Autor: Nico

  • Freunachten

    Es ist wieder Weihnachten – ein Grund, sich zu freu’n.
    Ein Grund, Schlechtes zu vergessen und fröhlich zu sein.
    Ein Grund, mal gut drauf zu sein, wenigstens einmal im Jahr,
    wenn der Rest des Jahres zeitweise sehr schwer war.

    An Weihnachten und in der Zeit davor ist viel los,
    die Spannung steigt und die Vorfreude wird riesengroß.
    Alle fiebern hin auf das Weihnachtsfest,
    doch lasst uns mal betrachten darum den Rest.

    Denn bezüglich manchem ist diese Zeit nicht so schön,
    weil darin viele, viele Dinge geschehen.
    Es wird geschmückt, gekauft, verpackt und gemacht,
    doch an das wirklich Wichtige wird kaum noch gedacht.

    Natürlich ist es schön, in alle möglichen Geschäfte zu laufen
    und für alle möglichen Menschen Geschenke zu kaufen,
    nachzudenken, wie man sich kann eine Freude machen
    und was der Andere noch nicht hat an schönen Sachen.

    Aber jetzt erstmal genug davon, das muss kurz hinten bleiben
    denn das, was Freude macht, will ich dir jetzt beschreiben.
    Alles andere, woran es fehlt, will ich jetzt aber nicht beachten,
    denn ich will mit dir Dinge, die Freude machen, betrachten.

    In der Weihnachtszeit freust du dich über Kälte und Schnee,
    über weiß bedeckte Landschaft, über zugefror’nen See.
    Du freust dich, dass vielerorts Menschen, dick bekleidet,
    sind für Sport und körperliche Betätigung vorbereitet.

    Zum Andern freust du dich über das Stillstehen,
    das in der Natur und in den Städten ist zu sehen.
    Du freust dich über frische, kalte Winterluft
    und den klaren und reinen Winterduft.

    Auch drinnen gibt es zu riechen viele Gerüche,
    wovon einige stammen aus der Küche.
    Es riecht nach Plätzchen, Orangen, Zimt und Vanille,
    auch Glühwein, Punsch und Tee in vieler Sorten Fülle.

    Auch der Geruch von leckerem Essen liegt oft in der Luft,
    es gibt an fast jeder Ecke leckeren und angenehmen Duft.
    Und überall, wo es gibt etwas Leckeres zu riechen,
    sieht man die Menschen selbst aus den letzten Ecken kriechen.

    Aber auch, wenn es draußen ist kalt,
    gewinnt drinnen Gemütlichkeit mehr an Gestalt.
    Du setzt dich in den Sessel, um zu Entspannen,
    oder zum Wohlfühlen in warm eingelassene Wannen.

    Du setzt dich, wenn du hast, an den Kamin ans Feuer
    oder an die warme Heizung, auch wenn das sehr teuer.
    Du holst heraus warme Kissen und noch wärmere Decken
    und kuschelst dich darin ein in noch wärmeren Ecken.

    Und bist du in der Ecke zu lang allein,
    kommst du heraus, um mit anderen zusammen zu sein.
    Du verbringst Zeit mit Familie, mehr als sonst,
    und wenn’s dir zu viel wird, schaust du, dass du zu deinen Freunden kommst.

    Du willst gemeinsam mit anderen gute Gemeinschaft spüren,
    willst am liebsten immer gute, herzerwärmende Gespräche führen.
    Du suchst und gibst sehr viel Zeit da hinein,
    um möglichst wenig und selten allein zu sein.

    Und wenn du schon dabei bist, an die anderen zu denken,
    willst du ihnen natürlich auch gerne etwas schenken.
    Du machst dir Gedanken, um andere zu erfreuen
    und bringst ihnen Freude mit immer wieder Neuem.

    Und auch wenn es nicht etwas Besonderes ist,
    du trotzdem bei der Vorbereitung voll dabei bist.
    Hier oder da mal eine kleine Aufmerksamkeit
    bringt etwas Abwechslung und neuen Schwung von Zeit zu Zeit.

    Abwechslung zu dem, was sonst dran im ganzen Jahr,
    sind Rituale, von denen jedes Einzelne schon seit deiner Kindheit da war.
    Du schmückst deine Wohnung, deine Zimmer, dein Zuhaus,
    bis alles sieht möglichst leuchtend und funkelnd aus.

    Du holst dir einen Baum, stellst ihn mitten ins Zimmer,
    wie’s bei deinen Eltern war, jedes Jahr, wirklich immer.
    Auch gehört dazu, zu Weihnachten in die Kirche zu gehen,
    danach zuhause zu essen und sich dann die Geschenke anzusehen.

    Und nicht nur beim Schenken und Beschenkt werden,
    wirst du beim Beschenken von Gefühlen übermannt, mehr denn
    sonst im einem ganzen Jahr,
    weil sonst nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit für dich da war.

    Du freust dich über die gemeinsame Zeit,
    über Wärme im Herzen, über Freundlichkeit.
    Du freust dich über jedes an dich gerichtete freundliche Wort,
    bist froh über die Wohligkeit an gefühlt jedem Ort.

    Auch wird dir wohl ums Herz, wenn du merkst, dass Nachbarn an dich denken,
    weil sie dich auch mit kleinen, freundlichen Geschenken beschenken.
    Du denkst daran, wie wichtig es ist, seinen Nächsten zu lieben,
    da um Vergebung zu bitten, wo Versöhnung auf der Strecke geblieben.

    Du verbringst viel Zeit mit vielen anderen Menschen,
    weil du das gerade gerne tust für sie, denn schon
    mindestens einmal im Jahr, das muss man verstehen,
    ist es wichtig, sich auch mal richtig anzusehen.

    Und gerade beim Ansehen spielt eine große Rolle das Licht,
    denn ohne gute Beleuchtung sieht man andere kaum oder nicht.
    Darum machst du mit, schmückst deine Wohnung möglichst hell,
    denn dann sieht von außen jeder möglichst schnell,

    dass du wirklich ein freundlicher, fröhlicher Mensch sein musst.
    Dass das manchmal nur Fassade ist, ist vielen unbewusst.
    Denn auch, wenn nach außen es hell scheint zu sein,
    ist das heuchlerisch, wenn das nur der falsche Schein.

    Denn auch, wenn man außen das Böse sieht nicht,
    hilft nicht einmal im Jahr in der Wohnung hell leuchtendes Licht.
    Denn das mag vielleicht kurzzeitig erleuchten des einen oder anderen Herz,
    aber erlöst nicht auf Dauer von Sorge, Kummer und Schmerz.

    Weil auch viele Menschen, obwohl sie es nach außen nicht scheinen,
    innerlich doch böse sind, auch wenn sie es nicht meinen.
    Denn dort, wo in der Weihnachtszeit kommt kurz Freude her,
    ist sonst der Ort, das Herz, mit Bösem gefüllt oder leer.

    Denn kein Mensch – es tut mir leid, das zu sagen – ist gut.
    Egal, wie viel Freundliches er sagt oder wie viel Gutes er tut.
    Jeder Mensch, egal ob groß oder klein,
    wird, wenn es aus ihm selbst kommt, nicht anders als böse sein.

    Auch wenn es dir vielleicht anders erscheint,
    ist es wirklich ganz anders als du es je hast gemeint.
    Denn du als Mensch, siehst nur den äußeren Schein,
    doch über das, was im Menschen ist, kannst du dir nicht so sicher sein.

    Außer über eine Sache, die wirklich sicher ist,
    nämlich, dass du auch böse und nicht gut bist.
    Und wenn du sagst, dass das muss ganz anders sein,
    sag ich dir: „Tut mir leid! Das stimmt nicht. Nein.“

    Denn jeder Mensch, wirklich jeder, ist Sünder.
    Egal ob Erwachsene, Jugendliche oder Kinder.
    Jedem Menschen, jedem einzelnen, der lebt,
    von Beginn seines Lebens die Sünde anklebt.

    Und jeder Mensch, auch du, wenn du willst nur drüber lachen,
    kannst selbst, aus eigener Kraft nichts gegen deine Sünde machen.
    Du bist ihr fast ausnahmslos geliefert aus
    und kommst durch eigene Taten nicht aus ihrem Machtbereich heraus.

    Du brauchst, um von Sünde loszukommen, Hilfe von Gott,
    von Ihm, der dir beisteht und hilft in deiner Not.
    Und jetzt komm ich zu dem Grund, warum wir Weihnachten feiern:
    Gott sandte Seinen Sohn in unsere Welt, um Seinen Bund zu erneuern.

    Den Bund, welchen er mit den Menschen hatte gemacht,
    um sie zu leiten aus finsterer und tiefster Todesnacht.
    Doch sie wollten lieber ihre eigenen Wege gehen
    und ließen ihre Möglichkeit der Rettung links liegen und stehen.

    Doch durch Ihn, den Herrn Jesus Christus, hast du heut‘ die Möglichkeit,
    mit Ihm in deinem Leben zu beginnen eine neue Zeit.
    Durch Ihn, der für dich und deine Sünde am Kreuze hing
    und den Weg, den jeder Sünder gehen müsste, für alle ging,

    durch Ihn kannst du noch heute von deiner Sünde frei werden,
    kannst errettet und erneuert sein, erlöst vom Bösen auf Erden.
    All das kannst du nur, weil der Herr Jesus Christ
    für dich und deine Sünde am Kreuz gestorben ist.

    Er, der als kleines Kind in der Krippe kam in die Welt,
    hat sich für dich, für alle Menschen zur Rettung gestellt.
    Er kam in diese Welt, hat für dich alles gegeben,
    gab für dich alles, was er geben konnte, sogar sein eig’nes Leben.

    Und das ist für mich der Hauptgrund, fröhlich zu sein,
    nicht nur an Weihnachten an Ostern oder wann anders – o Nein.
    Er ist der Grund all meiner tiefsten Herzensfreude,
    die ich in mir trage jederzeit, gestern, morgen und heute.

    Ich sage dir: Freue dich!
    Sei allzumal freudig und fröhlich!
    Das, was für dich und mich ist wirklicher Grund zur Freud‘,
    war wahr gestern, ist wahr morgen und wahr heut‘.

    Du musst nicht länger warten, um dich auch mit mir zu freuen.
    Du kannst schon heute mit Christus leben im Leben, aber einem neuen.
    Du kannst ihn noch heute einfach annehmen als Retter und Heiland,
    weil Er für dich, für mich, für uns alle Schmerzen litt und überstand.

    Er hat schon alles für dich erlitten und ertragen.
    So viel, dass ich dir das nicht kann beschreiben oder sagen.
    Und noch heute kannst du Ihn annehmen und errettet werden
    und dich dann freudig zählen zu den Erlösten auf Erden.

    Nimm du Seine Hand, die Er dir noch freundlich reicht.
    Nimm du Ihn als Retter und Erlöser an, weil Seiner Liebe niemals etwas gleicht!
    Du kannst erlöst werden, all dein Hunger und Durst werden gestillt,
    wenn du eine große Sache zu tun bist gewillt.

    Bekenne Ihm, dem Herrn Jesus Christus deine Sünde.
    Bitte Ihn, dass Er dich annimmt und nicht mehr schuldig finde.
    Lass du dich von Ihm retten, denn noch ist es noch Zeit,
    und lass dir von Ihm schenken wunderbares Leben in Ewigkeit.

    Du kannst das tun, durch ein einfaches kurzes Gebet.
    Entweder du sprichst selbst eins oder nimmst das, was hier steht:
    Herr Jesus Christus, ich bekenne Dir, dass ich ein Sünder bin.
    Bitte rette Du mich! Erlöse Du mich! Gib meinem Leben neuen Sinn!

    Ich bitte Dich, Herr, der Du bist als Kind in die Welt gekommen,
    mir all meine Sünde zu nehmen, wie Du sie hast anderen schon genommen.
    Ich danke Dir, mein Heiland, mein Herr Jesus Christ,
    dass Du für mich, für meine Sünde gestorben bist!

    Hab Dank für alles, was Du mir schon hast gegeben!
    Ich will von nun an bei Dir bleiben, mit Dir leben.
    Zeige Du mir den Weg, den Du für mich hast bereit,
    und führe mich hin, immer weiter, bis in Deine Ewigkeit.

    All dies bitte ich, in Deinem, Jesu Christi, Namen,
    und lobe dich und danke dir auf ewig. Amen!

  • Alles

    Als ich noch klein war, haben meine Eltern mir viel gesagt.
    Als ich älter wurde, hab ich oft nicht mehr danach gefragt.
    Ich war oft auch schwierig, hab mich nicht dafür interessiert,
    was sie mir mitgeben wollten. Das hat vom Einen ins Andere geführt.

    Jetzt bin ich hier, musste viel lernen auf die harte Tour.
    Und alles, was ich lernte, hinterließ bei mir seine Spur.
    Ich denke mir: Hätt‘ ich doch damals schon auf euch gehört,
    doch ich war zu jung, zu unerfahren – euer Rat hat mich gestört.

    Papa und Mama, es tut mir wirklich leid,
    dass ihr mit mir nicht immer hattet eine leichte Zeit.
    Ich weiß, dass ihr mich liebt, auch wenn ich Fehler mache.
    Früher konntet ihr mir noch mehr helfen, jetzt ist es eher meine Sache.

    Ich lebte lange genug fast nur einfach vor mich hin,
    fand in vielen Dingen kurzweilig Beschäftigung, doch keinen Sinn.
    Mein Augenmerk lag darauf, Anerkennung zu bekommen.
    Doch wenn sie nicht kam und kommt, war und bin ich wie benommen.

    Ich wollte und will weg davon, nur Wege einzuschlagen,
    die nur Früchte, an denen ich mich erfreue, tragen.
    Mein Sinn im Leben soll sein, von ganzem Herzen zu geben
    an andere, was Gott mir zum Geben gab in meinem Leben.

    Vater im Himmel, es tat und tut mir wirklich leid,
    dass ich noch immer nicht, die Welt loszulassen, bin bereit.
    Ich weiß, dass Du mich liebst, auch wenn ich Fehler mache.
    Doch du hast alles für mich getan, hast das gemacht zu Deiner Sache.

    Als Du die Menschen schufst bei der Schöpfung dieser Welt,
    haben sie sich schon kurz darauf gegen Dich und dein Gebot gestellt.
    Darum gab’s den großen Bruch, welcher musste geschehen,
    denn als sündige Menschen konnten sie vor dir nicht mehr bestehen.

    Die Trennung, die geschah, hatte sehr lang Bestand,
    auch, wenn manche Menschen hatten immer wieder anerkannt.
    Doch Du wolltest und konntest Dir unser Elend nicht mehr länger ansehen,
    wolltest nicht länger an unserem Irren und Verderben vorübergehen.

    Darum sandtest Du zu uns auf die Erde Deinen einzigen Sohn.
    Er gehorchte Dir in Allem und verließ dafür Seinen Thron.
    Er starb für uns’re Sünd‘ am Kreuz, hat Satans Plan durchkreuzt,
    als Er nach drei Tagen auferstand, lebt und regiert, wie es heut ist.

    Vater im Himmel, Du allein hast alles getan,
    was mich, was jeden Menschen von seiner Sünde retten kann.
    Was Du dir wünschst, ist, dass alle Menschen Dein Angebot annehmen,
    den Weg mit Dir wählen und gehen, auch wenn er keiner ist von den bequemen.

    Ja, Gott der Vater, hat alles für dich und mich getan,
    dass wir wieder bei Ihm sein können, wenn wir Ihn nehmen an,
    nehmen an und auf in unser Herz den Herrn Jesus Christ
    und Ihn bitten, dass Er uns rette, weil Er der einz’ge Retter ist.

    Darum sag‘ ich auch dir, wie in jedem meiner Gedichte:
    Du musst selbst entscheiden. Entscheide, wie läuft deine Lebensgeschichte.
    Entscheide dich noch heute, den Herrn Jesus Christus anzunehmen.
    Vertrau auf Ihn allein, egal wie viele Schwierigkeiten kommen oder kämen.

    Er allein kann dich retten, dich von deinen Sünden erlösen.
    Er allein hat die Kraft und Macht, denn Er ist, der von Anfang an da gewesen.
    Vertrau Ihm ganz und vertrau Ihm an dein Leben
    und lass dir von Ihm ein neues, befreites Leben geben.

  • Wohin?

    Hast du dich in deinem Leben schon mal gefragt, wo es hinführt?
    Hast du nicht schonmal Sehnsucht, das zu wissen, verspürt?
    Die Antwort darauf ist kurz, einfach, klipp und klar, schlicht.
    Du musst sie nur glauben – etwas Anderes musst du nicht.

    Das wiederum ist für die meisten Menschen ziemlich schwer,
    darum leiden viele Menschen unter Unsicherheit sehr.
    Denn es fehlt im Leben das Wissen um Herkunft und Ziel,
    mengenmäßig betrachtet ist das wirklich nicht viel.

    Doch, was zwischen diesen beiden Dingen fehlt,
    ist das, was die meisten Menschen wirklich quält.
    Es fehlt ihnen der Sinn im eig’nen Leben
    und das Stehen auf festem Grund, um wirklich alles zu geben.

    Menschen kommen, Menschen gehen.
    Menschen fallen, Menschen stehen.
    Menschen leben, Menschen sterben.
    Menschen leben meist nur für sich auf Erden.

    Menschen drehen sich fast nur um sich,
    aber Menschen glauben das nicht.
    Auch glauben Menschen, zu wissen, was wahr ist,
    doch trotzdem die Wahrheit für die meisten Gefahr ist.

    Denn Wahrheit sagt oft wirklich unangenehme Sachen.
    Wahrheit sagt wahre Dinge, die Menschen auch große Sorgen machen.
    Wahrheit ist etwas, das wirklich beständig bleibt,
    denn Wahrheit ist wahr gestern, wahr morgen, wahr heut.

    Die Wahrheit ist noch mehr. Wart kurz, ich sag es dir schon.
    Wahrheit ist nicht einfach eine Sache, sondern eine Person.
    Du fragst dich jetzt vielleicht: „Was soll das? Wie kann das sein?“.
    Ich erklär’s dir. Hör zu und lass dich darauf ein!

    Es gibt einen Mann, welcher hat auf Erden gelebt,
    der in allem hat danach, Gott zu gefallen, gestrebt.
    Das ist Er, der Einzige, der Herr Jesus Christ,
    der für deine, meine, uns’re Sünde gestorben ist.

    Dieser Mensch war und ist der eingebor’ne Gottessohn.
    Durch Seinen Tod erkaufte Er sich die Welt als Lohn.
    Er starb am Kreuz für die Sünden aller Menschen nach der Schrift,
    war begraben für drei Tage und erstand, wie es beschrieben ist.

    Er allein, nur Er, ist der Weg, die Wahrheit und das Leben,
    denn Er allein hat alles, wirklich alles, für dich und mich gegeben.
    Mit oder ohne Ihn steht oder fällt, wo du verbringst die Ewigkeit,
    denn Er allein kann dich erretten vor dem Tod für alle Zeit.

    Er allein kann und will geben dir vollkomm’nen Lebenssinn.
    Er ist der, der entscheidet, wo es für dich geht in Ewigkeit hin.
    Allein durch und in Ihm kannst du haben ewiges Leben.
    Für Ihn allein lohnt es sich wirklich, wirklich alles zu geben.

    Du allein kannst entscheiden zwischen Ewigkeit mit Leben oder Tod.
    Du allein kannst entscheiden zwischen Ewigkeit in Freude oder Not.
    Du allein kannst das festmachen. Du hast die Wahl,
    ob du in Ewigkeit in Frieden leben willst oder in Schmerzen und Qual.

    Du hast die Wahl! Darum sag ich dir: „Triff die Wahl richtig,
    denn diese Entscheidung ist für dein Leben wirklich sehr wichtig.“.
    Sie entscheidet darüber, wo du verbringst die Ewigkeit.
    Du hast noch Zeit, dich zu entscheiden. Darum mach das doch noch heut.

    Du solltest dich entscheiden, denn was in Ewigkeit gilt,
    ist nicht, ob du alle religiösen Pflichten hast erfüllt.
    Es gilt allein, ob du hast den Herrn Jesus Christus oder nicht.
    Alles andere hat bei dieser Sache überhaupt kein Gewicht.

    Ich kann sagen: „Ja, ich kenne Ihn! Ich kenne die Wahrheit.
    Und ich weiß, dass ich mit verbringen werde die Ewigkeit.
    Ich habe den Herrn Jesus Christus als meinen Retter angenommen
    und bin dadurch meiner Rettung den einzig möglichen Schritt näher gekommen.

    Alles andere, was ich tue und getan habe in meinem Leben,
    kann mich nicht erretten, noch mir wirkliche Gewissheit geben.
    Ob ich sitze, liege oder stehe, wenn ich diese Zeilen schreibe,
    ich weiß, dass ich für immer errettet bin und bleibe.

    Denn ich habe Ihn, den Herrn Jesus Christus, angenommen,
    bin im Gebet zu Ihm hin vor Seinen Thron gekommen.
    Ich habe gesagt: „Mein lieber Herr, mein Leben ist voller Sünde
    und ich kann mich selbst davon retten, weil ich den Weg dafür allein nicht finde.

    Doch ich habe gehört und glaube, dass Du für mich
    meine Sünde hast getragen und hast in den Tod gegeben dich.
    Ich bitte dich, o Herr, nimm mich bitte auch an,
    dass ich von meiner Sünde befreit für Dich leben kann!“

    Als ich Ihn richtig annahm im Dezember 2019,
    konnte ich erstmals wirklich befreit auf meine Vergangenheit sehen.
    Die rettende Botschaft war zwar schon zu mir durchgedrungen,
    doch den entscheidenden Schritt zu gehen, war mir vorher nicht gelungen.

    Und jetzt stehe ich hier, sechs Jahre älter, blicke zurück
    und bereue an meiner Entscheidung nicht das kleinste Stück.
    Jeden bisher gegangen noch so kleinen Schritt,
    weiß ich, ging mein Heiland und Erlöser mit mir mit.

    Ich gehe weiter mit all den Erfahrungen, die ich gemacht hab,
    sehe, dass es mit Gott immer besser wird als ich gedacht hab.
    Ich lebe mein Leben so gut ich kann immer mit Blick auf Ihn allein,
    denn ich weiß, dass alles, was ich für Ihn tue, zu meinem Besten wird sein.

    Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn.
    Alle Gaben, die ich von Ihm habe, brauche ich für Ihn so gern.
    Alles, was ich hab und kann, gebe ich Ihm wieder zurück.
    Ich will Ihm nah sein, denn Gott nah zu sein, ist mein Glück.

    Ich will von dem geben weiter, was Er mir hat gegeben,
    will mit anderen teilen, dass Er mir schenkte neues Leben.
    Ich vertraue Ihm allein, meinem wunderbaren Gott,
    der mir half, der mir beistand in allem Elend, aller Not.

    Ich will dir erzählen, dir sagen, was Er ist für mich.
    Hör mir zu, ganz genau, Er kann und will das auch sein für dich.
    Er ist mein Gott, mein Retter, mein Erlöser, mein Vater.
    Er ist mein Helfer, mein Beistand, mein Freund, mein Berater.

    Mein Gott, mein Richter, mein Anwalt – alles ist er für mich.
    Er wollte dich und mich lieben, etwas and’res wollte Er nicht.
    Und weil wir durch Sünden von Ihm getrennt waren von Beginn an schon,
    gab Er für alle, jeden Menschen, Seinen einzigen Sohn.

    Dieser ist, wie Er sagte, der einzige Weg zum Vater,
    Er ist, durch wen erlöst wir können werden, denn alles tat Er.
    Er ist auch, der von Beginn an der Welt,
    alles in sich bestehen lässt und in sich selbst zusammenhält.

    Er ist die Wahrheit, die schon immer gültig ist.
    Er ist das Leben, dass schon immer war, sein wird und ist.
    Er ist Alles und ohne Ihn wär‘ Alles nichts.
    Er ist die Liebe, die Hoffnung, der Vollzieher des Gerichts.

    Er ist alles, was ein Mensch wirklich braucht im Leben.
    Er ist das Ziel, nach dem es sich lohnt, im Leben zu streben.
    Er ist der, den du in deinem Herzen haben musst,
    wenn du ewig leben willst. Sei dir dessen bewusst.

    Es ist wichtig, dass du dich für Ihn entscheidest, solange es noch geht.
    Denn irgendwann ist da die Zeit, in der es sein wird zu spät.
    Darum bitte ich dich, sofern du es noch nicht hast getan,
    geh zu dem Herrn Jesus Christus im Gebet und nimm Ihn heute noch an.

  • Hör mir zu

    Komm mal her – ich hab ’ne Nachricht für dich.
    Hör genau zu, denn sie ist wirklich sehr wichtig.
    Wie ich sehe, lebst du dein Leben, wie es dir gefällt.
    Du meinst, du bist sehr wichtig und der Mittelpunkt der Welt.

    Tut mir leid, doch ich bin da, zu nehmen die Illusion,
    die du in dir hast gefühlt dein ganzes Leben lang schon.
    Hör mir zu! Ich sage dir jetzt mal, was Sache ist.
    Und ich hoff‘, dass du’s im Kopf behältst und nicht wieder vergisst.

    Du lebst so, wie’s dir grad passt, oft nicht in Ruhe – nur noch Hast.
    Du willst weiter ohne Rast, doch kommst nicht weiter, nicht mal fast.
    Du hetzt von einem Ort zum Nächsten, vom tiefsten Punkt rauf bis zum Höchsten.
    Du brauchst ’nen Standpunkt, einen festen, und du brauchst jemand zum Trösten.

    Du hast so viele Traumata und es wird schlimmer Jahr für Jahr.
    Du willst nicht glauben, was doch wahr, doch du bist in großer Gefahr.
    Du sehnst dich nach früher, doch es wird dir wieder klar,
    dass es in deinem Leben nie mehr so wird, wie es mal war.

    Hör mir zu, denn ich weiß, was du vermisst.
    Das ist jemand, der bedingungslos für dich da ist.
    Du willst jemanden an deiner Seite, damit du nicht mehr alleine bist,
    jemand mit dem du deine Vergangenheit vergisst.

    Du hast trotzdem keine Ahnung, wen oder was du wirklich willst.
    Doch du suchst, nimmst, was du findest, auf dass du dir deine Wünsche erfüllst.
    Du hast nichts, doch willst gleich alles. Dich zerreißt deine Gier.
    Du willst weiter, immer weiter, doch du stehst immer noch hier.

    Du willst so vieles, doch hauptsächlich willst du besser werden.
    Du willst sein ein neuer Mensch allein durch dich selbst hier auf Erden.
    Du willst Ruhe in dir selbst finden und um dich herum.
    Du rufst nach Antworten, doch es bleibt alles stumm.

    Hör mir zu! Du kriegst im Leben vielleicht Ruhe für kurze Zeit,
    doch das reicht nicht aus für deine Ruhe in Ewigkeit.
    Du denkst vielleicht, dass du im Leben hast Ruhe gefunden,
    aber kaum gehst du weiter, wirst du vom nächsten Problem überwunden.

    Hör mir zu, denn deine Zeit läuft immer weiter ab.
    Hör mir zu, denn die Zeit für dich wird langsam knapp.
    Hör mir zu, denn ich kenne Hilfe für all deine Probleme.
    Hör mir zu, denn du bist noch auf dem falschen Weg, wie ich annehme.

    Hör mir zu! Denn deine Rettung ist schon lange da,
    Hör mir zu, denn dir ist das offenbar noch gar nicht klar.
    Hör mir zu, denn ich sage dir, was Wahrheit ist –
    Gottes Mensch gewordener Sohn, der Herr Jesus Christ.

    Ich sage dir, dass Er für dich kam hier her auf diese Erde,
    um deine Schuld zu sühnen, dass zwischen Gott und dir Frieden werde..
    Er kam, auf dass Er für alle deine Sündenschuld bezahle.
    Jetzt kannst du von ihr befreit werden vollkommen mit einem Male.

    Es liegt allein bei dir, wann und wie du dich entscheidest.
    Doch ich weiß, dass du jetzt schon gerne Ruhe hättest.
    Du kannst noch heute schon zu dieser Ruhe finden,
    die der Herr Jesus Christ dir geben will von deinen Sünden.

    Hör mir zu! Beginn damit, dass du Ihm deine Schuld bekennst!
    Mach das am besten gleich heute bevor du dich wieder verrennst!
    Sprich mit dem Herrn Jesus im Gebet, sag Ihm, wie’s mit dir steht.
    Mach das noch heut‘, bevor dir die Möglichkeit verloren geht.

    Sag zu Ihm: „Herr Jesus Christus, ich komme hin zu dir,
    bekenne, dass ich als armer Sünder stehe vor Dir hier.
    Du weißt, was ich in meinem Leben schon alles falsch hab gemacht.
    Ich bitt‘ dich: Komm mit Deinem Licht in meine finstere Nacht!

    Erfülle mich mit deinem Licht und mach mich völlig neu,
    nimm Du mir meine Ketten und mach mich völlig frei.
    Ich nehme dich als meinen Retter und Erlöser an,
    damit ich dann in Dir vollkommen ruhig leben kann.
    Amen.“

  • Reformationstag

    Vorgestern war Reformationstag. Na klar!
    Wenn’s so im Kalender steht, heißt’s, dass da was war.
    Doch was genau das ist, ist in der heutigen Zeit
    nicht mehr aktuell und nicht mehr so verbreit’t.

    Reformation – mal kurz darüber nachgedacht –
    bedeutet, dass man etwas Bestehendes nimmt und was andres draus macht.
    Und genau das war das Ziel der Tat an diesem Tag.
    Der Tag, an dem Luther seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche genagelt hat.

    Inhalt dieser Thesen waren Argumente gegen den Ablasshandel
    und sollte bringen in der Kirche einen Sinneswandel,
    ein Abwenden von lang erduldeter Tradition
    und Weggang von falscher und übler Religion.

    Er rief dazu auf, allein auf Christus zu schauen,
    allein auf die Gnade Gottes zu vertrauen,
    allein auf Gottes Wort, der Heil’gen Schrift, zu bauen
    und sich an die Rettung allein aus Glauben festzutauen.

    Er rief dazu auf, sich wieder zu Gott zu kehren,
    bei Ihm alle Lasten abzulegen, die leichten und auch schweren.
    Denn alles, wirklich alles, kann durch Ihn werden neu,
    wenn man Ihm und seinem Sohn bleibt täglich treu.

    Luther, ein katholischer Mönch, rief auf zur Reformation,
    und seine Kirche sah in ihm den Ursprung einer Rebellion.
    Hat er doch nicht nur Abkehr von ihr in Gang gebracht,
    sondern wurde zu einem ihrer größten Feinde über Nacht.

    War die Kirche doch schon mehrere Jahrhunderte lang
    die, die alle Ungebildeten in ihren Bann hinein zwang.
    Denn alle Menschen der unteren, ungebildeten, Schicht
    verstanden das Fachlatein der Priester und Messdiener nicht.

    Kaum einer hatte Wissen darüber, was in der Bibel stand,
    denn es gab sie nur in Fremdsprachen überall im Land.
    Weil nun Gott dieses Elend sah,
    gab Er eine Hilfe, die schnell war da.

    Der Kurfürst zu Sachsen war das zu seiner Zeit
    und mit ihm hat Gott Seine Hilfe bereit’t.
    Dieser Fürst hat unterstützt,
    dass das Wort Gottes wieder dem Volke nützt.

    Er holte Luther, um auf der Wartburg zu arbeiten,
    wo dieser das Neue Testament übersetzte in kürzesten Zeiten.
    Doch dabei blieb Luther auch nicht stehen,
    sondern sollte bis zu seinem Lebensende noch weiter gehen.

    Er arbeitete mit größtem Fleiß mit unter anderem sechs anderen Gelehrten,
    welche schließlich dem deutschen Volk eine ganze deutsche Bibel bescherten.
    Und diese Bibel brachte nicht nur eine Reformation,
    sondern im ganzen Land eine große Revolution.

    Die Menschen verstanden plötzlich Gottes Wort,
    jedes Kapitel, jeden Vers verstand jeder Mensch an jedem Ort.
    Und somit gab’s ein groß’s Bekehren,
    wodurch Gott konnte auch Seinen Segen vermehren.

    Denn wenn sich ein Mensch von Sünd‘ zu Gott bekehrt,
    er in seinem Leben mehr und mehr Segen erfährt.
    Nicht nur geistlich, sondern auch an Seele, Leib und Gut,
    denn Gott selbst ist des Gläubigen Schutz und Hut.

    Wer Ihm voll vertraut, annimmt den Herrn Jesus Christ
    glaubt, dass Er für die eigene Sündenschuld gestorben ist,
    und dies bekennt mit dem Munde, wird selig
    und bekommt geistliche Reichtümer geschenkt sehr viele, nicht wenig.

    Wer dies glaubt, hat sicher eine wunderbare Ewigkeit
    und kann sicher sein, dass er sich Gottes ewig freut.
    Denn er darf sein ewiges Leben in Gottes Herrlichkeit verbringen,
    wonach viele streben, es versuchen zu erlangen mit falschen Dingen.

    Doch all menschliches Vermögen hilft weiter keinen Deut
    hin zu der von Gott geforderten heiligen Gerechtigkeit.
    Diese kann ein Mensch jetzt nicht durch erlangen durch eigenes Handeln,
    auch nicht durch äußerlich noch so fromm scheinendes Wandeln.

    Nein! Des Menschen Herz ist böse von Jugend an.
    Kein Mensch ist gut oder hat noch nichts Böses getan.
    Denn jeder Mensch hat vor Gott große Schuld,
    doch Gott trägt und erträgt sie noch mit großer Geduld.

    Aber jeder Mensch muss wegen seiner Sünde sterben
    und kann aus sich selbst nicht ewiges Leben erwerben.
    Er kann es nur, wenn er ist ein geliebtes Gotteskind,
    welches nach seinem Tod dort hinkommt, wo die Heiligen sind.

    Doch Gotteskind kann man nur auf einem Weg werden.
    Nämlich, indem man den Sohn Gottes annimmt in seinem Leben auf Erden.
    Denn Er, Gott, gab Seinen eingebor’nen Sohn Jesus Christ,
    der für unsere Schuld ans Kreuz gegangen und dort für uns gestorben ist.

    Wer an Ihn, an dieses Opfer für sich glaubt,
    dem Gott, sein Kind zu sein, erlaubt.
    Der ist vor Gott wirklich heilig und gerecht,
    was jeder Mensch eigentlich von Herzen gern möcht‘.

    Und wer diesen seinen Glauben an den Herrn Jesus Christus bekennt,
    Ihn seinen Herrn, Retter, Erlöser und Friedefürst nennt,
    wer Ihn bekennt in Zeugnis oder Predigt,
    ist vor Gott auf ewig selig.

    Willst du dies auch? Willst du das auch sein?
    Willst du auch vor deinem Schöpfer sein heilig und rein?
    Dann komm zu Ihm sofort im Gebet. Tu es noch heut!
    Geh zu Ihm hin! Jetzt ist es noch Zeit!

    Lass dich erretten durch deiner Seelen einz’gen Erlöser
    und lass dich beschenken mit Frieden, der größer
    als alles, was die Welt dir bieten kann,
    und geh mit den Heiligen in Gottes Ewigkeit hinein dann.

    Lass dir im Herrn Jesus Christus schenken innere Reformation,
    nach welcher du dich sehnst und wahrscheinlich suchst lange schon.
    Gib Ihm deinen sündigen Mensch, den unreinen und alten,
    und lass ihn durch den Herrn vollkommen neu und wunderbar gestalten.

    Auch wenn du weiterhin wirst leben in dieser Welt,
    bist du doch schon in Christus in Gottes Herrlichkeit gestellt.
    Du kannst für Ihn hier auf Erden Gutes voranbringen,
    nämlich den Bau von Gottes Reich in noch verborgenen Dingen.

    Willst du heute noch werden ein Teil dessen, das unbeschreiblich groß,
    wirf dich an den Herrn Jesus Christus und sage dich von allem Bösen los!
    Leg Ihm hin alles, was dich belastet und beschwert,
    und lass dir von Ihm geben neuen, echten Lebenswert!

    Du kannst dies tun in Gedanken durch ein einfaches Gebet.
    Wag es mit Ihm, auch wenn gefühlt alles gegen dich steht!
    Sag Ihm: „Herr Jesus Christus, ich komm heut‘ zu Dir hin
    und stehe vor Dir als Sünder – so, wie ich bin.

    Ich weiß und glaube, dass Du mich kannst befreien,
    und bitt‘ Dich: Tu es!, und mach aus mir einen neuen
    Menschen, der auf ewig erlöst von der Sünde,
    und mach mich noch heute zu Deines Vaters Kinde.“

  • Halloween – Schau hin!

    Morgen ist schon wieder Halloween,
    ein Tag, von dem ich sag: Schau unbedingt genauer hin!
    Denn jetzt, wo ich älter und klüger bin,
    sehe ich auch kritischer und genauer hin.

    Halloween ist es ein Tag und eine Nacht voller Dunkelheit,
    und das nicht nur wegen der Jahreszeit.
    Es ist für mich eine Nacht der Geister und des Todes.
    Ein Tag, der feiert, was böse und in Dunkelheit groß ist.

    Ein Tag voller Feiern und unbändigem Spaß,
    der gut heißt, was inwendig übel, und freut sich über das.
    Ein Tag, an welchem vielerorts viele Häuser geschmückt
    und jeder den anderen machen will mit Gruseligem verrückt.

    Ein Tag, an welchem dunkle Gestalten und Geistern werden geprießen,
    die bei unseren Vorvätern noch greulich waren und wurden zutiefst böse gehießen.
    Ein Tag, an dem, was dunkel ist, wird hell genannt.
    Ein Tag, dessen wahre Herkunft nur noch von wenigen gekannt.

    Es wird geschmückt, beschönt, verehrt, beleuchtet,
    wovor vor ein paar Generationen man sich noch gefürchtet.
    Es wird gefeiert, getanzt, gesungen und gelacht,
    über das, was vielen Menschen schon hat Angst, Furcht und Schrecken gebracht.

    Halloween, der Dämonen, Geister und Teufel Nacht,
    wird heute verharmlost und eher zum Zirkus gemacht.
    Viele Kinder freuen sich über das Verkleiden
    und können das Herumgehen und Süßigkeiten bekommen sehr gut leiden.

    Sie gehen herum und sagen „Süßes oder Saures!“,
    doch wissen über dessen Herkunft nichts Genau’res.
    Sie wissen nicht, dass, wer das im ursprünglichen Sinn hat gesagt,
    nach Opfergaben für ein heidnisches Kult-Fest hat gefragt.

    Konnte man in einem Haus vor Armut kein ausreichend Opfer geben,
    nahm man stattdessen auch Kinder und diesen schlussendlich ihr Leben.
    So wurden Gut, Geld, Tiere, Menschen zu Opfergaben,
    die die Priester, die sie holten, im Nachhinein geopfert haben.

    Und wenn aus einem Haus schon ein Mensch als Opfer genommen,
    hat das Haus zum Schutz eine leuchtende Kürbislaterne bekommen.
    Diese wurde draußen vor dem Haus aufgestellt
    und dadurch das Haus als frei und vor Geistern geschützt gezählt.

    Auch wurden und werden in dieser Nacht getrieben besondere Riten,
    über die die sie taten und tun höchstes Stillschweigen hüten.
    Und das, was bekannt ist, wird verkauft als Lüge oder Spaß,
    sodass heute selbst schon die Jüngsten reden über dies und das.

    Vielen Eltern ist auch nicht bewusst, welch Gefahr sie ihre Kinder aussetzen,
    wenn sie, ohne selbst genau zu prüfen und nur unwissend daherschwätzen.
    Doch ich sag euch, ob Kind oder Eltern, nehmt das wirklich ernst!
    Ich schreibe diese Zeilen nicht zum Spaß, sondern dass ihr, dass du was lernst.

    Doch auch wenn du forschst nach Hintergründen dessen, was du meinst zu wissen,
    sag ich dir, dass das langfristig nicht zu Besserung wird führen müssen.
    Denn auch, wenn du wüsstest über alles in der Welt Bescheid,
    über Freude, Reichtum, Können, Unvermögen, Armut und Leid,

    wenn du es schaffst, alles vereint unter einen Hut zu bringen,
    wird dir, alles voll und ganz zu verstehen, trotzdem nicht gelingen.
    Denn alles Wissen, das es gibt in dieser Welt,
    hat keinen Wert, weil es am Ende nicht mehr zählt.

    Alles, was du hast erreicht im Leben, hat keinen Wert,
    weil dein Leben im Vergleich zur Ewigkeit wie ein Dampf dahinfährt.
    Alles, wirklich alles, was du siehst, wird irgendwann vergehen.
    Nichts, aber auch gar nichts in dieser Welt bleibt ewig bestehen.

    Du aber, der du als Seele geschaffen bist zu deiner Zeit,
    bist ausgelegt und bereitet für ein Leben in Ewigkeit.
    Ein Leben voller Liebe, Frieden, Reichtum und Freud‘,
    ein Leben, das besser ist als alles, was du dir vorstellen kannst heut.

    Ein Leben in ewiger Herrlichkeit, nur für dich bereit.
    Und die Fragen sind: Willst du das haben? Hast du dafür Zeit?
    Denn auch wenn du hier in deinem vergleichssweise kurzen Leben
    willst alles für dein Wohlergehen, Vorankommen und Reichtum geben,

    hast du jetzt noch den kurzen Moment deines restlichen Lebens Zeit,
    zu entscheiden und festzumachen, wo du verbringst die Ewigkeit.
    Es gibt nur zwei Möglichkeiten: ewiges Leben oder ewigen Tod.
    Du kannst haben ewigen Reichtum oder ewige Armut und Not.

    Für dich ist bereitet ewiges Leben, an dem du dich kannst ewig freuen,
    oder ewiger Tod mit ewigen Schmerzen und ewigem Schreien.
    Wie schon beschrieben: Du kannst für dich noch heute entscheiden,
    ob du willst in Ewigkeit Ruhe und Frieden haben oder ewig leiden.

    Eine einzige Entscheidung, wirklich nur eine allein,
    entscheidet darüber, wo du in Ewigkeit wirst sein.
    Und der Inhalt dieser Entscheidung ist,
    ob du angenommen hast den Herrn Jesus Christ.

    Denn Er allein, der Herr Jesus Christ, hat für dich schon gestritten,
    hat für aller Menschen Sünde bezahlt und an deiner Statt am Kreuz gelitten.
    Du kannst und wirst dich niemals selbst erretten,
    auch, wenn alle dir wohlgesonnen und nichts gegen dich hätten.

    Du kannst es nicht. Egal, wie sehr du es auch willst.
    Du bist nicht gut und so, dass du die Voraussetzung erfüllst.
    Denn um gerettet zu werden, musst du werden von allen Sünden frei,
    musst werden ein neuer Mensch mit neuem Leben mit einfach allem neu.

    Doch du kannst dich nicht aus dir selbst heraus erneuern,
    denn du kannst nicht einmal alles, was in dir passiert, steuern.
    Du bist ein Mensch und kannst nichts ändern daran,
    egal ob du bist jung oder alt, ob du bist Frau oder Mann.

    Du bist ein Mensch und jeder Mensch ist ein Sünder,
    alle Erwachsenen und auch alle Kinder.
    Und jeder Mensch ist ein Sünder schon von Geburt an.
    Ja, an jedem Menschen klebt die Sünde von Anfang an dran.

    Und weil jedem Menschen die Sünde anklebt,
    will ich dir jetzt sagen, was noch dazu geschrieben steht.
    Die Heilige Schrift, Gottes Wort, sagt dazu,
    dass jeder Mensch wegen seiner Sünde sterben muss – auch du.

    Und weil Gott nicht will, dass jeder Mensch muss in seiner Sünde sterben,
    sandte Er für dich und mich Seinen Sohn zu uns Menschen auf Erden.
    Er sandte Ihn, um mit Seinem kostbaren Blut für unsre Sünden zu bezahlen,
    um uns von ihnen zu befreien und uns zu erretten vor den verdienten Höllenqualen.

    Und wenn du jetzt meinst, dass du sie nicht verdienst,
    erkläre mir bitte, wie du sonst all deine Sünden sühnst.
    Du kannst es nicht, denn du bist nicht rein
    und wirst auch niemals aus dir selbst vor dem großen Gott rein sein.

    Du brauchst jemanden, der dich aus deinem Elend befreit,
    und gerade das will der Herr Jesus Christus tun zu dieser Zeit.
    Denn jetzt noch kann, wer zu Ihm kommt, angenommen werden,
    von Sünden befreit werden und in Ihm ruhend leben auf Erden.

    Drum sag ich dir, was das Beste für dich ist:
    Nämlich, Ihn anzunehmen, den Herrn Jesus Christ.
    Nimm Ihn an als deinen Retter und Erlöser.
    Lass Ihn dich befreien, denn Er ist größer.

    Größer als alles auf und in dieser Welt,
    größer als alles, was sich gegen dich stellt.
    Er ist bei dir, an deiner Seite jederzeit,
    und wenn du zu Ihm gehörst auch zu kämpfen für dich bereit.

    Glaube du an Ihn, Er macht dich frei.
    Er schenkt dir ein Leben, das jeden Tag neu.
    Er erneuert dich von innen, was selbst nicht kannst du,
    und ist bei dir, schenkt dir Kraft, spricht dir gute Worte zu.

    Du kannst sie lesen und jeden Tag neu studieren.
    Sie werden dich sicher leiten und auf guten Wegen führen.
    Seine Worte, die wahr waren und sind zu jeder Zeit,
    sind nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit.

    Kehr du zu Ihm um und mach es jetzt fest im Gebet,
    damit dein Name, wenn du vor Gott stehst, mit im Buch des Lebens steht.
    Nimm den Herrn Jesus Christus an, nimm an, was Er für dich getan,
    lass dich von Ihm ändern, verwandeln und fang in Ihm neues Leben an.

    Der Weg ist kurz und einfach, es reicht ein simples Gebet.
    Du kannst einfach beten oder mit betendem Herzen lesen, was nachfolgend steht.
    „Ich komme zu dir, Herr Jesus Christ, so wie ich bin.
    Und bitte dich: Nimm du mich elenden Sünder hin.

    Reinige Du mich, erlöse mich durch Dein kostbares Blut
    und mache Du mich auf ewig in Dir gerecht und auch gut.
    Nimm Du mich an, lass mich auch ein Gotteskind sein,
    dass ich, wenn es Zeit ist, mit dir ziehe in den Himmel hinein.“

  • Kommt!

    Oh kommt doch, ihr Menschen, von nah und von fern!
    Oh kommt doch hierher und preiset den Herrn!
    Oh preiset den Herren, der Großes getan!
    Ruft, betet den Schöpfer dieser Welt doch an!

    Kommt doch nur, kommt her und seht, was er hat vollbracht,
    in dem, dass Er zu uns kam in die dunkelste Nacht,
    dass Er uns errettete durch seinen Sohn
    und gab uns das ewige Leben als Lohn.

    Oh kommt doch und sehet, was geschehen!
    Kommt und erzählt das, was andere gesehen!
    Kommt doch, schaut den Herrn der Wunder vollbracht!
    Rühmet und preiset den, der alles gemacht!

    Kommt doch und preiset ihn, lobet den Herrn!
    Kommt doch ihr Menschen von nah und von fern!
    Oh kommt doch her, ihr Menschen, von nah und von fern!
    Oh kommt, rühmt und lobet den gnädigen Herrn!

    Kommt und seht das Wunder das geschah!
    Kommt und schaut den Herrn, der auf Golgatha
    Seinen Sohn hat für deine und meine Schuld gegeben,
    damit die, die an Ihn glauben, für immer leben.

    Schaut den, der seinen Sohn gab für unsere Schuld,
    nahm uns an in Liebe, Gnade, Geduld.
    Er hat es vollendet. Er hat es vollbracht
    und Freude und Hoffnung den Menschen gemacht.

    Oh kommet und sehet den, der allein treu
    und kommt und nahet euch Ihm jeden Tag neu.
    Oh kommt doch ihr Menschen, die ihr seid blind und verloren.
    Oh kommt und werdet in Christus neu geboren.

    Oh kommt, lasst euch geben, was nimmer zerfällt,
    lasst euch geben, was besser als alles Gut, alles Geld.
    Oh lasst euch in Ihm geben ewiges Heil!
    Nehmt Ihn an und erhaltet das beste Teil

    Geht zu Ihm, die ihr seid als Sünder geboren
    und ohne Gott und Seinen Sohn auf ewig verloren!
    Geht zu Ihm, die ihr seid Menschen wie ich!
    Geht heute zu Ihm und wartet doch nicht!
    Er hat eure Errettung gekauft durch Sein, durch Christi, Blut.
    Geht, nehmt Ihn an und lasst Ihn machen alles gut!

    Geht zu Ihm, sagt zu Ihm: „Herr Jesus Christ,
    ich weiß, dass du für alle Sünde gestorben bist.
    Ich weiß und bekenne, dass auch ich ein Sünder bin,
    und bitte Dich, nimm Du mich verlor’nen Sünder hin.

    Nimm mich hin zu Dir, in Deine Gnad‘,
    und lass mich sein, einer, der in Dir alles hat!
    Vergib‘ mir meine Sünde, was ich habe Böses getan!
    Ach Herr, nimm Du mich so, wie ich bin, an!

    Herr, ich glaub‘ und weiß, dass Du willst vergeben.
    Herr, ich bitte Dich, schenke mir auch neues Leben!
    Herr Jesus Christ, sei Du mir Erlöser und Herr
    und lass mich Dich erkennen immer mehr und mehr!“

  • Glück

    Wenn ich dir erzähle, was für mich Glück ist,
    ist’s möglich, dass du sagst: „Ich glaub‘, dass du verrückt bist.“.
    Doch lass mich erst kurz erzählen, was es für mich ist nicht,
    damit du weißt, was für mich hat kein Gewicht.

    Glück ist für mich nicht ein Sechser im Lotto
    oder das Leben nach einem Lebensmotto.
    Glück ist für mich nicht das Finden von Geld
    oder zu haben davon Mengen ungezählt.

    Glück habe ich nicht durch Spiel oder Ruhm
    und auch nicht durch sehr viel Eigentum.
    Glück habe ich weder durch einen Glücksbringer
    oder andere Glück versprechende Dinger.

    Nur eine Sache ist’s, die für mich Glück ist und Halt,
    doch die ist nicht zu finden in sichtbarer Gestalt.
    Glück ist für mich kurz gesagt Freude pur.
    Das bedeutet, dass von Trauer ist keine Spur.

    Das aber habe ich bei kaum etwas in dieser Welt heute.
    Doch ich stimme in Psalm 73:28 ein: „Aber das ist meine Freude,
    dass ich mich zu Gott halte …“, erst einmal bis dorthin.
    Was hier schon steht, macht für mich Sinn.

    Denn damit ich wirklich Glück und Freude hab,
    muss ich zu dem, der mich schuf und mir Leben gab.
    Denn Er, wirklich nur Er allein,
    kann Erfüller all meiner Sehnsüchte sein.

    Denn nur Er allein weiß, was ich wirklich brauche im Leben,
    denn Er hat es mir mit all seinen Facetten gegeben.
    Doch das war erst der halbe Vers – weiter geht’s jetzt,
    denn Gott hat alles vollkommen gegeben und gesetzt.

    Wir lasen, dass Freude ist, sich zu Gott zu halten – tue ich gern,
    weiter steht „und meine Zuversicht setze auf den Herrn Herrn“.
    Das bedeutet, auf Ihn alle Hoffnung zu setzen. Auf Ihn zu hoffen,
    egal zu welcher Zeit, was auch geschieht oder wovon man ist betroffen.

    „Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht
    des, das man hoffet, und nicht
    zweifeln an dem, das man nicht siehet.“,
    Hebräer 11:1 bestätigt’s – glaube, hoffe, was auch geschieht.

    Doch weiter im Vers aus Psalm 73,
    denn was da zu lesen ist, ergibt sich
    aus dem bisher Geles’nen ganz klar.
    Halt so, wie Gottes Wort sein wird, ist und war.

    Noch einmal, um es kurz zusammenzufassen
    und alles vom Bisherigen in Erinnerung zu lassen:
    Freude ist, zu Gott sich zu halten, Zuversicht auf Ihn zu setzen.
    Was jetzt folgt, lässt sich leicht damit vernetzen.

    Aus den bisherigen Dingen folgt nun
    „dass ich verkündige all dein Tun.“.
    Das heißt, von Gottes Wirken und Werken zu reden,
    jederorts, jederzeit, mit ausnahmslos jedem.

    Nun ja… darin bin ich jetzt nicht so gut,
    denn ich bin jemand, der vieles, um anderen zu gefallen, tut.
    Ich hatte es aber bisher schon mit Gottes Hilfe geschafft,
    anderen von Ihm zu erzählen mit aller Kraft.

    Doch nicht nur im Verkündigen durch Reden allein
    soll Sein Tun durch mich verkündiget sein.
    Von Ihm und Seinen Taten soll sprechen mein ganzes Leben,
    mein Handeln, Reden, Denken – alles eben.

    Auf Ihn allein ausgerichtet soll mein Leben sein
    und alles in mir, an mir, von mir soll in die Welt hinaus schreien:
    Gott, der Herr, hat Großes an mir getan,
    denn Er nahm mich armen, elenden Sünder an.

    In Ihm allein gibt es Vergebung aller Sünden.
    In Ihm allein ist Heil und Rettung zu finden.
    Er gab Seinen Sohn, auf dass Er für mich starb,
    meine Sünde zu nehmen ans Kreuz und ins Grab.

    Dort ist sie geblieben. Dort hat Er sie gelassen.
    Ich sage dir, dass ich kann mein Glück kaum fassen.
    Denn auch wenn ich jetzt noch im Leib leb‘ in Sünde,
    bin ich durch das Blut Christi erkauft Ihm zum Kinde.

    Es wäscht mich rein, macht mich rein von aller Schuld
    und lässt mich immer mehr verstehen Gottes Geduld,
    Seinen Langmut, Seine Liebe, Sein Heil, Seine Gnade.
    Doch dass das so wenige auch wollen, finde ich furchtbar schade.

    Denn, wer nur hofft auf das für ihn Sichtbare,
    verpasst bei Gott das Vollkommene, Reine und Wahre.
    Und damit noch so viele wie möglich auch errettet werden,
    will ich mich, mein Fleisch, überwinden auf Erden.

    Ich will gehen zu anderen, vom Heil Ihnen verkünden,
    Ihnen sagen, wie sie rein werden von allen Sünden.
    Ich stehe da als Botschafter an Christi Statt,
    wie Paulus im 2. Korinther geschrieben hat.

    Ich vermahne: Lasset euch versöhnen mit Gott!
    Ich sage: Lasst euch erretten von Sünde und Tod!
    Lasst euch von Ihm in Christus schenken neues Leben,
    welches Er, jedem, der zu Ihm kommt, will geben.

    Der Weg zu Ihm ist kurz: Bekenne du Ihm deine Sünde,
    nimm Ihn als Retter und Erlöser an und werd‘ noch heute zum Kinde.
    Erhalte wahres Glück und geh‘ auch mit dorthin,
    wo Gott und Seine Heiligen in Ewigkeit sind.

    Ein Ort voller Frieden, Freude und Gerechtigkeit,
    allem vollkommen, was nicht vollkommen ist heut‘.
    Kehre du zu Ihm um! – Jetzt ist noch die Zeit!
    Habe Freude und Glück in Gottes Nähe in Ewigkeit.

  • Glaube

    Ich
    Ich glaube
    Ich glaube, dass du verunsichert bist,
    weil so vieles heutzutage unsicher ist.

    In den Nachrichten hörst du von Krieg und von Frieden,
    viele Menschen, viele Meinungen, alle verschieden.
    Die einen rufen nach Gerechtigkeit, die anderen nach Klarheit,
    aber kaum einer in dieser Menge sucht Wahrheit.

    Jeder nimmt, was ihm grad passt,
    kaum einer passt sich an.
    Dass da fast jeder den anderen hasst,
    ist einzige klare Folge dann.

    Ich glaube, dass es eine unveränderliche Wahrheit gibt,
    an welcher niemand etwas ändern kann, so wie’s ihm beliebt.
    Sie steht da, unumstößlich, doch von den meisten verachtet,
    weil ihr Menschen nur an euch und euer Wohlleben dachtet.

    Du, ich, wir sind Ursache für den Befund,
    dass Wahrheit heute wirken muss im Untergrund.
    Alle sagen „Wahrheit ist schön.“ und „Wahrheit ist toll.“,
    doch der größte Teil der Menschen hat von ihr die Nase voll.

    Denn was kannst du damit anfangen, wenn dir wird Wahrheit aufgetischt?
    Sind wir mal ehrlich, du denkst bestimmt „Dass das Wahrheit ist, glaub ich nicht.“.
    Und da liegt wahrscheinlich das größte Problem –
    die Wahrheit ist vielen einfach viel zu extrem.

    Denn wenn Wahrheit sich Bahn bricht, zum Zuge kommt,
    kann jeder Mensch einpacken – gleich, sofort, prompt.
    Denn wenn alles Verborgene wird sein zu sehen,
    ist kein Mensch ohne Schuld, kann kein Mensch bestehen.

    Ich, ich glaube, dass es gibt eine Wahrheit,
    die schon immer bestand von Anbeginn der Zeit.
    Zu dieser Wahrheit gehört: Gott hat den Menschen geschaffen.
    Er ist kein Ergebnis von Evolution, stammt nicht ab vom Affen.

    Doch daran können die meisten Menschen sich nur stören,
    denn für sie ist es schöner, Affen anzugehören,
    als von einem genialen Schöpfer geschaffen zu sein.
    Manche leben auch wie Affen, könnte man fast meinen.

    Laut schreien, auf die Brust klopfen und anderen imponieren
    und dabei sich selbst und die anderen verführen.
    Denn fängt man dann an, von der Wahrheit zu reden,
    wird man sehen Ausreden vorhalten ausnahmslos jeden.

    Doch zurück zum Thema – ich schweife weit ab.
    Um alles zu sagen ist die Zeit viel zu knapp.
    Der Mensch wurde geschaffen – haben wir gelesen oder gehört,
    und auch, dass das zu hören die meisten stört.

    Die Wahrheit ist, dass damit verbunden
    der Ursprung alles Lebens kann werden gefunden.
    Doch das Leben der ersten Menschen war nicht mit Erfolg gekürt,
    denn nach nur kurzer Zeit wurden sie vom Teufel verführt.

    Sie haben gegen Gott gesündigt, sind geistlich gestorben,
    denn ihre geistliche Bindung zu Gott war nun verdorben.
    Und heute ist auch sehr oft und viel zu sehen,
    wie Menschen ohne Gott verloren gehen.

    Menschen suchen heute Hoffnung, Freude, Lebenssinn,
    doch kaum gefunden ändert sich das Leben und sie sind dahin.
    Doch damit wir jetzt und in Ewigkeit können erfüllt leben,
    hat Gott für uns Seinen Sohn Jesus Christus gegeben.

    Er starb am Kreuz für aller Menschen Schuld.
    Und Gott hat auch heute noch unbeschreiblich viel Geduld.
    Denn jeder Mensch ist Sünder und hat den ew’gen Tod verdient,
    doch Gott hat im Herrn Jesus Christus all unsere Schuld gesühnt.

    Wer ihn annimmt als Retter, aufnimmt als Herrn in sein Herz,
    dem kann Er noch heute die Last nehmen von Sünde, Tod und Schmerz.
    Noch ist Umkehr möglich. Er steht noch da, ruft, ist bereit,
    jeden, der willig ist, umzukehren, anzunehmen jederzeit.

    Drum warte du nicht auch noch länger
    und lass dir vom Leben werden bang und bänger.
    Geh du hin zu Ihm, zum Herrn Jesus Christ,
    und sag Ihm von Herzen, was dein Anliegen ist.

    Sag Ihm: „Herr, Gott, ich bin ein Sünder schon mein ganzes Leben,
    doch Du hast gesagt, dass Du hast Rettung uns gegeben –
    Rettung im Herrn Jesus Christus, Deinem Sohn.
    Ich bitte dich, Herr, lass Ihn in mir wohn’n.

    Ich bekenne dir all meine furchtbare Sünde
    und bitte Dich: Mach Du mich noch heut‘ zu Deinem Kinde.
    Ich bitte Dich: Rette Du mich von Sünde und Tod
    und hol‘ mich heraus aus meiner elenden Not.

    Ich will Dir folgen, bei Dir will ich sein
    und ziehen mit vielen anderen in deinen Himmel ein.
    Ich bitte Dich, mich anzunehmen, in Jesus Christi Namen!
    Erbarme Dich meiner, bitte vergib‘ mir! Amen.“

  • Unverdient

    Hör mir mal zu: Ich will dir von Geschichten,
    die in der Bibel stehen, erzählen und dichten.
    Ich will dir erzählen, was damals ist passiert,
    wie Gott hat Sein Volk und Seine Freunde geführt.

    Nun pass gut auf, achte darauf und hör gut zu,
    lass dich überraschen und nimm zu Herzen es du.
    Stell dir vor, dass eines Tages ein König kam,
    suchte und fand einen Mann, der war lahm.

    Und weil dieser der Familie seines Freundes angehört,
    hat den König gar nichts an ihm gestört.
    Er nahm ihn zu sich, in den Palast hinein
    und ließ ihn wie eines seiner Kinder sein.

    Dieser Mann, an beiden Füßen lahm, Mephiboseth, hieß er,
    war der Sohn Jonathans, welchen der König David sehr
    liebte und seinen Nachkommen Gutes wollt tun.
    Mephiboseth kam zu ihm, ohne zu ruhen.

    Er erfuhr dort, dass der König ihm hatte bestimmt,
    im Palast bei ihm zu wohnen wie ein Königskind.
    Der König sprach zu des Mannes Knecht:
    Bearbeite du seinen Acker und tue recht.

    Tu recht an deinem Herrn, sorge für seinen Sohn,
    denn alles, was deines Herrn war, gab ich ihm schon.
    Der Knecht, Ziba sein Name, gehorchte dem König
    und sprach: Alles, wie der König will, tue ich.

    So setzte er des Königs Willen um in die Tat,
    Arbeitete für seines Herrn Sohn Micha von früh bis spat.
    All das hat der Mann, Mephiboseth, bekommen
    und, als der König es schenkte, freudig angenommen.

    Diese Geschichte ist als Beispiel uns geschehen,
    damit wir Gottes Güte und Gnade können sehen.
    Denn was Mephiboseth, dem Sohn Jonathans, geschah,
    ist als Sinnbild für dein und mein Leben da.

    Du und ich, wir sind der Mann, der da hinkt,
    der nicht gut laufen kann, weil er in Sünde versinkt.
    Doch wer den Herrn Jesus Christus als Retter angenommen,
    ist in seine Familie, also Jonathans, gekommen.

    Und allen, die Ihm blutsverwandt angehören,
    will Gott, der Herr, Seine Gnade nicht verwehren.
    Er will sie aufnehmen, zu sich in Sein himmlisches Reich,
    dessen Glanz, Pracht und Schönheit nichts anderem gleich.

    Er will, dass wir in Seinem Palast leben,
    und dass wir unsern Besitz, unser Zeugnis, anderen geben.
    Er will dich, mich, uns alle beschenken,
    will uns mit Ruhm, Ehre und Freude bedenken.

    Um das zu können, hat Er Seinen Sohn gegeben,
    der für uns opferte Sich und Sein sündloses Leben.
    Er hat mit Seinem Blut all unsere Sünden gesühnt
    und will allen neues Leben schenken unverdient.

    Wenn du auch willst mit in des Königs Palast hinein
    und eines von seinen vielen Kindern willst sein,
    dann sei gescheit und geh‘ hin zu Gott, zum König,
    der gab Seinen Sohn für dich und für mich.

    Nimm an Seinen Sohn, der dich errettet durch Sein Blut,
    lass dich von Ihm und Seinem Geist führen wirklich gut.
    Tu das noch jetzt, solang heute ist, sonst kann es zu spät sein,
    und gehe dann mit allen anderen Gotteskindern zu Gott ein.