Es ist wieder Weihnachten – ein Grund, sich zu freu’n.
Ein Grund, Schlechtes zu vergessen und fröhlich zu sein.
Ein Grund, mal gut drauf zu sein, wenigstens einmal im Jahr,
wenn der Rest des Jahres zeitweise sehr schwer war.
An Weihnachten und in der Zeit davor ist viel los,
die Spannung steigt und die Vorfreude wird riesengroß.
Alle fiebern hin auf das Weihnachtsfest,
doch lasst uns mal betrachten darum den Rest.
Denn bezüglich manchem ist diese Zeit nicht so schön,
weil darin viele, viele Dinge geschehen.
Es wird geschmückt, gekauft, verpackt und gemacht,
doch an das wirklich Wichtige wird kaum noch gedacht.
Natürlich ist es schön, in alle möglichen Geschäfte zu laufen
und für alle möglichen Menschen Geschenke zu kaufen,
nachzudenken, wie man sich kann eine Freude machen
und was der Andere noch nicht hat an schönen Sachen.
Aber jetzt erstmal genug davon, das muss kurz hinten bleiben
denn das, was Freude macht, will ich dir jetzt beschreiben.
Alles andere, woran es fehlt, will ich jetzt aber nicht beachten,
denn ich will mit dir Dinge, die Freude machen, betrachten.
In der Weihnachtszeit freust du dich über Kälte und Schnee,
über weiß bedeckte Landschaft, über zugefror’nen See.
Du freust dich, dass vielerorts Menschen, dick bekleidet,
sind für Sport und körperliche Betätigung vorbereitet.
Zum Andern freust du dich über das Stillstehen,
das in der Natur und in den Städten ist zu sehen.
Du freust dich über frische, kalte Winterluft
und den klaren und reinen Winterduft.
Auch drinnen gibt es zu riechen viele Gerüche,
wovon einige stammen aus der Küche.
Es riecht nach Plätzchen, Orangen, Zimt und Vanille,
auch Glühwein, Punsch und Tee in vieler Sorten Fülle.
Auch der Geruch von leckerem Essen liegt oft in der Luft,
es gibt an fast jeder Ecke leckeren und angenehmen Duft.
Und überall, wo es gibt etwas Leckeres zu riechen,
sieht man die Menschen selbst aus den letzten Ecken kriechen.
Aber auch, wenn es draußen ist kalt,
gewinnt drinnen Gemütlichkeit mehr an Gestalt.
Du setzt dich in den Sessel, um zu Entspannen,
oder zum Wohlfühlen in warm eingelassene Wannen.
Du setzt dich, wenn du hast, an den Kamin ans Feuer
oder an die warme Heizung, auch wenn das sehr teuer.
Du holst heraus warme Kissen und noch wärmere Decken
und kuschelst dich darin ein in noch wärmeren Ecken.
Und bist du in der Ecke zu lang allein,
kommst du heraus, um mit anderen zusammen zu sein.
Du verbringst Zeit mit Familie, mehr als sonst,
und wenn’s dir zu viel wird, schaust du, dass du zu deinen Freunden kommst.
Du willst gemeinsam mit anderen gute Gemeinschaft spüren,
willst am liebsten immer gute, herzerwärmende Gespräche führen.
Du suchst und gibst sehr viel Zeit da hinein,
um möglichst wenig und selten allein zu sein.
Und wenn du schon dabei bist, an die anderen zu denken,
willst du ihnen natürlich auch gerne etwas schenken.
Du machst dir Gedanken, um andere zu erfreuen
und bringst ihnen Freude mit immer wieder Neuem.
Und auch wenn es nicht etwas Besonderes ist,
du trotzdem bei der Vorbereitung voll dabei bist.
Hier oder da mal eine kleine Aufmerksamkeit
bringt etwas Abwechslung und neuen Schwung von Zeit zu Zeit.
Abwechslung zu dem, was sonst dran im ganzen Jahr,
sind Rituale, von denen jedes Einzelne schon seit deiner Kindheit da war.
Du schmückst deine Wohnung, deine Zimmer, dein Zuhaus,
bis alles sieht möglichst leuchtend und funkelnd aus.
Du holst dir einen Baum, stellst ihn mitten ins Zimmer,
wie’s bei deinen Eltern war, jedes Jahr, wirklich immer.
Auch gehört dazu, zu Weihnachten in die Kirche zu gehen,
danach zuhause zu essen und sich dann die Geschenke anzusehen.
Und nicht nur beim Schenken und Beschenkt werden,
wirst du beim Beschenken von Gefühlen übermannt, mehr denn
sonst im einem ganzen Jahr,
weil sonst nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit für dich da war.
Du freust dich über die gemeinsame Zeit,
über Wärme im Herzen, über Freundlichkeit.
Du freust dich über jedes an dich gerichtete freundliche Wort,
bist froh über die Wohligkeit an gefühlt jedem Ort.
Auch wird dir wohl ums Herz, wenn du merkst, dass Nachbarn an dich denken,
weil sie dich auch mit kleinen, freundlichen Geschenken beschenken.
Du denkst daran, wie wichtig es ist, seinen Nächsten zu lieben,
da um Vergebung zu bitten, wo Versöhnung auf der Strecke geblieben.
Du verbringst viel Zeit mit vielen anderen Menschen,
weil du das gerade gerne tust für sie, denn schon
mindestens einmal im Jahr, das muss man verstehen,
ist es wichtig, sich auch mal richtig anzusehen.
Und gerade beim Ansehen spielt eine große Rolle das Licht,
denn ohne gute Beleuchtung sieht man andere kaum oder nicht.
Darum machst du mit, schmückst deine Wohnung möglichst hell,
denn dann sieht von außen jeder möglichst schnell,
dass du wirklich ein freundlicher, fröhlicher Mensch sein musst.
Dass das manchmal nur Fassade ist, ist vielen unbewusst.
Denn auch, wenn nach außen es hell scheint zu sein,
ist das heuchlerisch, wenn das nur der falsche Schein.
Denn auch, wenn man außen das Böse sieht nicht,
hilft nicht einmal im Jahr in der Wohnung hell leuchtendes Licht.
Denn das mag vielleicht kurzzeitig erleuchten des einen oder anderen Herz,
aber erlöst nicht auf Dauer von Sorge, Kummer und Schmerz.
Weil auch viele Menschen, obwohl sie es nach außen nicht scheinen,
innerlich doch böse sind, auch wenn sie es nicht meinen.
Denn dort, wo in der Weihnachtszeit kommt kurz Freude her,
ist sonst der Ort, das Herz, mit Bösem gefüllt oder leer.
Denn kein Mensch – es tut mir leid, das zu sagen – ist gut.
Egal, wie viel Freundliches er sagt oder wie viel Gutes er tut.
Jeder Mensch, egal ob groß oder klein,
wird, wenn es aus ihm selbst kommt, nicht anders als böse sein.
Auch wenn es dir vielleicht anders erscheint,
ist es wirklich ganz anders als du es je hast gemeint.
Denn du als Mensch, siehst nur den äußeren Schein,
doch über das, was im Menschen ist, kannst du dir nicht so sicher sein.
Außer über eine Sache, die wirklich sicher ist,
nämlich, dass du auch böse und nicht gut bist.
Und wenn du sagst, dass das muss ganz anders sein,
sag ich dir: „Tut mir leid! Das stimmt nicht. Nein.“
Denn jeder Mensch, wirklich jeder, ist Sünder.
Egal ob Erwachsene, Jugendliche oder Kinder.
Jedem Menschen, jedem einzelnen, der lebt,
von Beginn seines Lebens die Sünde anklebt.
Und jeder Mensch, auch du, wenn du willst nur drüber lachen,
kannst selbst, aus eigener Kraft nichts gegen deine Sünde machen.
Du bist ihr fast ausnahmslos geliefert aus
und kommst durch eigene Taten nicht aus ihrem Machtbereich heraus.
Du brauchst, um von Sünde loszukommen, Hilfe von Gott,
von Ihm, der dir beisteht und hilft in deiner Not.
Und jetzt komm ich zu dem Grund, warum wir Weihnachten feiern:
Gott sandte Seinen Sohn in unsere Welt, um Seinen Bund zu erneuern.
Den Bund, welchen er mit den Menschen hatte gemacht,
um sie zu leiten aus finsterer und tiefster Todesnacht.
Doch sie wollten lieber ihre eigenen Wege gehen
und ließen ihre Möglichkeit der Rettung links liegen und stehen.
Doch durch Ihn, den Herrn Jesus Christus, hast du heut‘ die Möglichkeit,
mit Ihm in deinem Leben zu beginnen eine neue Zeit.
Durch Ihn, der für dich und deine Sünde am Kreuze hing
und den Weg, den jeder Sünder gehen müsste, für alle ging,
durch Ihn kannst du noch heute von deiner Sünde frei werden,
kannst errettet und erneuert sein, erlöst vom Bösen auf Erden.
All das kannst du nur, weil der Herr Jesus Christ
für dich und deine Sünde am Kreuz gestorben ist.
Er, der als kleines Kind in der Krippe kam in die Welt,
hat sich für dich, für alle Menschen zur Rettung gestellt.
Er kam in diese Welt, hat für dich alles gegeben,
gab für dich alles, was er geben konnte, sogar sein eig’nes Leben.
Und das ist für mich der Hauptgrund, fröhlich zu sein,
nicht nur an Weihnachten an Ostern oder wann anders – o Nein.
Er ist der Grund all meiner tiefsten Herzensfreude,
die ich in mir trage jederzeit, gestern, morgen und heute.
Ich sage dir: Freue dich!
Sei allzumal freudig und fröhlich!
Das, was für dich und mich ist wirklicher Grund zur Freud‘,
war wahr gestern, ist wahr morgen und wahr heut‘.
Du musst nicht länger warten, um dich auch mit mir zu freuen.
Du kannst schon heute mit Christus leben im Leben, aber einem neuen.
Du kannst ihn noch heute einfach annehmen als Retter und Heiland,
weil Er für dich, für mich, für uns alle Schmerzen litt und überstand.
Er hat schon alles für dich erlitten und ertragen.
So viel, dass ich dir das nicht kann beschreiben oder sagen.
Und noch heute kannst du Ihn annehmen und errettet werden
und dich dann freudig zählen zu den Erlösten auf Erden.
Nimm du Seine Hand, die Er dir noch freundlich reicht.
Nimm du Ihn als Retter und Erlöser an, weil Seiner Liebe niemals etwas gleicht!
Du kannst erlöst werden, all dein Hunger und Durst werden gestillt,
wenn du eine große Sache zu tun bist gewillt.
Bekenne Ihm, dem Herrn Jesus Christus deine Sünde.
Bitte Ihn, dass Er dich annimmt und nicht mehr schuldig finde.
Lass du dich von Ihm retten, denn noch ist es noch Zeit,
und lass dir von Ihm schenken wunderbares Leben in Ewigkeit.
Du kannst das tun, durch ein einfaches kurzes Gebet.
Entweder du sprichst selbst eins oder nimmst das, was hier steht:
Herr Jesus Christus, ich bekenne Dir, dass ich ein Sünder bin.
Bitte rette Du mich! Erlöse Du mich! Gib meinem Leben neuen Sinn!
Ich bitte Dich, Herr, der Du bist als Kind in die Welt gekommen,
mir all meine Sünde zu nehmen, wie Du sie hast anderen schon genommen.
Ich danke Dir, mein Heiland, mein Herr Jesus Christ,
dass Du für mich, für meine Sünde gestorben bist!
Hab Dank für alles, was Du mir schon hast gegeben!
Ich will von nun an bei Dir bleiben, mit Dir leben.
Zeige Du mir den Weg, den Du für mich hast bereit,
und führe mich hin, immer weiter, bis in Deine Ewigkeit.
All dies bitte ich, in Deinem, Jesu Christi, Namen,
und lobe dich und danke dir auf ewig. Amen!