Kategorie: Gedichte

  • Erkenntnis

    Eine große Freude würde es sein,
    wenn alle Menschen würden Gott erkennen.
    Wenn sie die Wahrheit sähen ein,
    Ihn ihre Hilfe, Stärke, ihren Schutz und Sicherheit nennen.

    Alle Menschen suchen und hoffen
    nach dem wirklichen Sinn im Leben.
    Mancher tut’s verborgen, andere offen,
    jeder, wie’s ihm gerade so passt eben.

    Jeder zieht sich die ihm passende Jacke an,
    sucht sich seine eigene Wahrheit.
    Er glaubt zu glauben, doch ist nah am Zweifel dran,
    kommt meist damit nicht weit.

    Aber es gibt auch viele, die wissen,
    dass irgendwas Höheres sei,
    etwas, an das sie glauben müssen.
    Dieses Denken ist sehr alt, nicht neu.

    Du gehörst zu den einen oder den andern
    oder stehst irgendwo zwischen beiden.
    Du gehörst vielleicht zu denen, die wandern,
    aber sich nicht können für einen Weg entscheiden.

    Doch wenn du nur Gott würdest erkennen
    und Seinen Sohn, der dich retten kann,
    dann könntest du sicher dein Lebensziel nennen,
    nicht mehr ohne Plan herumirren dann.

    Denn der Herr Jesus Christus starb für dich,
    hat neues Leben für dich bereit.
    Wenn du Ihn hast angenommen noch nicht,
    tu es jetzt, solange noch ist Zeit.

    Nimm Ihn auf in dein Leben,
    lass dich von Ihm erlösen.
    Er kann alles, was du brauchst, dir geben,
    dich befreien von allem Bösen.

    In Gott und Seinem Sohn
    kann jeder Rettung finden,
    erlöst und frei hier leben schon,
    muss sich an nichts Nichtiges binden.

    Jeder könnte leben frei,
    in Gott ruhend allezeit.
    Jeder wäre durch Ihn neu
    und von aller Last befreit.

    Dies ist die Antwort auf die Frage:
    Was wäre, wenn
    alle Menschen doch Gott mögen erkennen?

  • Warte mal kurz

    Ich will dir kurz was erklären, long story short.
    Egal, wer du bist, was du tust, egal an welchem Ort.
    Du bist ein Sünder, brauchst Erlösung davon,
    die schon zu Beginn deines Lebens da war schon.

    Du tust Böses, auch wenn du meinst, du seist gut.
    Mach dir nichts vor, denn dein Denken und Handeln nicht allen gut tut.
    Mach dir bewusst, dass es einen gerechten Gott gibt,
    der keine sündigen und bösen Menschen liebt.

    Doch Er hat Seinen eigenen Sohn gegeben,
    dass alle Menschen, die in Sünde leben,
    von dieser Sünde werden können befreit,
    sodass sie mit Gott leben können in Ewigkeit.

    Aber sag nicht: „Ja, ja. Jetzt kommt wieder das mit Hölle und Tod.“,
    denn diese Einstellung ist eine Ursache für der Menschen größte Not.
    Ein Leben ohne Gott mag zwar schön wirken und auch haben Sinn,
    doch es bleibt die beißende Frage: Wo geh‘ ich eigentlich hin?

    Auf diese Frage hat Gott die Antwort gegeben.
    Entweder du gehst in den ewigen Tod oder in das ewige Leben.
    Darum sei, wenn du dich gegen Ihn entscheidest, bereit,
    ein Leben in Schmerz und Not zu verbringen in Ewigkeit.

    Ich sag es dir gerne immer wieder, denn du bist mir wichtig.
    Entscheidung für Gott ist existentiell, nicht null und nichtig.
    Wenn du Fragen hast, schreib mich gerne an.
    Ich will für dich nach Antworten suchen, wenn ich sie noch nicht geben kann.

  • Veränderung

    Wenn es dein Leben nicht gut mit dir meint,
    such dir jemanden zum Reden,
    denn es gibt so viel Grund zum Leben.

    Wenn dir alles verloren und sinnlos erscheint,
    dann geh‘ zu deinem Schöpfer hin,
    such bei Ihm deinen Lebenssinn.

    Er hat einen Plan für dich,
    der wunderschöner sein kann nicht.

    Er will dich mit so viel mehr beschenken.
    So viel, dass so groß du kannst nicht denken.

    Nimm Ihn an! Lass Ihn in dein Leben!
    Er will dir Ruhe schenken und Seinen Frieden geben.

    Geh‘ zum Herrn Jesus Christus im Gebet
    und sag‘ Ihm, wie es dir wirklich geht.

    Suche Ihn und lass dich von Ihm finden,
    lass dich befreien von all deinen Sünden.

    Er will dich in Seinen Frieden betten,
    will dich erlösen, will dich retten.

    Und wenn es ist in deinem Willen,
    kann Er all deinen Kummer stillen.

  • Neu Ja

    Vorbei ist nun das alte Jahr
    mit allem, was darin geschehen war.
    Älter bin ich auch geworden.
    Nur äußerlich kommt’s so vor, denn
    alles, was in mir drin geschieht,
    niemand denn Gott allein sieht.

    Alles, was im letzten Jahr geschehen,
    kann ich jedoch jetzt noch nicht verstehen.
    Alle Dinge, die geschahen, die passiert,
    haben mich letztlich hierhergeführt,
    alles, was ich als gut oder nicht so empfand.
    Und was das neue Jahr bringt, bin ich gespannt.

    Auf jeden Fall werde ich mit Gott gehen,
    will mich von Ihm leiten lassen, durch Ihn verstehen.
    Ich will neu mich an Ihm erfreuen,
    auf Ihn allein bauen, dem ewig Treuen.
    Ich will täglich aufs Neue, egal, was war,
    zu Ihm aus tiefstem Herzen sagen Ja.

    Denn Er ist der, der mich gut führt,
    der, der Hilfe für mich hat garantiert.
    Er ist der, der mir täglich Kraft gibt,
    der, der mich in Seinem Sohn hat geliebt.
    Er ist der, der Seinen Sohn hat gegeben,
    damit alle, die an Ihn glauben, leben.

    Er ist der, der ewig Derselbe bleibt,
    der, der schenkt Leben in Ewigkeit.
    Er ist der, dessen Sohn hat für alles bezahlt,
    der alle Strafe nahm, die uns Menschen galt.
    Er ist der, der sie genommen und getragen,
    der, der heute noch ruft: „Kommt und lasst euch dies sagen!“

    Er ist der, der sagt, dass jeder Mensch Sünder ist,
    was der Mensch jedoch allzu oft und gerne vergisst.
    Er ist der, der jedem, der Ihn annimmt im Leben,
    alle Sünde will und allein kann vergeben.
    Er ist der, der ruft: „Ihr Beladenen, kommt zu mir her!“,
    der, der sagt: „Nehmt meine Last, denn sie ist nicht schwer.“.

    Und ich sage dir, dass du das Schönste verpasst,
    wenn du Ihn am Ende deines Lebens nicht angenommen hast.
    Denn Er ist der Einzige, der dich ewig will erlösen
    von aller Sünde, allem Leid, aller Not und allem Bösen.
    Er ist der Einzige, der dich will befreien
    und mit dir leben will in einem Leben, einem neuen.

    Einem neuen Leben, das du sonst nicht kannst erwerben,
    weder durch gute Taten, Worte oder Gedanken auf Erden.
    Du kannst es dir nur von Gott selbst schenken lassen.
    Warum willst du denn dieses Geschenk nur verpassen?
    Es ist egal, wo du herkommst, was in deinem Leben geschah.
    Komm zu Ihm und sag zu Ihm einmal und dann immer wieder neu Ja.

  • 28 3/4 Annalen

    An alle, die da waren zu meiner Geburt.
    An alle, die ihr davon früher oder später erfuhrt.
    An alle, die da waren bei meiner ersten Taufe.
    An alle, die mir beim Lernen erster Schritte geholfen haben, dass ich laufe.

    An alle, die für mich da waren in der Kinderkrippe.
    An alle, die für mich da waren in der großen Kita-Kindersippe.
    An alle, die mich in der Grundschule gelehrt.
    An alle, die mich dort nicht mochten und mir Kummer beschert.

    An alle, die mich beleidigten wegen meinen Medikamenten.
    An alle, die mir in Pausen einen kostbaren Teil ihrer Zeit spendeten.
    An alle auf dem Gymnasium, ob Lehrer oder Schulkind.
    An alle, die für mich da gewesen sind.

    An alle, mit denen ich beim Busfahren geredet.
    An alle, mit denen ich auch kam verspätet.
    An alle, mit denen ich in Pausen habe Verschiedenes gemacht.
    An alle, die mich verachtet, nicht gemocht haben oder mich ausgelacht.

    An alle, die in harten Zeiten für mich sind da gewesen.
    An alle, die mich mit Lehrstoff versorgt, mir gaben Texte zum Lesen.
    An alle, die mir die Schulfächer näherbrachten.
    An alle, die mir die Schulzeit leichter oder auch schwerer machten.

    An alle, die in Krankheit mir zur Seite gestanden.
    An alle, die Zeit, Kraft, Ermutigung für mich fanden.
    An alles, was mir war zu Kopf gewachsen an Tumorzellen.
    An alle, die im Krankenhaus als Fachpersonal waren, um mir zur Hilfe zu schnellen.

    An alle, die für mich, meine Familie und meine Genesung gebetet haben.
    An alle, die Kraft, Ruhe und Zeit dafür hatten an allen leichten und schwierigen Tagen.
    An alle, die meiner Familie damals haben beigestanden.
    An alle, die ermunternde Worte für uns fanden.

    An alle, die in Freizeit mich und meine Art haben ertragen.
    An alle, die hörten meine Sprüche, Wortspiele und Fragen.
    An alle, die in der Jungen Gemeinde mit mir Zeit haben verbracht.
    An alle, die im Jugendchor gemeinsam mit mir gesungen, mal heftig, mal sacht.

    An alle, die mir bei Arbeit geholfen haben.
    An alle, die auf Arbeit freundlich mich aufgenommen mit meinem Können, meinen Gaben.
    An alle, die auf Arbeit mit Achtung mir entgegengetreten.
    An alle, die mit mir gearbeitet Stunden, frühen und späten.

    An alle, die im Studium geholfen haben mir.
    An alle, die meine Zeit dort nicht bei meinem „Ich“ ließen, sondern machten zum „Wir“.
    An alle, mit denen ich gemeinsam habe studiert.
    An alle, die mich haben in die Materie geführt.

    An alle, die mich in Ausbildung als Azubi angenommen.
    An alle, die mir da sind mit Hilfe entgegengekommen.
    An alle, die mir in Berufsschule freundlich waren gesonnen.
    An alle, die mir in dort mit Verachtung entgegengekommen.

    An alle, die mich nicht ernst oder für voll nahmen.
    An alle, die mir mit Freude entgegenkamen.
    An alle, die im Glauben mit mir Schritte gegangen.
    An alle, die gehen oder gingen ein Stück des Weges, des langen.

    An alle, die mich zur Wahrheit und auch näher an sie geführt.
    An alle, die meine Freude daran haben gespürt.
    An alle, die mich mit einbezogen in Gemeinschaft.
    An alle, die mir meinen Dienst in Gemeinde ermöglicht haben mit aller Kraft.

    An alle, die mir Geschwister im Herrn worden sind.
    An alle, ob Vater, Mutter, Bruder, Schwester oder Kind.
    An alle, die für meine Freundin, später Frau, jetzt Ex-Frau da waren.
    An alle, die dabei waren oder auch nicht in den wenigen Jahren.

    An alle, die den Kampf mit gekämpft, der uns bevorstand.
    An alle, die uns, die mich unterstützten mit tatkräftiger Hand.
    An alle, die gebetet haben für unser Leben, die Geburt und für uns.
    An alle, die auch mal erfüllt haben jeden noch so kleinen Wunsch.

    An alle, die auch mitgerungen haben, ob fern oder nah.
    An alle, die, ob im Gebet oder physisch, ob nicht sichtbar oder klar waren oder sind da.
    An alle, die in Streit, Trennung, Scheidung mir zur Seite standen.
    An alle, die mir mit aller Kraft halfen, die ihnen war vorhanden.

    An alle, die da waren für uns, meine Ex-Frau, mich und unser Kind.
    An alle, die da waren, da bleiben werden und auch da sind.
    An alle, die auf der Gegenseite fechten werden, gerade kämpfen und schon fochten.
    An alle, die bisher schon viel einzunehmen und abzuschlagen vermochten.

    An alle, die mit einbezogen in dieser Situation.
    An alle, die viel geholfen haben schon.
    An alle, die mir in schwerer Zeit gute Freunde geworden sind.
    An alle, für die ich nur Dankbarkeit find.

    An alle Brüder und Schwestern aus meiner Gemeinde.
    An alle, die mir wertvoller sind als Freunde.

    Ich danke euch, jedem Einzelnen, wirklich jedem,
    denn ihr seid bereit gewesen, etwas zu meinem Leben
    hinzuzugeben und damit nicht zurückzuhalten
    und mich, mein Leben und meine Erlebnisse mitzugestalten.

    An alle, denen ich etwas Falsches tat in meinem Leben.
    An alle, denen ich habe Versprechen, die ich nicht gehalten, gegeben.

    Ich bitte um Vergebung. Bitte verzeiht!
    Es tut mir wirklich von Herzen leid.
    Ich würde es gerne rückgängig machen, wenn ich es könnte,
    doch hab’s getan, hätt’s anders machen können, jetzt ist es zu Ende.

    An alle, die mir nicht gut waren geneigt.
    An alle, die mir Verachtung, Hohn, Spott, Neid oder ähnliches haben gezeigt.
    An alle, die mich oder meine Art in Gedanken mit Füßen getreten.
    An alle, die an mir nur Fehler suchten und finden wollten wirklich jeden.

    Ich trage euch nichts nach. Ich habe euch alles vergeben.
    Mich habt ihr mit verändert. Nun lasst mich mit verändern euer Leben.
    Ich weiß, dass Gott mit jedem von euch hat einen Plan,
    den Er, wenn ihr an Ihn glaubtet, mit euch vollführen kann.
    Drum lest euch gut durch die kommenden Zeilen,
    lasst euch Zeit, um in Gedanken darin zu verweilen.

    An den einen Gott, dem ich voll und ganz vertrau.
    An Seinen Sohn, auf dem ich mein Leben nun bau.
    An Ihn, den ich angenommen als Retter in meinem Leben.
    An Ihn, der mir all meine Schuld und Sünde hat vergeben.

    Dir sei Dank, Lob, Preis, Ehre und noch viel mehr in Ewigkeit.
    Du allein bist mächtig, Herr, für alle Zeit.
    Dir geb‘ ich alles von mir, was ich habe und bin,
    denn Du bist mir im Leben der größte Gewinn.

    In Dir hab ich Ruhe. In Dir hab ich Frieden.
    In Dir hab ich Kraft und Weisheit, mir zu lassen genügen.
    In Dir hab ich alles, was die Welt nicht geben kann.
    In Dir fing mein Leben erst richtig an.

    In Dir hab ich nicht nur Leben auf beschränkte Zeit,
    denn in Dir hab ich Leben in Ewigkeit.
    Du hast Tod und Sünde besiegt. Du hast es vollbracht.
    Du hast gebracht Licht in meines Lebens finsterste Nacht.

    In Dir hab ich mehr als ich brauche. In Dir allein
    kann ich allezeit sicher und behütet sein.
    In Dir muss ich mich um nichts mehr sorgen,
    denn Du schenkst mir, was ich brauche gestern, heute und morgen.

    Weil ich in Dir alles, was ich brauche, hab,
    und nicht nur ein bisschen, sondern bemessen gar nicht knapp,
    will ich, dass auch noch andere glauben an Dich und Deinen Sohn.
    Und dass sie, so sie wollen, noch heute wie ich in Dir wohn’n.

    Lass mich auf meine Art durch Predigt, die töricht,
    die nicht ist in hohen Worten, sondern einfach und schlicht,
    zu anderen sagen: „Bekehrt euch zu Gott!
    Lasst Ihn euch retten aus all eurer Not!

    Bekennt eure Sünde, auch wenn’s zu viel zum Vergeben erscheint.
    Der Herr Jesus Christus vergibt viel mehr als ihr denkt oder meint.
    Er will euch befreien, der Herr Jesus Christ,
    Er, der für euch und eure Sünde gestorben ist.

    Nehmt Ihn heute an, heute ist es noch Zeit
    und seid, für Ihn zu leben, stets bereit.
    Christus ist das Beste, was einem im Leben kann passieren.
    Kommt mit zu Ihm und lasst euch von Ihm führen.

  • Freunachten

    Es ist wieder Weihnachten – ein Grund, sich zu freu’n.
    Ein Grund, Schlechtes zu vergessen und fröhlich zu sein.
    Ein Grund, mal gut drauf zu sein, wenigstens einmal im Jahr,
    wenn der Rest des Jahres zeitweise sehr schwer war.

    An Weihnachten und in der Zeit davor ist viel los,
    die Spannung steigt und die Vorfreude wird riesengroß.
    Alle fiebern hin auf das Weihnachtsfest,
    doch lasst uns mal betrachten darum den Rest.

    Denn bezüglich manchem ist diese Zeit nicht so schön,
    weil darin viele, viele Dinge geschehen.
    Es wird geschmückt, gekauft, verpackt und gemacht,
    doch an das wirklich Wichtige wird kaum noch gedacht.

    Natürlich ist es schön, in alle möglichen Geschäfte zu laufen
    und für alle möglichen Menschen Geschenke zu kaufen,
    nachzudenken, wie man sich kann eine Freude machen
    und was der Andere noch nicht hat an schönen Sachen.

    Aber jetzt erstmal genug davon, das muss kurz hinten bleiben
    denn das, was Freude macht, will ich dir jetzt beschreiben.
    Alles andere, woran es fehlt, will ich jetzt aber nicht beachten,
    denn ich will mit dir Dinge, die Freude machen, betrachten.

    In der Weihnachtszeit freust du dich über Kälte und Schnee,
    über weiß bedeckte Landschaft, über zugefror’nen See.
    Du freust dich, dass vielerorts Menschen, dick bekleidet,
    sind für Sport und körperliche Betätigung vorbereitet.

    Zum Andern freust du dich über das Stillstehen,
    das in der Natur und in den Städten ist zu sehen.
    Du freust dich über frische, kalte Winterluft
    und den klaren und reinen Winterduft.

    Auch drinnen gibt es zu riechen viele Gerüche,
    wovon einige stammen aus der Küche.
    Es riecht nach Plätzchen, Orangen, Zimt und Vanille,
    auch Glühwein, Punsch und Tee in vieler Sorten Fülle.

    Auch der Geruch von leckerem Essen liegt oft in der Luft,
    es gibt an fast jeder Ecke leckeren und angenehmen Duft.
    Und überall, wo es gibt etwas Leckeres zu riechen,
    sieht man die Menschen selbst aus den letzten Ecken kriechen.

    Aber auch, wenn es draußen ist kalt,
    gewinnt drinnen Gemütlichkeit mehr an Gestalt.
    Du setzt dich in den Sessel, um zu Entspannen,
    oder zum Wohlfühlen in warm eingelassene Wannen.

    Du setzt dich, wenn du hast, an den Kamin ans Feuer
    oder an die warme Heizung, auch wenn das sehr teuer.
    Du holst heraus warme Kissen und noch wärmere Decken
    und kuschelst dich darin ein in noch wärmeren Ecken.

    Und bist du in der Ecke zu lang allein,
    kommst du heraus, um mit anderen zusammen zu sein.
    Du verbringst Zeit mit Familie, mehr als sonst,
    und wenn’s dir zu viel wird, schaust du, dass du zu deinen Freunden kommst.

    Du willst gemeinsam mit anderen gute Gemeinschaft spüren,
    willst am liebsten immer gute, herzerwärmende Gespräche führen.
    Du suchst und gibst sehr viel Zeit da hinein,
    um möglichst wenig und selten allein zu sein.

    Und wenn du schon dabei bist, an die anderen zu denken,
    willst du ihnen natürlich auch gerne etwas schenken.
    Du machst dir Gedanken, um andere zu erfreuen
    und bringst ihnen Freude mit immer wieder Neuem.

    Und auch wenn es nicht etwas Besonderes ist,
    du trotzdem bei der Vorbereitung voll dabei bist.
    Hier oder da mal eine kleine Aufmerksamkeit
    bringt etwas Abwechslung und neuen Schwung von Zeit zu Zeit.

    Abwechslung zu dem, was sonst dran im ganzen Jahr,
    sind Rituale, von denen jedes Einzelne schon seit deiner Kindheit da war.
    Du schmückst deine Wohnung, deine Zimmer, dein Zuhaus,
    bis alles sieht möglichst leuchtend und funkelnd aus.

    Du holst dir einen Baum, stellst ihn mitten ins Zimmer,
    wie’s bei deinen Eltern war, jedes Jahr, wirklich immer.
    Auch gehört dazu, zu Weihnachten in die Kirche zu gehen,
    danach zuhause zu essen und sich dann die Geschenke anzusehen.

    Und nicht nur beim Schenken und Beschenkt werden,
    wirst du beim Beschenken von Gefühlen übermannt, mehr denn
    sonst im einem ganzen Jahr,
    weil sonst nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit für dich da war.

    Du freust dich über die gemeinsame Zeit,
    über Wärme im Herzen, über Freundlichkeit.
    Du freust dich über jedes an dich gerichtete freundliche Wort,
    bist froh über die Wohligkeit an gefühlt jedem Ort.

    Auch wird dir wohl ums Herz, wenn du merkst, dass Nachbarn an dich denken,
    weil sie dich auch mit kleinen, freundlichen Geschenken beschenken.
    Du denkst daran, wie wichtig es ist, seinen Nächsten zu lieben,
    da um Vergebung zu bitten, wo Versöhnung auf der Strecke geblieben.

    Du verbringst viel Zeit mit vielen anderen Menschen,
    weil du das gerade gerne tust für sie, denn schon
    mindestens einmal im Jahr, das muss man verstehen,
    ist es wichtig, sich auch mal richtig anzusehen.

    Und gerade beim Ansehen spielt eine große Rolle das Licht,
    denn ohne gute Beleuchtung sieht man andere kaum oder nicht.
    Darum machst du mit, schmückst deine Wohnung möglichst hell,
    denn dann sieht von außen jeder möglichst schnell,

    dass du wirklich ein freundlicher, fröhlicher Mensch sein musst.
    Dass das manchmal nur Fassade ist, ist vielen unbewusst.
    Denn auch, wenn nach außen es hell scheint zu sein,
    ist das heuchlerisch, wenn das nur der falsche Schein.

    Denn auch, wenn man außen das Böse sieht nicht,
    hilft nicht einmal im Jahr in der Wohnung hell leuchtendes Licht.
    Denn das mag vielleicht kurzzeitig erleuchten des einen oder anderen Herz,
    aber erlöst nicht auf Dauer von Sorge, Kummer und Schmerz.

    Weil auch viele Menschen, obwohl sie es nach außen nicht scheinen,
    innerlich doch böse sind, auch wenn sie es nicht meinen.
    Denn dort, wo in der Weihnachtszeit kommt kurz Freude her,
    ist sonst der Ort, das Herz, mit Bösem gefüllt oder leer.

    Denn kein Mensch – es tut mir leid, das zu sagen – ist gut.
    Egal, wie viel Freundliches er sagt oder wie viel Gutes er tut.
    Jeder Mensch, egal ob groß oder klein,
    wird, wenn es aus ihm selbst kommt, nicht anders als böse sein.

    Auch wenn es dir vielleicht anders erscheint,
    ist es wirklich ganz anders als du es je hast gemeint.
    Denn du als Mensch, siehst nur den äußeren Schein,
    doch über das, was im Menschen ist, kannst du dir nicht so sicher sein.

    Außer über eine Sache, die wirklich sicher ist,
    nämlich, dass du auch böse und nicht gut bist.
    Und wenn du sagst, dass das muss ganz anders sein,
    sag ich dir: „Tut mir leid! Das stimmt nicht. Nein.“

    Denn jeder Mensch, wirklich jeder, ist Sünder.
    Egal ob Erwachsene, Jugendliche oder Kinder.
    Jedem Menschen, jedem einzelnen, der lebt,
    von Beginn seines Lebens die Sünde anklebt.

    Und jeder Mensch, auch du, wenn du willst nur drüber lachen,
    kannst selbst, aus eigener Kraft nichts gegen deine Sünde machen.
    Du bist ihr fast ausnahmslos geliefert aus
    und kommst durch eigene Taten nicht aus ihrem Machtbereich heraus.

    Du brauchst, um von Sünde loszukommen, Hilfe von Gott,
    von Ihm, der dir beisteht und hilft in deiner Not.
    Und jetzt komm ich zu dem Grund, warum wir Weihnachten feiern:
    Gott sandte Seinen Sohn in unsere Welt, um Seinen Bund zu erneuern.

    Den Bund, welchen er mit den Menschen hatte gemacht,
    um sie zu leiten aus finsterer und tiefster Todesnacht.
    Doch sie wollten lieber ihre eigenen Wege gehen
    und ließen ihre Möglichkeit der Rettung links liegen und stehen.

    Doch durch Ihn, den Herrn Jesus Christus, hast du heut‘ die Möglichkeit,
    mit Ihm in deinem Leben zu beginnen eine neue Zeit.
    Durch Ihn, der für dich und deine Sünde am Kreuze hing
    und den Weg, den jeder Sünder gehen müsste, für alle ging,

    durch Ihn kannst du noch heute von deiner Sünde frei werden,
    kannst errettet und erneuert sein, erlöst vom Bösen auf Erden.
    All das kannst du nur, weil der Herr Jesus Christ
    für dich und deine Sünde am Kreuz gestorben ist.

    Er, der als kleines Kind in der Krippe kam in die Welt,
    hat sich für dich, für alle Menschen zur Rettung gestellt.
    Er kam in diese Welt, hat für dich alles gegeben,
    gab für dich alles, was er geben konnte, sogar sein eig’nes Leben.

    Und das ist für mich der Hauptgrund, fröhlich zu sein,
    nicht nur an Weihnachten an Ostern oder wann anders – o Nein.
    Er ist der Grund all meiner tiefsten Herzensfreude,
    die ich in mir trage jederzeit, gestern, morgen und heute.

    Ich sage dir: Freue dich!
    Sei allzumal freudig und fröhlich!
    Das, was für dich und mich ist wirklicher Grund zur Freud‘,
    war wahr gestern, ist wahr morgen und wahr heut‘.

    Du musst nicht länger warten, um dich auch mit mir zu freuen.
    Du kannst schon heute mit Christus leben im Leben, aber einem neuen.
    Du kannst ihn noch heute einfach annehmen als Retter und Heiland,
    weil Er für dich, für mich, für uns alle Schmerzen litt und überstand.

    Er hat schon alles für dich erlitten und ertragen.
    So viel, dass ich dir das nicht kann beschreiben oder sagen.
    Und noch heute kannst du Ihn annehmen und errettet werden
    und dich dann freudig zählen zu den Erlösten auf Erden.

    Nimm du Seine Hand, die Er dir noch freundlich reicht.
    Nimm du Ihn als Retter und Erlöser an, weil Seiner Liebe niemals etwas gleicht!
    Du kannst erlöst werden, all dein Hunger und Durst werden gestillt,
    wenn du eine große Sache zu tun bist gewillt.

    Bekenne Ihm, dem Herrn Jesus Christus deine Sünde.
    Bitte Ihn, dass Er dich annimmt und nicht mehr schuldig finde.
    Lass du dich von Ihm retten, denn noch ist es noch Zeit,
    und lass dir von Ihm schenken wunderbares Leben in Ewigkeit.

    Du kannst das tun, durch ein einfaches kurzes Gebet.
    Entweder du sprichst selbst eins oder nimmst das, was hier steht:
    Herr Jesus Christus, ich bekenne Dir, dass ich ein Sünder bin.
    Bitte rette Du mich! Erlöse Du mich! Gib meinem Leben neuen Sinn!

    Ich bitte Dich, Herr, der Du bist als Kind in die Welt gekommen,
    mir all meine Sünde zu nehmen, wie Du sie hast anderen schon genommen.
    Ich danke Dir, mein Heiland, mein Herr Jesus Christ,
    dass Du für mich, für meine Sünde gestorben bist!

    Hab Dank für alles, was Du mir schon hast gegeben!
    Ich will von nun an bei Dir bleiben, mit Dir leben.
    Zeige Du mir den Weg, den Du für mich hast bereit,
    und führe mich hin, immer weiter, bis in Deine Ewigkeit.

    All dies bitte ich, in Deinem, Jesu Christi, Namen,
    und lobe dich und danke dir auf ewig. Amen!

  • Alles

    Als ich noch klein war, haben meine Eltern mir viel gesagt.
    Als ich älter wurde, hab ich oft nicht mehr danach gefragt.
    Ich war oft auch schwierig, hab mich nicht dafür interessiert,
    was sie mir mitgeben wollten. Das hat vom Einen ins Andere geführt.

    Jetzt bin ich hier, musste viel lernen auf die harte Tour.
    Und alles, was ich lernte, hinterließ bei mir seine Spur.
    Ich denke mir: Hätt‘ ich doch damals schon auf euch gehört,
    doch ich war zu jung, zu unerfahren – euer Rat hat mich gestört.

    Papa und Mama, es tut mir wirklich leid,
    dass ihr mit mir nicht immer hattet eine leichte Zeit.
    Ich weiß, dass ihr mich liebt, auch wenn ich Fehler mache.
    Früher konntet ihr mir noch mehr helfen, jetzt ist es eher meine Sache.

    Ich lebte lange genug fast nur einfach vor mich hin,
    fand in vielen Dingen kurzweilig Beschäftigung, doch keinen Sinn.
    Mein Augenmerk lag darauf, Anerkennung zu bekommen.
    Doch wenn sie nicht kam und kommt, war und bin ich wie benommen.

    Ich wollte und will weg davon, nur Wege einzuschlagen,
    die nur Früchte, an denen ich mich erfreue, tragen.
    Mein Sinn im Leben soll sein, von ganzem Herzen zu geben
    an andere, was Gott mir zum Geben gab in meinem Leben.

    Vater im Himmel, es tat und tut mir wirklich leid,
    dass ich noch immer nicht, die Welt loszulassen, bin bereit.
    Ich weiß, dass Du mich liebst, auch wenn ich Fehler mache.
    Doch du hast alles für mich getan, hast das gemacht zu Deiner Sache.

    Als Du die Menschen schufst bei der Schöpfung dieser Welt,
    haben sie sich schon kurz darauf gegen Dich und dein Gebot gestellt.
    Darum gab’s den großen Bruch, welcher musste geschehen,
    denn als sündige Menschen konnten sie vor dir nicht mehr bestehen.

    Die Trennung, die geschah, hatte sehr lang Bestand,
    auch, wenn manche Menschen hatten immer wieder anerkannt.
    Doch Du wolltest und konntest Dir unser Elend nicht mehr länger ansehen,
    wolltest nicht länger an unserem Irren und Verderben vorübergehen.

    Darum sandtest Du zu uns auf die Erde Deinen einzigen Sohn.
    Er gehorchte Dir in Allem und verließ dafür Seinen Thron.
    Er starb für uns’re Sünd‘ am Kreuz, hat Satans Plan durchkreuzt,
    als Er nach drei Tagen auferstand, lebt und regiert, wie es heut ist.

    Vater im Himmel, Du allein hast alles getan,
    was mich, was jeden Menschen von seiner Sünde retten kann.
    Was Du dir wünschst, ist, dass alle Menschen Dein Angebot annehmen,
    den Weg mit Dir wählen und gehen, auch wenn er keiner ist von den bequemen.

    Ja, Gott der Vater, hat alles für dich und mich getan,
    dass wir wieder bei Ihm sein können, wenn wir Ihn nehmen an,
    nehmen an und auf in unser Herz den Herrn Jesus Christ
    und Ihn bitten, dass Er uns rette, weil Er der einz’ge Retter ist.

    Darum sag‘ ich auch dir, wie in jedem meiner Gedichte:
    Du musst selbst entscheiden. Entscheide, wie läuft deine Lebensgeschichte.
    Entscheide dich noch heute, den Herrn Jesus Christus anzunehmen.
    Vertrau auf Ihn allein, egal wie viele Schwierigkeiten kommen oder kämen.

    Er allein kann dich retten, dich von deinen Sünden erlösen.
    Er allein hat die Kraft und Macht, denn Er ist, der von Anfang an da gewesen.
    Vertrau Ihm ganz und vertrau Ihm an dein Leben
    und lass dir von Ihm ein neues, befreites Leben geben.

  • Wohin?

    Hast du dich in deinem Leben schon mal gefragt, wo es hinführt?
    Hast du nicht schonmal Sehnsucht, das zu wissen, verspürt?
    Die Antwort darauf ist kurz, einfach, klipp und klar, schlicht.
    Du musst sie nur glauben – etwas Anderes musst du nicht.

    Das wiederum ist für die meisten Menschen ziemlich schwer,
    darum leiden viele Menschen unter Unsicherheit sehr.
    Denn es fehlt im Leben das Wissen um Herkunft und Ziel,
    mengenmäßig betrachtet ist das wirklich nicht viel.

    Doch, was zwischen diesen beiden Dingen fehlt,
    ist das, was die meisten Menschen wirklich quält.
    Es fehlt ihnen der Sinn im eig’nen Leben
    und das Stehen auf festem Grund, um wirklich alles zu geben.

    Menschen kommen, Menschen gehen.
    Menschen fallen, Menschen stehen.
    Menschen leben, Menschen sterben.
    Menschen leben meist nur für sich auf Erden.

    Menschen drehen sich fast nur um sich,
    aber Menschen glauben das nicht.
    Auch glauben Menschen, zu wissen, was wahr ist,
    doch trotzdem die Wahrheit für die meisten Gefahr ist.

    Denn Wahrheit sagt oft wirklich unangenehme Sachen.
    Wahrheit sagt wahre Dinge, die Menschen auch große Sorgen machen.
    Wahrheit ist etwas, das wirklich beständig bleibt,
    denn Wahrheit ist wahr gestern, wahr morgen, wahr heut.

    Die Wahrheit ist noch mehr. Wart kurz, ich sag es dir schon.
    Wahrheit ist nicht einfach eine Sache, sondern eine Person.
    Du fragst dich jetzt vielleicht: „Was soll das? Wie kann das sein?“.
    Ich erklär’s dir. Hör zu und lass dich darauf ein!

    Es gibt einen Mann, welcher hat auf Erden gelebt,
    der in allem hat danach, Gott zu gefallen, gestrebt.
    Das ist Er, der Einzige, der Herr Jesus Christ,
    der für deine, meine, uns’re Sünde gestorben ist.

    Dieser Mensch war und ist der eingebor’ne Gottessohn.
    Durch Seinen Tod erkaufte Er sich die Welt als Lohn.
    Er starb am Kreuz für die Sünden aller Menschen nach der Schrift,
    war begraben für drei Tage und erstand, wie es beschrieben ist.

    Er allein, nur Er, ist der Weg, die Wahrheit und das Leben,
    denn Er allein hat alles, wirklich alles, für dich und mich gegeben.
    Mit oder ohne Ihn steht oder fällt, wo du verbringst die Ewigkeit,
    denn Er allein kann dich erretten vor dem Tod für alle Zeit.

    Er allein kann und will geben dir vollkomm’nen Lebenssinn.
    Er ist der, der entscheidet, wo es für dich geht in Ewigkeit hin.
    Allein durch und in Ihm kannst du haben ewiges Leben.
    Für Ihn allein lohnt es sich wirklich, wirklich alles zu geben.

    Du allein kannst entscheiden zwischen Ewigkeit mit Leben oder Tod.
    Du allein kannst entscheiden zwischen Ewigkeit in Freude oder Not.
    Du allein kannst das festmachen. Du hast die Wahl,
    ob du in Ewigkeit in Frieden leben willst oder in Schmerzen und Qual.

    Du hast die Wahl! Darum sag ich dir: „Triff die Wahl richtig,
    denn diese Entscheidung ist für dein Leben wirklich sehr wichtig.“.
    Sie entscheidet darüber, wo du verbringst die Ewigkeit.
    Du hast noch Zeit, dich zu entscheiden. Darum mach das doch noch heut.

    Du solltest dich entscheiden, denn was in Ewigkeit gilt,
    ist nicht, ob du alle religiösen Pflichten hast erfüllt.
    Es gilt allein, ob du hast den Herrn Jesus Christus oder nicht.
    Alles andere hat bei dieser Sache überhaupt kein Gewicht.

    Ich kann sagen: „Ja, ich kenne Ihn! Ich kenne die Wahrheit.
    Und ich weiß, dass ich mit verbringen werde die Ewigkeit.
    Ich habe den Herrn Jesus Christus als meinen Retter angenommen
    und bin dadurch meiner Rettung den einzig möglichen Schritt näher gekommen.

    Alles andere, was ich tue und getan habe in meinem Leben,
    kann mich nicht erretten, noch mir wirkliche Gewissheit geben.
    Ob ich sitze, liege oder stehe, wenn ich diese Zeilen schreibe,
    ich weiß, dass ich für immer errettet bin und bleibe.

    Denn ich habe Ihn, den Herrn Jesus Christus, angenommen,
    bin im Gebet zu Ihm hin vor Seinen Thron gekommen.
    Ich habe gesagt: „Mein lieber Herr, mein Leben ist voller Sünde
    und ich kann mich selbst davon retten, weil ich den Weg dafür allein nicht finde.

    Doch ich habe gehört und glaube, dass Du für mich
    meine Sünde hast getragen und hast in den Tod gegeben dich.
    Ich bitte dich, o Herr, nimm mich bitte auch an,
    dass ich von meiner Sünde befreit für Dich leben kann!“

    Als ich Ihn richtig annahm im Dezember 2019,
    konnte ich erstmals wirklich befreit auf meine Vergangenheit sehen.
    Die rettende Botschaft war zwar schon zu mir durchgedrungen,
    doch den entscheidenden Schritt zu gehen, war mir vorher nicht gelungen.

    Und jetzt stehe ich hier, sechs Jahre älter, blicke zurück
    und bereue an meiner Entscheidung nicht das kleinste Stück.
    Jeden bisher gegangen noch so kleinen Schritt,
    weiß ich, ging mein Heiland und Erlöser mit mir mit.

    Ich gehe weiter mit all den Erfahrungen, die ich gemacht hab,
    sehe, dass es mit Gott immer besser wird als ich gedacht hab.
    Ich lebe mein Leben so gut ich kann immer mit Blick auf Ihn allein,
    denn ich weiß, dass alles, was ich für Ihn tue, zu meinem Besten wird sein.

    Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn.
    Alle Gaben, die ich von Ihm habe, brauche ich für Ihn so gern.
    Alles, was ich hab und kann, gebe ich Ihm wieder zurück.
    Ich will Ihm nah sein, denn Gott nah zu sein, ist mein Glück.

    Ich will von dem geben weiter, was Er mir hat gegeben,
    will mit anderen teilen, dass Er mir schenkte neues Leben.
    Ich vertraue Ihm allein, meinem wunderbaren Gott,
    der mir half, der mir beistand in allem Elend, aller Not.

    Ich will dir erzählen, dir sagen, was Er ist für mich.
    Hör mir zu, ganz genau, Er kann und will das auch sein für dich.
    Er ist mein Gott, mein Retter, mein Erlöser, mein Vater.
    Er ist mein Helfer, mein Beistand, mein Freund, mein Berater.

    Mein Gott, mein Richter, mein Anwalt – alles ist er für mich.
    Er wollte dich und mich lieben, etwas and’res wollte Er nicht.
    Und weil wir durch Sünden von Ihm getrennt waren von Beginn an schon,
    gab Er für alle, jeden Menschen, Seinen einzigen Sohn.

    Dieser ist, wie Er sagte, der einzige Weg zum Vater,
    Er ist, durch wen erlöst wir können werden, denn alles tat Er.
    Er ist auch, der von Beginn an der Welt,
    alles in sich bestehen lässt und in sich selbst zusammenhält.

    Er ist die Wahrheit, die schon immer gültig ist.
    Er ist das Leben, dass schon immer war, sein wird und ist.
    Er ist Alles und ohne Ihn wär‘ Alles nichts.
    Er ist die Liebe, die Hoffnung, der Vollzieher des Gerichts.

    Er ist alles, was ein Mensch wirklich braucht im Leben.
    Er ist das Ziel, nach dem es sich lohnt, im Leben zu streben.
    Er ist der, den du in deinem Herzen haben musst,
    wenn du ewig leben willst. Sei dir dessen bewusst.

    Es ist wichtig, dass du dich für Ihn entscheidest, solange es noch geht.
    Denn irgendwann ist da die Zeit, in der es sein wird zu spät.
    Darum bitte ich dich, sofern du es noch nicht hast getan,
    geh zu dem Herrn Jesus Christus im Gebet und nimm Ihn heute noch an.

  • Hör mir zu

    Komm mal her – ich hab ’ne Nachricht für dich.
    Hör genau zu, denn sie ist wirklich sehr wichtig.
    Wie ich sehe, lebst du dein Leben, wie es dir gefällt.
    Du meinst, du bist sehr wichtig und der Mittelpunkt der Welt.

    Tut mir leid, doch ich bin da, zu nehmen die Illusion,
    die du in dir hast gefühlt dein ganzes Leben lang schon.
    Hör mir zu! Ich sage dir jetzt mal, was Sache ist.
    Und ich hoff‘, dass du’s im Kopf behältst und nicht wieder vergisst.

    Du lebst so, wie’s dir grad passt, oft nicht in Ruhe – nur noch Hast.
    Du willst weiter ohne Rast, doch kommst nicht weiter, nicht mal fast.
    Du hetzt von einem Ort zum Nächsten, vom tiefsten Punkt rauf bis zum Höchsten.
    Du brauchst ’nen Standpunkt, einen festen, und du brauchst jemand zum Trösten.

    Du hast so viele Traumata und es wird schlimmer Jahr für Jahr.
    Du willst nicht glauben, was doch wahr, doch du bist in großer Gefahr.
    Du sehnst dich nach früher, doch es wird dir wieder klar,
    dass es in deinem Leben nie mehr so wird, wie es mal war.

    Hör mir zu, denn ich weiß, was du vermisst.
    Das ist jemand, der bedingungslos für dich da ist.
    Du willst jemanden an deiner Seite, damit du nicht mehr alleine bist,
    jemand mit dem du deine Vergangenheit vergisst.

    Du hast trotzdem keine Ahnung, wen oder was du wirklich willst.
    Doch du suchst, nimmst, was du findest, auf dass du dir deine Wünsche erfüllst.
    Du hast nichts, doch willst gleich alles. Dich zerreißt deine Gier.
    Du willst weiter, immer weiter, doch du stehst immer noch hier.

    Du willst so vieles, doch hauptsächlich willst du besser werden.
    Du willst sein ein neuer Mensch allein durch dich selbst hier auf Erden.
    Du willst Ruhe in dir selbst finden und um dich herum.
    Du rufst nach Antworten, doch es bleibt alles stumm.

    Hör mir zu! Du kriegst im Leben vielleicht Ruhe für kurze Zeit,
    doch das reicht nicht aus für deine Ruhe in Ewigkeit.
    Du denkst vielleicht, dass du im Leben hast Ruhe gefunden,
    aber kaum gehst du weiter, wirst du vom nächsten Problem überwunden.

    Hör mir zu, denn deine Zeit läuft immer weiter ab.
    Hör mir zu, denn die Zeit für dich wird langsam knapp.
    Hör mir zu, denn ich kenne Hilfe für all deine Probleme.
    Hör mir zu, denn du bist noch auf dem falschen Weg, wie ich annehme.

    Hör mir zu! Denn deine Rettung ist schon lange da,
    Hör mir zu, denn dir ist das offenbar noch gar nicht klar.
    Hör mir zu, denn ich sage dir, was Wahrheit ist –
    Gottes Mensch gewordener Sohn, der Herr Jesus Christ.

    Ich sage dir, dass Er für dich kam hier her auf diese Erde,
    um deine Schuld zu sühnen, dass zwischen Gott und dir Frieden werde..
    Er kam, auf dass Er für alle deine Sündenschuld bezahle.
    Jetzt kannst du von ihr befreit werden vollkommen mit einem Male.

    Es liegt allein bei dir, wann und wie du dich entscheidest.
    Doch ich weiß, dass du jetzt schon gerne Ruhe hättest.
    Du kannst noch heute schon zu dieser Ruhe finden,
    die der Herr Jesus Christ dir geben will von deinen Sünden.

    Hör mir zu! Beginn damit, dass du Ihm deine Schuld bekennst!
    Mach das am besten gleich heute bevor du dich wieder verrennst!
    Sprich mit dem Herrn Jesus im Gebet, sag Ihm, wie’s mit dir steht.
    Mach das noch heut‘, bevor dir die Möglichkeit verloren geht.

    Sag zu Ihm: „Herr Jesus Christus, ich komme hin zu dir,
    bekenne, dass ich als armer Sünder stehe vor Dir hier.
    Du weißt, was ich in meinem Leben schon alles falsch hab gemacht.
    Ich bitt‘ dich: Komm mit Deinem Licht in meine finstere Nacht!

    Erfülle mich mit deinem Licht und mach mich völlig neu,
    nimm Du mir meine Ketten und mach mich völlig frei.
    Ich nehme dich als meinen Retter und Erlöser an,
    damit ich dann in Dir vollkommen ruhig leben kann.
    Amen.“

  • Reformationstag

    Vorgestern war Reformationstag. Na klar!
    Wenn’s so im Kalender steht, heißt’s, dass da was war.
    Doch was genau das ist, ist in der heutigen Zeit
    nicht mehr aktuell und nicht mehr so verbreit’t.

    Reformation – mal kurz darüber nachgedacht –
    bedeutet, dass man etwas Bestehendes nimmt und was andres draus macht.
    Und genau das war das Ziel der Tat an diesem Tag.
    Der Tag, an dem Luther seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche genagelt hat.

    Inhalt dieser Thesen waren Argumente gegen den Ablasshandel
    und sollte bringen in der Kirche einen Sinneswandel,
    ein Abwenden von lang erduldeter Tradition
    und Weggang von falscher und übler Religion.

    Er rief dazu auf, allein auf Christus zu schauen,
    allein auf die Gnade Gottes zu vertrauen,
    allein auf Gottes Wort, der Heil’gen Schrift, zu bauen
    und sich an die Rettung allein aus Glauben festzutauen.

    Er rief dazu auf, sich wieder zu Gott zu kehren,
    bei Ihm alle Lasten abzulegen, die leichten und auch schweren.
    Denn alles, wirklich alles, kann durch Ihn werden neu,
    wenn man Ihm und seinem Sohn bleibt täglich treu.

    Luther, ein katholischer Mönch, rief auf zur Reformation,
    und seine Kirche sah in ihm den Ursprung einer Rebellion.
    Hat er doch nicht nur Abkehr von ihr in Gang gebracht,
    sondern wurde zu einem ihrer größten Feinde über Nacht.

    War die Kirche doch schon mehrere Jahrhunderte lang
    die, die alle Ungebildeten in ihren Bann hinein zwang.
    Denn alle Menschen der unteren, ungebildeten, Schicht
    verstanden das Fachlatein der Priester und Messdiener nicht.

    Kaum einer hatte Wissen darüber, was in der Bibel stand,
    denn es gab sie nur in Fremdsprachen überall im Land.
    Weil nun Gott dieses Elend sah,
    gab Er eine Hilfe, die schnell war da.

    Der Kurfürst zu Sachsen war das zu seiner Zeit
    und mit ihm hat Gott Seine Hilfe bereit’t.
    Dieser Fürst hat unterstützt,
    dass das Wort Gottes wieder dem Volke nützt.

    Er holte Luther, um auf der Wartburg zu arbeiten,
    wo dieser das Neue Testament übersetzte in kürzesten Zeiten.
    Doch dabei blieb Luther auch nicht stehen,
    sondern sollte bis zu seinem Lebensende noch weiter gehen.

    Er arbeitete mit größtem Fleiß mit unter anderem sechs anderen Gelehrten,
    welche schließlich dem deutschen Volk eine ganze deutsche Bibel bescherten.
    Und diese Bibel brachte nicht nur eine Reformation,
    sondern im ganzen Land eine große Revolution.

    Die Menschen verstanden plötzlich Gottes Wort,
    jedes Kapitel, jeden Vers verstand jeder Mensch an jedem Ort.
    Und somit gab’s ein groß’s Bekehren,
    wodurch Gott konnte auch Seinen Segen vermehren.

    Denn wenn sich ein Mensch von Sünd‘ zu Gott bekehrt,
    er in seinem Leben mehr und mehr Segen erfährt.
    Nicht nur geistlich, sondern auch an Seele, Leib und Gut,
    denn Gott selbst ist des Gläubigen Schutz und Hut.

    Wer Ihm voll vertraut, annimmt den Herrn Jesus Christ
    glaubt, dass Er für die eigene Sündenschuld gestorben ist,
    und dies bekennt mit dem Munde, wird selig
    und bekommt geistliche Reichtümer geschenkt sehr viele, nicht wenig.

    Wer dies glaubt, hat sicher eine wunderbare Ewigkeit
    und kann sicher sein, dass er sich Gottes ewig freut.
    Denn er darf sein ewiges Leben in Gottes Herrlichkeit verbringen,
    wonach viele streben, es versuchen zu erlangen mit falschen Dingen.

    Doch all menschliches Vermögen hilft weiter keinen Deut
    hin zu der von Gott geforderten heiligen Gerechtigkeit.
    Diese kann ein Mensch jetzt nicht durch erlangen durch eigenes Handeln,
    auch nicht durch äußerlich noch so fromm scheinendes Wandeln.

    Nein! Des Menschen Herz ist böse von Jugend an.
    Kein Mensch ist gut oder hat noch nichts Böses getan.
    Denn jeder Mensch hat vor Gott große Schuld,
    doch Gott trägt und erträgt sie noch mit großer Geduld.

    Aber jeder Mensch muss wegen seiner Sünde sterben
    und kann aus sich selbst nicht ewiges Leben erwerben.
    Er kann es nur, wenn er ist ein geliebtes Gotteskind,
    welches nach seinem Tod dort hinkommt, wo die Heiligen sind.

    Doch Gotteskind kann man nur auf einem Weg werden.
    Nämlich, indem man den Sohn Gottes annimmt in seinem Leben auf Erden.
    Denn Er, Gott, gab Seinen eingebor’nen Sohn Jesus Christ,
    der für unsere Schuld ans Kreuz gegangen und dort für uns gestorben ist.

    Wer an Ihn, an dieses Opfer für sich glaubt,
    dem Gott, sein Kind zu sein, erlaubt.
    Der ist vor Gott wirklich heilig und gerecht,
    was jeder Mensch eigentlich von Herzen gern möcht‘.

    Und wer diesen seinen Glauben an den Herrn Jesus Christus bekennt,
    Ihn seinen Herrn, Retter, Erlöser und Friedefürst nennt,
    wer Ihn bekennt in Zeugnis oder Predigt,
    ist vor Gott auf ewig selig.

    Willst du dies auch? Willst du das auch sein?
    Willst du auch vor deinem Schöpfer sein heilig und rein?
    Dann komm zu Ihm sofort im Gebet. Tu es noch heut!
    Geh zu Ihm hin! Jetzt ist es noch Zeit!

    Lass dich erretten durch deiner Seelen einz’gen Erlöser
    und lass dich beschenken mit Frieden, der größer
    als alles, was die Welt dir bieten kann,
    und geh mit den Heiligen in Gottes Ewigkeit hinein dann.

    Lass dir im Herrn Jesus Christus schenken innere Reformation,
    nach welcher du dich sehnst und wahrscheinlich suchst lange schon.
    Gib Ihm deinen sündigen Mensch, den unreinen und alten,
    und lass ihn durch den Herrn vollkommen neu und wunderbar gestalten.

    Auch wenn du weiterhin wirst leben in dieser Welt,
    bist du doch schon in Christus in Gottes Herrlichkeit gestellt.
    Du kannst für Ihn hier auf Erden Gutes voranbringen,
    nämlich den Bau von Gottes Reich in noch verborgenen Dingen.

    Willst du heute noch werden ein Teil dessen, das unbeschreiblich groß,
    wirf dich an den Herrn Jesus Christus und sage dich von allem Bösen los!
    Leg Ihm hin alles, was dich belastet und beschwert,
    und lass dir von Ihm geben neuen, echten Lebenswert!

    Du kannst dies tun in Gedanken durch ein einfaches Gebet.
    Wag es mit Ihm, auch wenn gefühlt alles gegen dich steht!
    Sag Ihm: „Herr Jesus Christus, ich komm heut‘ zu Dir hin
    und stehe vor Dir als Sünder – so, wie ich bin.

    Ich weiß und glaube, dass Du mich kannst befreien,
    und bitt‘ Dich: Tu es!, und mach aus mir einen neuen
    Menschen, der auf ewig erlöst von der Sünde,
    und mach mich noch heute zu Deines Vaters Kinde.“