt,
    die doch jeden Tag mehr und mehr zerfällt?

    Die Menschen leben so vor sich hin
    und vieles, was sie tun, macht keinen Sinn.
    Und vieles hat einen Beigeschmack, einen bitteren und faden,
    denn oft wollen alle nur einander schaden.

    Jeder sucht nur für sich das Beste
    und gönnt seinem Nächsten davon nicht den kleinsten Reste.
    Denn man ist nur daran interessiert,
    was zum eigenen Nutzen führt.

    „Alle anderen denken nur an sich
    und nur ich, ich denke an mich.“
    scheint Motto zu sein in vieler Menschen Leben.
    Das ist Folge fehlender Gottesfurcht eben.

    Denn wenn der Mensch wieder daran denkt,
    wer ihm sein Leben hat geschenkt
    – Nein, nicht wer ihn gezeugt und geboren! -,
    dann könnte verstehen, wie er nicht mehr bleibt verloren.

    Wenn der Mensch sich besinnt, dass er ist von Gott geschaffen
    und weder abstammt noch Ururenkel ist irgendeines Affen,
    dann könnte er auch einfacher sehen,
    was Gott für ihn getan hat und es verstehen.

    Denn weil alle Menschen gegen Gott und so böse sind
    und alle von Natur her des Widersachers Kind,
    und alle unüberwindbar getrennt waren von Gott,
    sandte Er seinen eigenen Sohn hinein in unsere Not.

    Dieser kam zu uns herab auf Erden,
    um für die Sünden aller Menschen am Kreuz zu sterben.
    Er ging in den Tod für dich und für mich,
    hielt nichts zurück und veräußerte sich.

    All das tat Er, damit du frei kannst sein
    und, wenn du ihn annimmst, nicht musst in die Hölle hinein.
    Jetzt ist nur die Frage: Nimmst du das an?
    Er starb für alle, damit jeder, der Ihn liebt, leben kann.

    Was machst du mit diesem großen Geschenk?
    Ist es das, was ich hoffe und mir denk‘?
    Schieb‘ nicht auf, es anzunehmen! Warte nicht zu lang!
    Denn es ist nicht mehr viel Zeit und zu spät irgendwann.

    Nimm‘ als deinen Retter an den Herrn Jesus Christ,
    der für alle deine Sünde und Schuld gestorben ist!
    Bekenne Ihm deine Schuld noch jetzt und noch heut‘
    und sei erlöst und gerettet bis in alle Ewigkeit.

    Mach‘ es am besten fest jetzt sofort,
    egal was du gerade machst an welchem Ort!
    Und auch egal zu welcher Zeit
    – Er ist immer zum Retten bereit!

  • Ungeschminkt

    Heutzutage weiß ich manchmal nicht mehr, was echt ist und was nicht,
    denn so manche Menschen zimmern sich ein falsches Lächeln ins Gesicht
    Sie nutzen dafür auch Puder und Pasten, gefühlt Mörtel und Kleister
    und zum richtigen Täuschen braucht man einen Abschluss als Meister.

    Manch einer nimmt auf sich auch Prozedere unter großer Qual
    und die meisten nennen das Ergebnis dann einfach „Schönheitsideal“.

    Es ist jedoch klar für den aufmerksamen Schauer,
    dass dies alles zu vergleichen ist dem Bau einer Mauer.
    Denn das Ziel des Ganzen und Ende vom Lied
    ist, dass ja niemand hinter die Fassade sieht.

    Manche bauen jedoch nicht direkt äußerlich diese Fassade und Mauer.
    Für sie scheint eine Mauer und Fassade ums eigene Herz schlauer.
    So lassen sie zwar Menschen an sich heran, doch nicht an ihre Herzen.
    Und das bringt oft für ihre Mitmenschen nur Kummer und Schmerzen.
    Denn wenn man denkt, ein wenig zu ihnen vorgedrungen zu sein,
    ziehen sie meist einfach eine neue Mauer dazwischen hinein.

    Viele Menschen verstecken lieber in den hintersten Ecken
    ihre Fehler, Makel und Macken – hoffen, niemand wird sie entdecken.
    Sie hoffen, so in der Masse nicht aufzufallen,
    als unvollkommen, fehlerhaft und was sonst noch könnte ihnen einfallen.

    Sie versuchen, mit jeder Möglichkeit zu vertuschen ihr wahres Ich,
    doch das geht meist schief und auf längere Zeit schon gar nicht.
    Irgendwann kommt alles raus und ans Licht,
    spätestens dann, wenn jeder wird seinem Schöpfer schauen ins Gesicht.

    Darum bring du lieber alles in Ordnung mit Ihm jetzt,
    solange du noch kannst – Er hat noch niemanden verletzt.
    Er, dein Schöpfer, der Herr Jesus Christ,
    der auch für dich und deine Sünde ans Kreuz gegangen ist.
    Er kennt dich sowieso vollkommen bis auf Nieren und Herz,
    kennt all deine Freude, deinen Kummer, Sorg‘ und Schmerz.

    Darum geh‘ im Gebet ganz einfach zu Ihm hin.
    Sag Ihm: „Herr Jesus Christus, ich komme zu dir, wie ich bin.
    Ich bekenne dir meine Sünde, sei Du mein Herr, nimm‘ mir den Schmerz
    und erfülle noch heute mit deinem Frieden mein Herz.
    Erlöse Du mich durch dein kostbares Blut
    und mach mich rein, heilig und in deinen Augen gut.
    Dies bet‘ ich und bitt‘ Dich in Deinem heiligen Namen.
    Mach Du mich auch einem Kind Gottes. Amen.“

  • Ostergedanken

    Ich weiß, dass es sein kann sehr gefährlich,
    wenn man sich mal hinterfragt und zwar ehrlich.
    Also, wenn man darüber nachdenkt, ob das, was man denkt und tut,
    am Ende statt falsch und böse wirklich ist nützlich und gut.

    Heute denk‘ ich drüber nach, ob der Freitag der Kar-
    woche wirklich der Todestag des Herrn Jesus Christus war.
    Darum frage ich dich heute einfach ganz feist,
    was du wirklich über des Herrn Tod und Auferstehung weißt.

    Dass er gekreuzigt wurde und auferstand ist einfach und klar,
    aber weißt du, dass die Zeit dazwischen drei Tage und drei Nächte lang war?
    Wenn ja, dann frage ich dich: „Jetzt mal ehrlich,
    hast du denn noch nie darüber gewundert dich?“

    Gesetzt dem Falle, die Auferstehung würde am Sonntag sein,
    liegen zwischen diesem und dem Freitag davor keine drei Tage und Nächte, nein!
    Drum frage ich dich, ob du darüber nachgedacht hast schon
    oder nur stumm und starr befolgst alte verstaubte Tradition?

    Wem oder was glaubst du? – Glaubst du der Welt oder Gott?
    Glaubst du Menschen oder dem Herrn, der kam in unsere Not?
    Glaubst du ihm, der allein von aller Sünd‘ kann dich erlösen
    oder willst du einfach nicht nachdenken und geistlich weiterdösen?

    Ich stehe da und rufe dir zu: „Tu das nicht!
    Denn was du jetzt zu Lebzeiten tust, hat vor Gott Gewicht.“
    Wenn du schon erlöst bist, dann mach was daraus,
    denn im Himmel mit deinem Nächsten sieht es schon anders aus.

    Wenn du schon das Heil hast, geht’s hinaus in die Welt
    und erzähl‘ den Menschen davon, auch wenn’s nicht gefällt.
    Denn der Herr Jesus Christus starb für sie und dich,
    doch die meisten interessiert das nicht.

    Die meisten Gläubigen igeln sich zuhause ein,
    freu’n sich ihrer Errettung und lassen alles andere sein.
    Sie gehen in Gemeinden und meinen, dass das sei der Ort,
    an dem der Glaube am meisten wird gebracht fort.

    Doch wer das einfach tut, weil er so denkt,
    hat schon jetzt kostbare Lebenszeit verschenkt.
    Denn was sagte der Herr Jesus Christus über die Menschen nah und fern?
    Geht hinaus in alle Welt und macht sie zu Jüngern und Nachfolgern.

    Darum sei du nicht faul wie im Gleichnis Christi der Knecht,
    der seinen Teil vergrub und meinte, es wäre recht.
    Hör auf, dich zu vergraben, zu verschwenden deine Talente!
    Nutze, gebrauche deine Gaben und mach deiner Faulheit ein Ende!

    Geh hinaus in die Welt, lass in sie scheinen das Licht,
    das durch Christus in dir ist und alle Ketten zerbricht.
    Das Licht, das selbst tiefste Finsternis und Dunkelheit vertreibt
    und für alle Ewigkeit bestehen bleibt.

    Und wenn du noch nicht hast den Herrn Jesus Christus als Retter angenommen,
    kannst du heute, jetzt sofort im Gebet zu Ihm kommen.
    Bekenne du Ihm deine Fehler, was in deinem Leben Sünde ist,
    und werde auch du noch heute errettet, sein Kind und ein Christ.

    Genieße auch du noch heute Ruhe, Freude und Frieden im Herrn,
    denn Er gibt denen, die Ihn lieben und Ihm folgen, sehr gern.
    Geh noch heute den Schritt zu Ihm ins Licht!
    Geh ihn jetzt! Er wartet schon lange auf dich!

  • Kampf

    Im Eifer des Gefechts gibt es nichts Recht’s,
    dafür gibt es aber genügend Schlecht’s,
    Denn du willst ja nicht dumm dastehen, willst nicht verlieren,
    willst nicht tatenlos zusehen, sondern lieber einen Kampf mit allen Mitteln führen.

    Dafür ist nichts zu groß und nichts zu viel,
    denn es steht auch zu viel, nämlich deine eigene Ehre, auf dem Spiel.
    Und sind dann noch andere involviert,
    so ein Kampf schnell zu großen Brüchen führt.

    So stehst du da, im Kopf bewaffnet bis ans Messer,
    gespannt bis aufs Äußerste, hoffend, dass es wird irgendwann besser.
    So stehst du in Deckung hinter scheinbar guten Argumenten
    wie „Der oder Die ist schuld!“ oder „Ohne sie oder ihn würde sich alles wenden.“.

    Doch wie leicht ist es, so etwas zu sagen,
    um dich zu beruhigen, alles Placebo für deine Seele, um keine Schuld zu tragen.
    Ja, wie leicht ist’s, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben.
    Da ist es egal, wer es ist – das geschieht nach Belieben.

    Und schon hast du etwas vorgeworfen, ob be- oder unbegründet,
    und das Problem dabei ist, dass man dadurch selbst kaum noch Ruhe findet.
    Denn du hast, solltest du einen Vorwurf sagen
    und den anderen juckt’s nicht, von da an zu tun, nachzutragen.

    Nachzutragen, schleichend auf leisen Sohlen,
    und es dann im richtigen Moment wieder hervorzuholen
    und es dem anderen wieder lang und breit unter die Nase zu schmieren.
    Doch wohin soll dieser ganze Mist führen?

    Es führt auf jeden Fall dazu,
    dass der Andere die Nase voll hat im Nu.
    Und schon ist man wieder am gleichen Ort wie zuvor,
    beschuldigt sich wild und liegt einander im Ohr.

    Und das Einzige, was Nachtragen und wieder Hervorholen bringt,
    ist, dass man sich einander immer mehr und mehr stinkt.
    Man hat keine gemeinsame Freude mehr
    und selbst einfachste Unterhaltung fällt unfassbar schwer.

    Es brodelt und brodelt und kocht irgendwann über,
    denn man hat keine Kontrolle und schnell ist hinüber,
    was man gemeinsam sich aufgebaut hat.
    Plötzlich hat man sich gegenseitig einfach nur noch satt.

    Und das Schlimmste an der Situation,
    ist, du ahnst es vielleicht schon,
    dass am Ende der Schmerz anfängt, sich auszubreiten,
    und am Ende die, die nichts dafür können, darunter müssen leiden.

    Es geht oft schneller als man denkt,
    weil man dem anderen einfach nichts schenkt,
    weder Aufmerksamkeit, noch ein offenes Ohr
    und schnell ist es viel schlimmer als noch im Moment davor.

    Man geht dann einfach so auf Schritt und Tritt
    miteinander und bekommt vieles mehr mit.
    Und bevor man merkt, dass es gerade in diese Richtung geht,
    ist es meist leider schon zu spät.

    Dann sind die Würfel leider schon gefallen
    und du hörst von Aufprall nur noch das Wiederhallen.
    Du spürst die eisig kalte Druckwelle
    und findest keine Deckung auf die Schnelle.

    Und erst dann wird dir heiß und kalt im gleichen Moment
    und du denkst dir: „Ach, wenn ich doch jetzt eine Lösung noch fänd‘!“.
    Doch es ist schon zu spät, dass du so in dich gehst
    – jetzt, wo du vor einem riesigen Trümmerhaufen stehst.

    Das ist nun mal, was herauskommt in so einem Prozess.
    Das ist das Ergebnis von gegenseitig gesteigertem Stress.
    Darum hör lieber auf mit Nachtragen du
    und gib‘, dass du auch Fehler gemacht hast, gleich offen zu.

    Das ist viel viel besser, als die ganze Zeit nur nachzutragen
    und sich verbal oder nonverbal gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.
    Und auch, wenn das beim anderen nicht gleich zu Besserung wird führen,
    wirst du doch selbst die größte Erleichterung spüren.

    Geh du den ersten Schritt und bleib nicht stehen.
    Du musst den Weg auch nicht alleine gehen.
    Denn der Herr Jesus Christus trug schon aller Menschen Sündenlast,
    unbeschreiblich viel mehr, als du bisher in deinem Leben getragen hast.

    Er trug alle Schuld, alle Sünde, Not und Leid,
    jede noch so kleine Unehrlichkeit jeder Zeit.
    Er hat sie getragen, für dich ging er ans Kreuz,
    damit du frei sein kannst, los alles Sündenleids.

    Er steht schon da, wartet auf dich, nimmt dich gerne an.
    Geh doch zum ihm, werde frei und dann
    gehe mit ihm weiter den Weg in deinem Leben
    und noch weiter, den er will dir ewiges Leben geben.

    Geh zu Ihm, sag‘: „Herr Jesus Christus, ich glaube, dass du hast
    getragen aller Menschen Schuld, Sünde und Last.
    Ich weiß, dass auch ich habe viele Fehler getan,
    und bitte dich, Herr, nimm du mich Sünder an.

    Mach du mich frei und mach mich rein,
    dass ich von all meiner Sünde befreit mag sein.
    Ich will mit dir gehen von jetzt an in meinem Leben
    und von dir mir Freude, Friede, ewiges Leben und noch mehr lassen geben.“

  • (Un)Ruhe

    Ruhe ist in der heutigen Zeit selten geworden.
    Man könnte fast meinen, die Ruhe wäre ausgestorben.
    Nahezu überall ist es laut
    – hier redet jemand, da klingelt ein Handy und dort wird ein Haus gebaut.

    Es gibt kaum einen Ort, an dem es still ist.
    Wie schnell man doch den Klang von Stille vergisst.
    Aber es scheint ja heutzutage kaum einen zu stören,
    egal wohin er geht, etwas zu hören.

    Im Auto ist das Radio an,
    einer hat Kopfhörern auf in der Straßenbahn,
    im Supermarkt oder in der Einkaufspassage ist Musik präsent
    und um die Ecke eine Partylocation mit dem nächsten Musik-Event.

    Die Autos hupen, die Straßenbahnen rattern,
    die Fahrräder klingeln, die Mopeds knattern.
    Und ist man dann doch mal zuhause,
    geht’s mit dem Lärm weiter ohne Pause.

    Kaum angekommen, wird das Radio angemacht
    und läuft einmal der Fernseher, bleibt dieser an bis weit nach Acht.
    Oder Video um Video wird abgespielt auf Handy oder Rechner.
    Es wäre ja komisch, wenn’s plötzlich doch mal ruhig wär‘.

    Oder man hängt ständig am Telefon
    und trainiert für den Telefonier-Marathon.
    Oder es wird das Instrument geholt, das in der Ecke steht,
    gespielt und vielleicht noch der Verstärker laut aufgedreht.

    Wie schon erwähnt, es gibt kaum Ruhe oder Stille,
    denn das ist nicht der Menschen Wille.
    Mensch will gerne seinen eigenen Willen,
    und den kann Zur-Ruhe-Kommen nicht erfüllen.

    Doch warum all der Lärm und warum all der Krach?
    Wenn man nur wenig hört, hört man auch nicht sein eigenes Weh und Ach.
    Mensch will alles Mögliche übertönen,
    um sich besser an Schmerz und Leiden zu gewöhnen.

    Mensch will keine Ruhe und will keine Stille,
    denn beides macht Mensch richtig knülle.
    Denn für Mensch ist der Lärm wie ein Traum,
    bei dem Mensch nicht auf seine eigenen Fehler schauen.

    Mensch will sich lieber in Lärm und Aktivität flüchten,
    statt sich selbst zu hinterfragen und Zweifel zu vernichten.
    Mensch will lieber immer mehr Barrieren um sich bauen,
    statt der Realität in die Augen zu schauen.

    Denn die Realität, keine Frage, ist hart,
    wenn mit keiner noch so harten Frage wird gespart.
    Zum Beispiel: Wo komme ich her? Wo gehe ich hin?
    Was ist in meinem Leben der Sinn?

    Oder vielleicht: Bin ich errettet
    oder hab ich im Leben auf das falsche Pferd gewettet?
    Mensch sucht nach Erfüllung und Sinn, meist nur auf möglichst leichtem Weg,
    und will nichts dafür aufgeben, lieber breite Straße statt schmalem Steg.

    Denn auf einem schmalen Steg zu laufen ist, mit Verlaub, kein leichtes Unterfangen,
    denn man kann schnell von dem richtigen Weg ab und auf falsche Wege gelangen.
    Und einmal auf falschem Weg, führt dieser immer weiter weg vom Ziel.
    Man kann versuchen, was man will,
    es hilft meist nichts oder, wenn doch, nicht viel.

    Es gibt einen Weg, den du nicht musst alleine gehen,
    denn der Sohn Gottes hilft dir gerne und will an deiner Seite stehen.
    Er will dich retten, der Herr Jesus Christ,
    der allein Weg, Wahrheit und Leben ist.

    Er starb für all deine Schuld und Sünde am Kreuz,
    was für dich, wenn du Ihn annimmst, vollkommene Rettung heut ist.
    Er will gerne in dein Leben, will dir mehr Gutes geben,
    wovon mit eines der Größten ist ewiges Leben.

    Ewiges Leben in Frieden und Freude.
    Du kannst es haben noch hier und noch heute.
    Wenn du dir willst dessen gewiss sein,
    dann lass Ihn noch heute in dein Herz hinein.

    Sag Ihm ehrlich: „HErr JEsus Christ, ich bin verloren ohne Dich.
    Komm Du in mein Leben und nimm an mich.
    Mich, der ich voll Sünde und Unruhe bin.
    Nimm mich, HErr JEsus, ich komme zu Dir hin.

    Ich bekenne Dir alles, was ich Falsches getan.
    Bitte vergib mir und nimm mich armen Sünder an.
    Schenk mir Sinn, Ruhe und wahre Freude im Leben,
    die mich erfüllen und die ich kann an andere weitergeben.“

  • Augen auf

    Wenn du unterwegs bist, schau dich doch mal um,
    schau, welche Menschen sind um dich herum.
    Schau ihnen ins Gesicht und schau genauer hin.
    Was genau siehst du denn in ihren Blicken drin?

    Siehst du Freude
    in den Augen vieler Leute?
    Siehst du vielleicht viele lachende Gesichter
    oder, dass in vielen Gesichtern Lachen nicht da?

    Siehst du Überraschung oder Staunen in den Augen
    oder siehst du Augen, die scheinbar nur zum Starren taugen?
    Siehst du vielleicht in den Augen hohe Konzentration
    oder sind sie im Augenblick geschlossen schon?

    Erkennst du vielleicht Wut, Hass oder Neid,
    Leiden, Angst oder Bitterkeit?
    Oder siehst du vielleicht auch Augen, die träumen,
    oder die vor Hinterlist überschäumen?

    Siehst du Augen, die gefüllt sind mit Tränen,
    Augen, die sagen, dass sie sich nach Liebe sehnen?
    Siehst du auch Augen, die voller Leere,
    oder Augen, die gefüllt sind mit belastender Schwere?

    Öffne deine Augen und sieh die Welt um dich herum wie sie ist.
    Lass dich auf andere ein und Versuch zu verstehen, was jeder von ihnen vermisst.
    Mach die Augen auf und sieh endlich klar,
    wer du bist und wie du leben willst, was ist und was war.

    Doch lass mich dir bitte noch etwas sagen.
    Du darfst mich gern prüfen und meine Meinung hinterfragen.
    Ich will dir sagen, dass Einer da, dass es Einen gibt,
    der dich ganz persönlich über alles liebt.

    Er liebt dich, aber liebt nicht deine bösen Taten.
    Er will dir helfen, aus dem Dunkel ins Licht zu geraten.
    Er hat schon alles für dich getan,
    dass du kannst kommen zu Ihm, hör es dir kurz an.

    Gott ist, der alle Menschen geschaffen hat.
    Er wollte mit ihnen leben, doch trennte sie der Menschen böse Tat.
    Doch Gott wollte das nicht so lassen, weshalb Er seinen Sohn gab.
    Und dieser dann auf die Erde kam und für aller Menschen Sünde starb.

    Er starb dort am Kreuz und wurde gelegt in ein Grab dann
    und weil er vom Tod auferstand jetzt jeder Mensch erlöst werden kann.
    Der Weg zu Gott ist frei, jede Sünde bezahlt
    und jeder kann dorthin kommen, wo das Licht Gottes strahlt.

    Mach die Augen auf und erkenne, was Er für dich hat getan.
    Er hat für deine Schuld bezahlt. Komm und nimm Ihn an!
    Lass Ihn dir das Leben schenken, das Er für dich hat bereit’t.
    Lass Ihn dir Ruhe und Frieden schenken, die reichen bis in Ewigkeit.

    Wenn du zu Ihm kommen willst, tu es. Es ist ganz leicht.
    Ein einfaches, kurzes und ehrliches Gebet reicht.
    Er hört jeden, der sich mit ehrlichem Herzen zu Ihm kehrt.
    Niemanden, der Ihn annehmen wollte, hat Er jemals Rettung verwehrt.

    Sag einfach: „HErr JEsus Christus, reinige mich
    von meiner Sünde. Ich will sie loswerden, ja, ich werf sie auf Dich.
    Ich glaube, dass Du für all meine Fehler bezahlt hast schon
    und dass ich, wenn’s vorbei ist, kann in Deiner Ewigkeit wohn’n.

    Ich nehme Dich als meinen Retter und Erlöser an,
    weil ich vertraue und Dir glaube, was Du für mich hast getan.
    HErr JEsus Christus, mach meine Augen auf, lass mich durch Deine sehen.
    Ich will bei Dir sein, bei Dir bleiben, mit Dir all mein Leben lang gehen.“

  • SMS

    Das Leben ist ein Ozean, rauh, manchmal unberechenbar und an vielen Stellen tief.
    Doch es gibt auch viele Riffe und Sandbänke, auf die das ein oder andere Schiff schon auflief.
    Es gibt Inseln und Stürme mit sehr hohen Wellen,
    die hin und wieder hier und dort an Küstenfelsen zerschellen.
    Das Leben ist ein Ozean und jeder Mensch sitzt für sich in einem Boot
    und trotzt für sich Wind und Wellen und gerät auch mal in Seenot.

    Der eine treibt vor sich hin, der andere droht im Sturm zu kentern
    und wiederum andere versuchen wie wild, die Boote von anderen zu entern.
    Sie wollen die Kontrolle über die anderen haben, wollen deren Steuer übernehmen.
    Und wieder andere wollen nur andere warnen, die Gefahren nicht sehen, denn
    viele sind unachtsam auf ihrer Lebensfahrt und geraten leicht in Not.
    Und für viele hat die Unachtsamkeit auch schon geführt zum Tod.

    Wenn sich nun aber jemand entscheidet, den Weg zur Küste auf sich zu nehmen,
    kann Gutes und Schlechtes, Leichtes und Schweres geschehen jenem.
    Es kann sein, dass er fährt, doch nicht genau weiß, wo sein Ziel.
    Da bringt der gute Wille und auch noch so hohe Anstrengung nicht viel.
    Und wenn er dann doch mal in einen Sturm gerät,
    ist’s wichtig, dass er nicht nur tatenlos herumsteht.

    Bist auch du gerade im Sturm oder ohne Ziel?
    Tu das Richtige, denn es steht viel auf dem Spiel.
    Ruf SOS, oder noch besser SMS, dies ich dir empfehle,
    nicht „Rettet unsere Seelen!“, sondern „Rette meine Seele!“
    Ruf zu dem HErrn JEsus Christus, der allein dich retten kann,
    und lass Ihn das Steuer deines Lebensbootes übernehmen dann.

    Mach auf die Tür deines Herzens und lass Ihn hinein.
    Durch Ihn tritt Ruhe und Frieden in dein Leben ein.
    Und auch, wenn alles rings um dich herum stürmt und aufwühlen will,
    ist Er dein Helfer, der dir Kraft gibt und dich macht still.
    Ich sage es frei heraus, dass ich das hab‘ getan.
    Du glaubst nicht, welch wunderbares Leben fing dann an.

    Ein Leben voller wirklichem Frieden und echter Ruhe.
    Ein Leben, das wertvoller als die größte gefüllte Schatztruhe.
    Ein Leben voller Dankbarkeit und Freude,
    voller Zufriedenheit gestern, morgen und heute.
    Aber vor allem ein Leben ohne schwere Last der Sünd‘,
    weil ich davon frei wurde und wurde ein Gotteskind.

    Ich kann zwar noch an meinem Lebensboot rütteln oder wie wild darin herumspringen,
    doch die Fahrt zur himmlischen Küste wird mir trotzdem gelingen.
    Denn auch wenn ich immer noch Fehler machen kann,
    bleibt mein HErr JEsus Christus trotzdem am Steuer meines Bootes dran.
    Ich danke Ihm dafür und bin voller Freud‘,
    die selbst bestehen bleibt im allergrößten Leid.

    Ich sage dir, dass du auch kannst haben
    ein Leben mit dem HErrn JEsus Christus und Seinen wunderbaren Gaben.
    Du kannst zu Ihm kommen jetzt, hier und heut‘.
    Du hast die Wahl, denn jetzt ist noch Zeit.
    Wenn du willst, mach jetzt den Schritt, damit sicher ist,
    dass du in Ewigkeit lebst und mit im Himmel bist.

    Sprich nur in deinem Herzen zum HErrn JEsus Christ:
    „Ich glaube, dass du für meine Sünde gestorben bist.
    Ich bitte dich, HErr JEsus Christus, nimm Du mich, wie ich bin,
    und führe Du mich zur himmlischen Küste hin.
    Übernimm Du das Steuer und lenke Du mein Leben
    und schenke mir Kraft, an Dir zu bleiben und dir Ehre zu geben.“

  • Kein Fake

    Es gibt in der Gesellschaft eine Frage,
    die viele Menschen interessiert heutzutage.
    Der Konsum ist außerordentlich hoch
    und jeder will am liebsten alles haben, doch
    sollte sich jeder da bewusst sein,
    in was er investiert sein Geld hinein.

    Ist das, was angeboten wird wirklich original
    oder ist es Fake oder nur zweite Wahl?
    Odas ist eine Frage, die viele interessiert.
    Und wen’s nicht juckt, wird hinters Licht geführt.
    Hochwertige Ware, teure Sachen, werden kopiert
    und im nächsten Niedriglohnland billig produziert.

    Oft werden auch Marken- und Lizenzrechte nicht beachtet
    und Originalhersteller und Kunden schamlos ausgeschlachtet.
    Der Preis wird gedrückt oder bleibt sogar gleich
    und Menschen fallen zu Tausenden herein auf das Zeug.
    Aber so ist es nun mal im „normalen“ Leben
    – es wird viel für falsche Dinge gegeben.

    Und das ist im Konsum genau wie beim Glauben:
    bei beidem will man Menschen etwas sehr wertvolles rauben.
    Doch fällt es bei Geld eher weniger ins Gewicht,
    denn Geld nützt dir, wenn du tot bist, nicht.
    Darum ist es vor allem wichtig, im Glauben zu schauen,
    auf was man will sein Leben und sein Denken bauen.

    Denn wie beim Konsum es auch beim Glauben ist:
    Auf der Welt gibt es dabei viel zu viel Mist.
    Mist, der ablenken soll von dem, was wirklich wahr,
    und wo es geht, Lüge in Wahrheit verkehren soll gar.
    Und dafür gibt es eine ganz besondere Masche,
    die jedem, der nicht genau aufpasst, haut mit Lügen voll die Tasche.

    Denn Wahrheit hat an etwas Besonderes an sich,
    nämlich, dass auch wenn man nur etwas Kleines daran ändert sie stimmt nicht.
    Sie stimmt nicht mehr, wenn man lässt im Buch der Wahrheit, GOttes Wort,
    Worte weg, verändert sie oder setzt sie an einen anderen Ort.
    Das kann auch nur das kleinste Bisschen sein
    und schon stimmt es nicht mehr mit der Wahrheit überein.

    Darum prüfe auch, in welcher Bibel du liest
    und ob das, was darin steht wirklich GOttes Wort ist
    und nicht nur irgendeine wissenschaftliche Meinung,
    die nach Hunderten von Jahren plötzlich tritt in Erscheinung.
    Und auch keines Menschen Interpretation
    – wenn du genau liest, merkst du es schon.

    Es gibt viel zu viele Fakes – also pass gut auf,
    was du als Wegweiser nimmst für deinen Lebenslauf.
    Denn GOttes Wort, wenn’s ist verändert oder zensiert,
    Menschen nicht zum ewigen Leben führt,
    sondern in den ewigen Tod,
    wo es gibt keine Erlösung von Leid und Not.

    Eine Sache ist klar: Es gibt eine Wahrheit,
    der sich jeder Mensch stellen muss. Das sag‘ ich mit Klarheit.
    Doch leider ist’s, wenn’s hart auf hart kommt, nicht mehr so klar.
    Denn es wird gesagt, es gäbe viele Ansichten, was falsch und was wahr.
    Es wird gesagt, dass, was Wahrheit ist, man für sich selbst müsste wissen.
    Doch, wenn jemand eine andere Wahrheit hat, ist’s schwer, entscheiden zu müssen.

    Welche Wahrheit ist wirklich wahr, welche Wahrheit hat Recht?
    Wer kann das beurteilen? Das geht doch total schlecht.
    Einer sagt: „Das geht grundsätzlich nicht.
    Wer bestimmt denn die Grundlage? Was hat Gewicht?“
    Und ich sage, dass das trotzdem geht,
    weil vielen falschen „Wahrheiten“ die eine Wahrheit gegenübersteht.

    Die eine Wahrheit, die man findet in dem HErrn JEsus Christ,
    der als Mensch auf diese Erde kam und für unsere Sünden gestorben ist.
    GOtt, der diese Welt geschaffen und bereitet hat
    sein größtes Opfer für uns Menschen tat,
    indem Er zu uns sandte Seinen einzigen Sohn
    und durch Ihn für uns machte frei den Weg zum ewigen Lohn.

    Dieser ist der Weg zur ewigen Seligkeit,
    den jeder beginnen kann hier und heut.
    Es ist wirklich nur ein kleiner Schritt,
    aber mit unvergleichlicher Wirkung. Ich zeig’s dir! Komm mit.
    Wir gehen im Gebet zu JEsus Christus, dem HErrn,
    jeder kann zu Ihm kommen, ob nah oder fern.

    Er will dich retten und dir vergeben,
    was du getan hast an Sünde im Leben.
    Sprich zu Ihm: „HErr JEsus Christ,
    ich glaube, dass du für meine Sünde gestorben bist.
    Darum bekenn ich Dir, was ich Böses getan,
    und bitt Dich: HErr, nimm mich Sünder an.

    Bitte vergib mir all meine Sünde
    und erlöse mich, dass ich in Dir Ruhe finde.
    Und dass ich in Dir dann habe das ewige Leben,
    welches GOtt, Dein Vater, jedem, der von Herzen an Dich glaubt, will geben.
    Ja, HErr JEsus, mach mich rein
    und schenk mir Erlösung, dass ich ein Gotteskind mag sein.

    HErr, befreie mich von des Satans Banden
    und lass mich sein wie die, die schon in Dir die Freiheit fanden.
    Zeig mir, was in dieser Welt wahr und was falsch ist
    und dass Du für alle Ewigkeit allein die Wahrheit bist.“

  • Sucht!

    Es gibt unter anderem ein großes Thema heutzutage.
    Jeder hat irgendwie etwas damit zu tun, keine Frage.
    Denn jeder hat etwas, womit er verbringt den Großteil seiner Zeit,
    jeder hat etwas, das er nicht oder nur widerwillig zu opfern bereit.

    Jeder Mensch hat irgendeine Lieblingsbeschäftigung,
    Egal wer, ob groß oder klein, ob alt oder jung.
    Der erste macht Sport und das gefühlt pausenlos.
    Beim nächsten ist die Lust, liegenzubleiben und nichts zu machen, riesengroß.

    Der eine isst übermäßig viel, bis zum Abwinken.
    Der andere ist die ganze Zeit nur am Trinken.
    Dabei gibt es noch einen Unterschied,
    nämlich dass von den Trinkenden wiederum einer Getränke mit Alkohol vorzieht.
    Der andere kippt sich einen Energydrink nach dem anderen rein.
    Und bei wieder einem anderen müssen es pro Tag mindestens zwei Liter Kaffee sein.

    Dieser zockt den ganzen Tag
    und jener überhaupt nicht stillsitzen mag.
    Dieser findet im Lösen von Rätseln Sinn
    und jener rennt nur zum Glücksspiel hin.
    Der Eine will jeden Tag hinaus in die Natur.
    Der Andere will drinnen bleiben nur.
    Dann gibt es noch den Einen, der viel weiß und noch mehr wissen will,
    wogegen dem Anderen schon ein bisschen neues Wissen zu viel.

    Bei dem Einen bleibt kein Buch ungelesen im Regal stehen
    und der Andere muss sich alle möglichen Serien ansehen.
    Wieder ein anderer hört sich die ganze Zeit Musik an,
    was den Einen, der Ruhe sucht, ziemlich nerven kann.
    Der Eine will nicht aufhören, über das nachzudenken,
    dem ein Anderer will überhaupt keine Aufmerksamkeit schenken.
    Der Eine will nur superschick aussehen
    und der andere lässt alles Trendige einfach nur stehen.

    Der Eine kann und will nicht aufhören, aufzuräumen,
    während andere von möglichst wenig Arbeit träumen.
    Der Eine muss jede Woche neu dekorieren
    und ein anderer wiederum ein möglichst schlichtes Leben führen.
    Der Eine gräbt den ganzen Tag den Garten um,
    der Andere rennt die ganze Zeit in der Stadt herum.

    Der Eine kann nicht mit dem Arbeiten aufhören,
    wogegen man den Anderen nicht darf beim Nicht-Arbeiten stören.
    Der Eine beschäftigt sich nur mit Wissenschaft,
    der Andere findet im religiösen Leben Kraft.
    Der Eine mag Arbeit mit Menschen zu führen
    und der Andere will lieber nur arbeiten mit Tieren.
    Der Eine will beim Arbeiten von Menschen umgeben sein,
    der Andere lieber nur arbeiten allein.

    Der Eine will die ganze Zeit basteln, möglichst filigran,
    während der Andere packt nur grobe Sachen an.
    Einer mag total das Aufbauen von Sachen,
    wogegen ein anderer gern mag, kaputtzumachen.
    Der Eine schreibt da gern, der Andere singt.
    Der Eine kreiert gern Kunstwerke, während beim Anderen nur das Musikinstrument klingt.

    Bei vielen ist die Suche nach Erfüllung geworden zur Sucht
    und treibt jenen hierhin, den anderen dorthin mit großer Wucht.
    Die eine Sucht bringt, dass man etwas braucht oder will,
    die andere, dass man etwas tut oder kann.
    Doch wenn es darum geht, wirklich erfüllt zu sein, ist es plötzlich still,
    denn keiner sein Scheitern vor anderen zugeben will dann.
    Viele suchen Erfüllung, doch finden sie nicht,
    und wollen nicht der Wahrheit sehen ins Gesicht.

    Viele haben ihr Steckenpferd, in dem sie suchen, voll aufzugehen.
    Jeder hat etwas, das er ungern lässt Links liegen oder stehen.
    Viele suchen, ihrem Leben Sinn zu geben
    und sich selbst zu verwirklichen im eigenen Leben.
    Doch dadurch finden sie nicht den, von dem alles Leben kommt und kam,
    den, der sich für uns gab und Menschsgestalt annahm.
    Sie laufen vorbei an dem, der allein Lebenssinn geben kann,
    und bleiben leer und kraftlos am Ende liegen dann.

    Suchst auch du verzweifelt den Sinn in deinem Leben,
    dann geh zu dem HErrn JEsus Christus und lass ihn dir geben.
    Er ist der, der dich geschaffen, der dir mit Freuden gibt Sinn.
    Er wartet auf dich, Er ruft dich – geh zu ihm hin.
    Geh zu Ihm und bekenne Ihm deine Sünden,
    denn nur in Ihm allein kannst du sie überwinden.
    Sag Ihm, dass dir leid tut, was du an Mist gebaut,
    und bitt‘ Ihn, dass Er nicht mehr auf deine Sünde schaut.

    Er allein hat das Sühneopfer gegeben und vollbracht,
    als Er starb am Kreuz, in Seiner dunkelsten Nacht.
    Er nahm auf sich alle Strafe, Leid und Pein,
    die für dich und mich vorgesehen war, für uns sollte sie sein.
    Er tat dies und bezahlte mit seinem kostbaren Blut,
    um alle, die an Ihn glauben und Ihm allein vertrauen, zu machen gerecht und gut,
    um zu befreien, alle, die verloren sind.
    Komm noch heute zu Ihm und werde GOttes Kind.

    Willst auch du zu Ihm gehören, Einer von den Seinen werden?
    Dann tu das, solang du noch kannst hier auf Erden!
    Nimm dir einen Moment Zeit, geh‘ im Gebet zu Ihm hin
    und sag Ihm: „HErr JEsus Christus, ich komme zu dir, wie ich bin,
    als Sünder, der schuldig ist vor dir.
    Nimm Du mich jetzt an und nimm alle Schuld mir.
    Ich glaube, dass Du für mich und meine Sünde am Kreuz gestorben bist
    und dass durch dein großes Opfer meine Sünde nun bezahlt ist.

    Komm Du in mein Leben, gib mir wirklichen Sinn!
    Und nimm Du mich, HErr JEsus Christus, ganz hin.
    Ich glaube und weiß, dass Du nach der Schrift gestorben und begraben bist
    und seit Deiner Auferstehung und Himmelfahrt, Dein Platz zur Rechten GOttes ist.

    © Nico Huster, 2025