Autor: Nico

  • Was bleibt

    Menschen, so sagt man, sind Jäger und Sammler,
    aber, wie man merken kann, auch Faule und Gammler.

    Der Eine jagt nach jeder kleinen Gelegenheit,
    so viel Adrenalin auszuschütten wie keine anderer heut‘.
    Der Andere sammelt wo, wie und wann
    es nur geht so viel wie nur möglich von allem Möglichen sich an.
    Der Eine will am liebsten mit der Einen auf Wolke Sieben schweben.
    Der Andere ist unstet und lebt und füllt mal hier, mal dort sein Liebesleben.
    Bei dem Einen muss alles Unnütze weichen.
    Der Andere will einer sein von den Reichen.
    Der Eine jagt nach dem Größten, Höchsten, Besten.
    Der Andere will lieber jede Möglichkeit austesten.
    Der Eine will hoch hinaus, der Andere bodenständig bleiben,
    doch was ist der Sinn von all dem Tun und dem Treiben.

    Aber es gibt auch noch das andere Extrem.
    Ihr kennt es bestimmt alle oder habt es schon mal gesehen.
    Der Eine ist faul und liegt den ganzen Tag im Bett.
    Der Andere hingegen findet auf dem Sofa zu gammeln nett.
    Der Eine hat keine Lust, was Sinnvolles zu lernen.
    Der Andere macht die Nacht zum Tag und schaut nach den Sternen.
    Der Eine will lieber ein wenig ausruh‘n
    und der andere will lieber nichts tun.
    Der Eine lebt einfach seinen Alltag vor sich hin.
    Der Andere denkt nur nach über den Lebenssinn.
    Der Eine tut diese und der Andere jene Sachen,
    doch das meistens ohne die Rechnung mit Gott zu machen.

    Und wo die meisten faul sind und gammeln,
    Ist dabei, Wertvolles für die Ewigkeit zu sammeln.
    Denn in dieser Welt gibt es so viel Mist,
    der für viele im Moment wichtiger als die Ewigkeit ist.
    Hier gibt es dieses und dort gibt es jenes.
    Jeder findet da für sich etwas Schönes
    „Du lebst nur einmal!“ ist vieler Menschen Lebensmotto
    und verspielt damit seine Chance für den Hauptgewinn im Lebenslotto.
    Der Hauptgewinn ist ewiges Leben statt ewiger Tod,
    Ruhe, Freude, Frieden statt Elend, Leid und Not.
    Leben in einer herrlichen, goldenen Stadt,
    die alles, was das Herz begehrt, hat.

    Und diese Stadt, welche kein Mensch kann bauen,
    lassen die meisten links liegen,
    wollen lieber der Mehrheit vertrauen,
    statt selbst alle Zweifel zu besiegen.
    Oder wollen aus sich selbst heraus das Gute erreichen
    und lassen durch nichts und niemand ihr Herz erweichen.
    Sie wollen tun und nicht lassen, was sie wollen.
    Sie wollen sich nicht abspeisen lassen, sondern schöpfen aus dem Vollen
    Lassen ihr Herz nicht öffnen für eine Nachricht,
    einer wirklich guten und allein wahren.
    Wollen nicht schauen in der Wahrheit Gesicht,
    sondern nur Wahrheit aus sich selbst erfahren.

    Und so stehen viele Menschen herum
    und fischen nur im Trüben,
    warten so bis ihr Leben dann um,
    doch tun dies nach eignem Belieben.
    So warten sie nur und finden nicht, den, der diese Welt wird einst richten.
    Den, der Macht über alles hat und alles Böse wird dann vernichten.
    Das, was dann bleibt, ist das, was wirklich zählt.
    Und furchtbar ist’s, wenn ein Mensch sein Ziel verfehlt.
    Er war voller Sehnsucht, voller Eifer, voller Tatendrang,
    doch ging lieber auf dunklen Wegen entlang.
    Er hat ja so lange gesucht, sein ganzes langes Leben.
    Er wusste, wohin er will, doch ging ohne Karte eben.

    Und darum sandte Gott Seinen Sohn in die Welt,
    damit wir den Weg zu Ihm finden.
    Er gab Ihn, der Ihm mehr als alles gefällt,
    um zu befreien uns von unseren Sünden.
    Er wollte und will, dass wir Seine Kinder werden,
    und schickte Seinen Sohn zu uns Menschen auf Erden.
    Sein Sohn, der HErr JEsus Christ,
    der Weg, Wahrheit und Leben ist,
    hat den Weg zum Vater gemacht frei
    und macht jeden, der Ihn annimmt, vollkommen neu.
    Er ruft dich: „Komm auch du zu mir!
    Ich gebe Ruhe und Frieden dir.“

    Darum warte nicht länger, den irgendwann ist es zu spät,
    sondern geh‘ jetzt zu Ihm, nimm Ihn an im Gebet.
    Sag zu Ihm: „Lieber HErr JEsus Christ,
    ich weiß, dass mein Leben voller Sünde ist.
    Doch ich weiß auch, dass Du am Kreuz für mich gestorben
    und hast dort für mich die Errettung erworben.
    Ich bitte dich, HErr, nimm mich Sünder an,
    dass ich von meiner Sünde befreit leben kann.
    Nimm mich, HErr JEsus, so wie ich bin,
    reinige mich und gib‘ meinem Leben Sinn.
    Ich will einer von den Deinen sein,
    dass ich mit zieh in die gold’ne Stadt ein.
    Bitte lass mich teilhaben an dem, was in Ewigkeit
    und für alle Zeiten bei Dir bleibt.“

  • Tu du

    Hast du auch so viel zu tun?
    So viel, dass du es nicht schaffst, dich auszuruhen?
    Bist du erschöpft von Unruhe und Hast,
    vom Hierhin-Rennen, Dorthin-Gehen ohne Rast?
    Trägst du nur widerwillig so viel Last
    oder tust du das, weil du denkst, dass du sonst was verpasst?
    Fühlst du dich im Alltag nur müde und schwer
    und wird auch trotz viel Entspannung nur mehr?

    Dann tu das einzig Richtige: Wirf die Last weg.
    Denn Last mit noch mehr Last zu verringern hat keinen Zweck.
    Doch wirf nicht nur ein bisschen ab, sondern so viel wie nur geht,
    denn du weißt, dass gleich die nächste Last vor der Tür steht.

    Aber – ganz wichtig!!! Wirf sie nicht nur irgendwo hin.
    Denn das könnte andere belasten und hat auch wenig Sinn.
    Wirf sie auf den, der all deine Last tragen kann,
    komm zum HErrn JEsus Christus und dann
    wirf alle Last, alle Sünde, all deine Sorgen
    von gestern, heute und auch von morgen
    auf Ihn, Er kann sie wohl tragen.
    Und vergiss nicht, Ihn vorher um Vergebung zu fragen.
    Denn wenn Er dir all deine Sünde vergeben,
    ist jede Last leichter für dein ganzes Leben.

    Denn in Ihm, dem HErrn JEsus Christus, allein
    kann jeder Mensch frei von Sünde sein.
    Jeden, der zu Ihm kommt, nimmt Er gerne an,
    jeden der bei Ihm sein will, ob Frau oder Mann.
    Jeder, der will, ob groß oder klein,
    kann noch heute errettet sein.

    Darum warte nicht noch länger, tu du heute den Schritt
    und lass Christus dich begleiten – er geht mit dir mit.
    Er geht mit dir, wenn du voller Freude bist
    und auch, wenn dein Leben gerade sehr bedrückend ist.
    Er ist bei dir, auch wenn du Ihn nicht kannst sehen.
    Er will mit dir jeden noch so schweren Weg gehen.
    Er will dir Kraft schenken, ja, wunderbare Kraft,
    mit der selbst der Schwächste alles schafft.

    Tu du den Schritt, denn es liegt allein bei dir,
    ob du erlöst wirst heute und hier.
    Der HErr JEsus Christus hat schon alles für dich getan.
    Er klopft an deine Herzenstür, will auch in dein Leben, komm und nimm Ihn an.

  • Drum prüfe, wer sich ewig bindet…

    Ein Wort, welches man gibt.
    Ein Wort, welches man teilt.
    Ein Wort, in welchem man, wenn man sich liebt,
    stunden-, tage-, wochen-, jahrelang verweilt.
    Ein Wort, eine Silbe, zwei Buchstaben,
    die doch eine solch große Wirkung haben.

    Doch wenn ich dann Ja sage,
    will ich doch auch Ja meinen.
    Und kein Gedanke, den ich in mir trug oder trage,
    soll dieses Ja überscheinen.
    Mein Ja soll all mein Schlechtes in den Schatten stellen,
    soll trotzen Sturm, Wind, Feuer und Wellen.

    Doch was ist, wenn mir
    plötzlich schlägt ein Nein entgegen?
    Wie begegne ich dann dir,
    wenn du folgen willst anderen Wegen?
    Mein Ja soll so bleiben, wie es am Anfang war,
    ehrlich, liebend, schützend und wahr.

    Ja, ich habe mich versprochen
    und will dabei bleiben.
    Das Ja soll nicht werden gebrochen,
    auch selbst, wenn’s nur von einer Seiten.
    Ich bleibe dabei – dies Wort will ich nicht brechen –
    auch wenn ich ein Mensch bin voller Fehler und Schwächen.

    Und auch, wenn man’s nicht mag glauben,
    dass ich mich freue, wenn ich schwach bin.
    Sag ich: Mir kann niemand meine Freude rauben,
    denn ich hab‘ in Christus meinen Lebenssinn.
    Er ist, der mit jederzeit Halt gibt
    und der mich trotz all meiner Fehler liebt.

    Er ist der, der sich für meine Fehler
    und für all meine Sündenschuld gab,
    erduldete die Qualen seiner Quäler,
    starb am Kreuz und wurd‘ gelegt ins Grab.
    Er tat dies alles, um mich zu befreien
    und aus mir zu machen einen Menschen, einen neuen.

    Alles, was ich Gutes tue oder sage,
    denke oder auch schreibe,
    jede Last, die ich selbst oder mit trage,
    alles, was ich erdulden muss am eigenen Leibe,
    will ich tun für Ihn, meinen HErrn JEsus Christus, allein
    und mich in Ihm, meinem Erlöser, freuen.

    Doch all dies war auch für mich
    mit einem Preis verbunden,
    doch so hoch war dieser nicht,
    denn ich habe ja ein’n größeren Schatz gefunden.
    Ich musste und durfte mich selbst überwinden,
    meinen Stolz, die Lösung für mein Leben selbst zu finden.

    Denn Er, der mir das Leben gab,
    kennt doch für mich den besten Weg.
    In Ihm ich Ruhe und Frieden hab
    und kann gehen mit Ihm auch den schmalen Steg.
    Von Ihm lass‘ mein Leben nicht mehr,
    bei Ihm will ich mein Leben sein.
    Und auch, wenn mein Leben trüb und schwer,
    werd‘ ich in Ewigkeit bei Ihm bleib’n.

  • Neu

    Und wieder ist ein Jahr vorbei.
    Wie sehr ich mich doch auf das neue freu.
    Denn in einer einzigen Nacht im Jahr
    denkt man, dass das neue besser wird als das alte war.

    Man mach sich Vorsatz um Vorsatz um Vorsatz,
    doch für eine realistische Sicht auf sich selbst ist kaum Platz.
    Denkt einer, dass er, weil Neujahr ist, selbst ist neu,
    bleibt er im Herzen doch dem alten Ich treu.

    Er schafft es, optimistisch auf sein Leben zu sehen
    und weiterhin in Sünde und ohne GOtt zu gehen.
    Denn eins ist logisch und klar:
    Ein Mensch kann nicht leugnen was er ist und war.

    Jeder Mensch ist Sünder – da kann man sagen, was man will.
    Jeder tut, sagt oder denkt Böses – keiner kann bleiben still.
    Und wenn jener so denkt, dass er im neuen Jahr gut,
    wird er schnell erleben, dass er noch viele böse Dinge tut.

    Und für all dies kann es von GOtt keine Vergebung geben,
    denn Böses gehört nicht zu einem gottgefälligem Leben.
    Und so geht es Tag für Tag weiter ohne GOtt,
    immer mehr und tiefer in elendste Not.

    Denn nach außen mag der gut gepflegte Schein
    einfach aufrechtzuerhalten sein.
    Doch in Wirklichkeit ist’s nur wie ein getünchtes Grab:
    außen sieht es schön aus, doch darin läuft nur Verwesung ab.

    Und Menschen tragen Masken, nach außen geschminkt und schön,
    doch schaut man ihr Leben an, kann man nur Finsternis sehen.
    Denn voller Neid und Hass ist des Menschen Herz
    und verursacht viel Kummer, Trauer und Schmerz.

    Doch das finstere Herz kann werden voller Licht
    und jede finstere Mine ein lachendes Gesicht.
    Es gibt einen Weg dafür, einen Weg weg vom Bösen,
    denn GOtt kam als Mensch auf die Erde, um uns Menschen zu erlösen.

    Er, der Herr Jesus Christus, kam herab und lebte ein Leben ohne Sünden.
    Er kam, um uns zu suchen und das Verlorene zu finden.
    Er wandelte hier auf Erden, lebte ein unbeflecktes Leben,
    um dieses für alle Sünden der Menschen als Opfer zu geben.

    Er starb für meine und deine Schuld, nahm auf sich den Tod
    und mache dadurch für uns den Weg frei zu GOtt.
    Denn nach drei Tagen Er wieder von den Toten auferstand,
    und nun sitzend zu GOttes Rechten dir reicht Seine Hand.

    Er ruft dich: „Komm‘ doch auch nach Haus‘, mein Kind,
    und leb‘ mit mir in Ewigkeit dort wo die Erlösten sind.
    Er ruft dich noch immer, komm‘ und lass Ihn ein in dein Herz
    und lass‘ Ihn dich befreien von Sünde, Trauer, Tod und Schmerz.

    Er ruft noch heute. Jetzt ist noch Zeit,
    zu Ihm zu gehen im Gebet, zu Ihm, der befreit.
    Geh‘ zu Ihm und sag‘ Ihm: „HErr JEsus, ich bekenne dir meine Sünde,
    nimm‘ mich an und erlöse Du mich, das ich in Dir Ruhe finde.

    Ich glaube an Dich und die Erlösung durch Dich allein.
    Lass mich mit bei den Erlösten und ein Kind GOttes sein.
    Dies bete ich, HErr JEsus Christ, in Deinem Namen.
    Sei Du mir gnädig und vergib‘ mir Sünder. Amen!“